08.03.12 14:31 Uhr
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Landgericht Limburg: 13 Jahre Haft für "überforderte Mutter"

Natalja M. ist wegen Totschlags an ihren drei neugeborenen Kindern zu einer Haftstrafe von 13 Jahren verurteilt worden. Die Richter am Landgericht Limburg kamen zu der Überzeugung, dass die offenbar überforderte Mutter die drei Neugeborenen kurz nach Geburt erstickt hatte.

Die Taten fanden in den Jahren 2004, 2006 und 2009 statt. Die Behörden gingen bei den ersten beiden Fällen noch von einem plötzlichen Kindstod aus, nach dem dritten Todesfall gingen sie der Sache jedoch genauer nach.

Inzwischen steht fest, dass die heute 33-Jährige ihre Kinder mit einem Tuch erstickt hatte. Erst nachdem sie sich bei polizeilichen Vernehmungen in Widersprüche verstrickt hatte, kam die Wahrheit ans Licht, die Frau gestand. Ihr Mann wusste offenbar nichts von den Tötungen.


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WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kind, Gericht, Mutter, Haft, Landgericht, Totschlag, Limburg
Quelle: www.spiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.03.2012 14:31 Uhr von Rheinnachrichten
 
+6 | -8
 
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Mir tut der Ehemann leid. Drei tote Kinder sind schon hart genug, auch wenn sie hin und wieder schreien. Aber dann noch zu erfahren, dass die eigene Ehefrau für den Tod verantwortlich sein soll, schlägt einem die Beine weg.

Ein hartes Urteil für eine Frau, die offenbar mit dem Leben überfordert war.
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08.03.2012 14:45 Uhr von Hasskappe
 
+14 | -4
 
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Was ist los: in Deutschland...da hat sie für jeden Mord gerade einmal 4 Jahre und 4 Monate bekommen...!?
Vermutlich ist sie bei guter Führung nach 8 Jahren wieder draussen... und weitergehts.
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08.03.2012 14:54 Uhr von iarutruk
 
+14 | -4
 
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Das ist doch nur eine faule Ausrede, dass sie überfordert war. Schließlich hat sie doch einen Ehemann, dem man sich anvertrauen kann. Das muss man doch selbst bemerken, und wenn dem wirklich so wäre, dann verhütet man. Ich wäre dafür sie lebenslang wegzusperren.
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08.03.2012 15:34 Uhr von araiawen
 
+14 | -1
 
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Ich bin auch überfordert und tu meinen 5 Kindern trotzdem nichts an.
Wenn man der Sache nicht gewachsen ist,dann sorgt man eben dafür gar nicht erst schwanger zu werden,oder reisst sich am Riemen und gibt sein Bestes.
Für mich hat sie Schlimmeres verdient,aber das darf man ja in Deutschland nicht mehr laut sagen :-)
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08.03.2012 16:10 Uhr von Todtenhausen
 
+4 | -2
 
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@Autor: "Drei tote Kinder sind schon hart genug, auch wenn sie hin und wieder schreien."

Tote Kinder schreien nicht.
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08.03.2012 16:36 Uhr von magnificus
 
+3 | -1
 
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Jetzt hab ihr euch: aber was eingebrockt.
Gleich kommt der Jura Chef von SN und erklärt euch, dass 13 Jahre gerecht, womöglich noch zu viel sind.

Ihr, wie übrigens auch ich, seid die dummen, weil wir nicht verstehen, warum hier nur Totschlag zur Anwendung kommt.
Und selbst dann könnte die Strafe höher ausfallen.


abwarten...........

[ nachträglich editiert von magnificus ]
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08.03.2012 18:41 Uhr von Nasa01
 
+2 | -1
 
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§ 212 StGB sagt: "(1) Wer einen Menschen tötet, ohne Mörder zu sein, wird als Totschläger mit Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren bestraft."

Wenn´s denn Totschlag gewesen sein soll - was mir zwar nicht verständlich ist - aber trotzdem kann ich rechnen.....
Wären das bei 3 getöteten Kindern 15 Jahre.
Mindeststrafe - wohl gemerkt.

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