08.03.12 13:06 Uhr
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"Griechische Verhältnisse": Fränkischer Bürgermeister kritisiert Schlüsselzuweisungen

Laut Klaus Adelt, Bürgermeister der Kleinstadt Selbitz, werden im bayerischen Regierungsbezirk Oberfranken viele Kommunen von ihren Schulden beinahe aufgefressen, es herrschen "in vielen Gemeinden griechische Verhältnisse."

Den Hauptgrund für den schlechten Zustand der kommunalen Kassen sieht Adelt in der ungerechten Verteilung von Schlüsselzuweisungen durch den Finanzausgleich des Freistaates Bayern. So werden Bürger von Ballungszentren "veredelt", sie zählen bei der Bemessung der Zuwendungen mehr als Bürger in ländlichen Gebieten.

Dies führe laut Adelt vor allem zu Nachteilen für das strukturschwache Oberfranken. "Die Schulden fressen uns auf. Sie sind aber nicht durch überzogene Ausgaben entstanden, sondern weil die Steuereinnahmen wegbrachen, während die Ausgaben etwa für Kanal und Straßen gleich blieben."


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WebReporter: Thallian
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Schulden, Bürgermeister, Kommune, Ausgleich, Oberfranken
Quelle: www.frankenpost.de

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