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Bei Volkswagen bahnen sich große Probleme mit den TSI-Motoren an

Beim Wolfsburger Autobauer Volkswagen bahnen sich möglicherweise große Probleme an. Diese betreffen den 1,4-Liter-TSI-Benzinmotor. Hier häufen sich die Motorschäden aufgrund ausgeleierter Steuerketten.

Einer großen Fachzeitschrift liegen bereits 61 solcher Schäden von Lesern vor. Ärger machen speziell die Steuerketten, Kettenspanner und auch der Nockenwellensteller. Dies führt zu kapitalen Motorschäden. Die meisten Schadensmeldungen stammen vom Touran.

Der Fehler tritt schon sehr früh auf, nämlich zwischen rund 40.000 bis 70.000 Kilometern. VW spricht trotz der Schadenshäufung noch von Einzelfällen.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Motor, Schaden, Volkswagen, VW Touran
Quelle: www.autobild.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.03.2012 10:31 Uhr von GroundHound
 
+8 | -29
 
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08.03.2012 10:46 Uhr von Pilzsammler
 
+14 | -0
 
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Das Problem ist: der 1.4er ansich :)
Siehe die ganzen Threads in den Foren...
(Frostschäden, platter Turbo etc.)

@GroundHound
Die defekten Autos hatten damals aber mit "geplatzten" Türen zu kämpfen ^^
http://www.autokiste.de/...

[ nachträglich editiert von Pilzsammler ]
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08.03.2012 10:47 Uhr von John2k
 
+23 | -1
 
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@GroundHound: Ich finde Steuerketten die bessere Methode, da diese richtig verbaut relativ wartungsfrei ist. Diese ständigen Zahnriemenwechsel kommen den Automechanikern natürlich ganz zurecht. Mein nächstes Auto wird garantiert wieder eines mit Steuerkette.

Der einzige Vorteil des Zahnriemens ist der für den Hersteller selbst, der Kunde hat nur Nachteile dadurch.
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08.03.2012 10:52 Uhr von eini1
 
+5 | -0
 
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@GroundHound: Ich versteh dich nicht so ganz. Die meisten Hersteller, allen voran VW haben in den letzten Jahren wieder von Zahnriemen auf Steuerketten umgestellt. Die sind wartungsärmer, nicht so fehleranfällig ( wenn der Spanner funktioniert ;-) ) und ermöglichen idR. auch genauere Steuerzeiten, weil sich die Kette beim Lastwechsel nicht dehnt.
Von den teureren deutschen Herstellern (Mercedes, BMW, VW-Gruppe) verwendet keiner mehr Zahnriemen. Wie das bei Opel und Ford ist weiß ich zwar nicht auswendig aber ich glaube Zahnriemenmotoren in Neuwagen wirst du schon suchen müssen.

@News:
Ich hoffe für VW, dass sie recht haben mit den Einzelfällen. Der 1,4er TFSI ist wahrscheinlich einer der am Meisten verbauten Motoren in Europa. Der Steckt praktisch in allen Modellen des VW-Konzerns, ein Rückruf wegen eines Serienfehler wird verdammt teuer.
Und vor allem müssen die schauen das auf die Reihe zu kriegen, einen gewissen Prozentsatz genau dieses Motors liefern die ja seit Jahren mit defekten Turboladern (Waste-Gate-Verstellung) aus, das kriegen sie immer noch nicht in den Griff. Vielleicht ist auch einen 100%-Prüfung teurer als der nachträgliche Austausch.
Bin gespannt ob da noch was nachkommt.
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08.03.2012 10:54 Uhr von GroundHound
 
+3 | -8
 
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John2k: Zahnriemen haben einige Vorteile, deswegen werden sie heutzutagegöfters verwende:

geräuscharm
bei geringer Belastung hohe Lebensdauer
geringere Masse, daher höhere Drehzahlen möglich
durch Anbringung außerhalb des Motors leichte Austauschbarkeit sowie Kontrolle auf Beschädigung
keine Schmierung nötig (selbstschmierend)
engere Umschlingungswinkel möglich
keine teuren (öldruckbelasteten) Kettenspanner erforderlich
kaum Längung während der Lebensdauer, dadurch präzise Steuerung
geringere Kosten

Ich kann mir allerdings vorstellen, dass die heutigen Motoren so verbaut sind, dass ein Zahnrimenwechsel extrem aufwendig und damit teuer ist.

[ nachträglich editiert von GroundHound ]
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08.03.2012 11:03 Uhr von John2k
 
+3 | -2
 
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@GroundHound: Ich hatte vorher einen Kleinwagen mit Steuerkette und der war nicht lauter als mein jetziges Auto und der war damals überhaupt nicht gedämmt. Das Lauteste am Auto wird sowieso die Verbrennung und Bewegungsenergieerzeugung selbst sein.

Auf die 5 Kilo Gewicht kommts nun auchnicht an, selbst wenn es 30kilo sind. Autos wiegen heutzutage eh schon ca. 1400kg.
Naja, leichte Austauschbarkeit ist übertrieben, sonst würde mein Mechaniker nicht ca. 1000€ für einen Wechsel verlangen.
Drehzahlprobleme hatte ich bei dem Auto auch nicht, der ging bis ca. 6000 pro Minute.
Das Auto hatte ca. 160.000km runter, als ich es verkauft hatte und lief immer noch wunderbar ohne einen einzigen Zahnriemenwechsel und ohne Zusatzkosten.
Gerade die Kosten für den Besitzer sind doch der größte Nachteil eines Zahnriemens. 3x Zahnriemenwechsel sind schon fast 2000€.
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08.03.2012 12:08 Uhr von Klabusterbaer
 
+12 | -0
 
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Tolle wurst: Leider besteht ja seit ein paar jahren der trend des downsizings. Kleinere motoren, aufgeladen, teils sogar zweifach. Großere belastung der einzelnen teile. Und wenn man seine 140 ps dann sportlich fährt, hält das ganze .... vielleicht 120 tkm? Und über 10-12 liter verbrauch muss man sich erst recht nicht wundern.
Den anfang machen jetzt vielleicht die steuerketten. Aber ich wette, dass sehr bald meldungen kommen, die motoren würden nach unter 150 tkm den geist aufgeben.
Gleiches fahrzeug, 1,6l motor mit 90-100 ps rein, und diese solide technik belastet einzelne teile nicht mehr so sehr, dass die maschinen nach viel zu kurzer zeit die hufe hoch machen.
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08.03.2012 12:08 Uhr von vmaxxer
 
+3 | -1
 
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Schon wieder: Bei einer Reihe vom Polo mit einem 3-Zylinder Motor ist das auch häufig. Kettenriss bei 80tkm und exodus.
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08.03.2012 12:14 Uhr von Aggronaut
 
+2 | -1
 
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der 1,4 tsi: hat generell probleme mit allem was sich darum und darin befindet.
hab einige kollegen bei denen ständig was neu justiert werden muss.
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08.03.2012 13:17 Uhr von Iruc
 
+3 | -2
 
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61 bekannte Fälle bei den Verkaufszahlen ? das darf man nichtmal einzelfall nennen.... so wenige sind das im verhältniss
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08.03.2012 13:22 Uhr von Aggronaut
 
+5 | -0
 
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Iruc: 61 solcher Schäden von Lesern der autobild.


----
mein zahnriemen musste schon nach 60.000 gewechselt werden also bei der hälfte der normalen zeit, das sind dann mal eben 500 euro.
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08.03.2012 22:36 Uhr von Airnu
 
+0 | -0
 
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Man gut, dass ich einen: 1.8TSI habe ;)
Der muss sich schon von Haus aus nicht so quälen, wie der kleine 1.4er!
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09.03.2012 02:18 Uhr von Dracultepes
 
+0 | -0
 
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Ach jeder Hersteller baut doch irgendwo scheiße. Bei meinem W168 sind dauernd die Stabis durch und jetzt ist nach 130tk das Automatikgetriebe defekt weil der Kupplungskorb gebrochen ist. Und das scheint kein Einzelfall bei der Reihe zu sein. Und 130tk für nen Mercedesautomaten finde ich lächerlich. Was solls. Soll nur zeigen dass das immer mal passiert. Ich hoffe der Hersteller kümmert sich drum wenn er wirklich mist gebaut hat.

Soll er halt auf Kulanz gehen etc. wobei 61 Fälle nun eher wenig sind wenn sich das Auto normal verkauft hat.

Wären bei sowas nicht ADAC Meldungen interessant? Die kriegen doch eher mit was bei Autos hochgeht.
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09.03.2012 10:24 Uhr von scRs
 
+2 | -1
 
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das kommt davon: wenn man mit Plattform-Engineering einen Motor hunderttausendfach in sämtliche Kisten des Konzerns steckt.

Wer es immernoch nicht verstanden hat das VW Kernschrott baut, der ist Betriebsblind. Hier geht es einzig und alleine um die persönliche Interessen eines Piëch und um die Dividende der Aktionäre.

PS: Wer z.T. in Oberklassefahrzeugen noch Zahnriemen verbaut hat (ich spreche hier auf den Audi A8 an) der hat sowieso nichtmehr alle Tassen im Schrank.

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