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Experten warnen: Burnout ist gar keine Krankheit

Seit sich einige Prominente dazu bekannt haben, Burnout zu haben, wurde der Begriff im Alltag immer bekannter. Doch mittlerweile wird der Begriff oft inflationär gebraucht, so dass manche Menschen in bestimmten Stress-Situationen denken, sie hätten einen Burnout, obwohl sie diesen gar nicht haben.

Stattdessen werden einfache Symptome als Burnout abgestempelt. In Wirklichkeit ist Burnout jedoch gar keine Krankheit, warnen Experten. Burnout sei lediglich ein Risikozustand und als Vorstufe einer schweren Erkrankung zu sehen.

Burnout-Symptome wie Leistungsabfall, Erschöpfung und Zynismus gegenüber der eigenen Tätigkeit können im schlimmsten Fall zu Depressionen, Angsterkrankungen oder Medikamentenabhängigkeit führen. Burnout an sich allein betrachtet wird auch nicht vom Gesundheitssystem als Krankheit anerkannt.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Krankheit, Diagnose, Burnout, Symptome
Quelle: www.rp-online.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.03.2012 22:09 Uhr von Konfusius
 
+33 | -7
 
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narzissten: nennen ihre depression burnout, weil es ehrenvoller klingt.

[ nachträglich editiert von Konfusius ]
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07.03.2012 22:20 Uhr von Jaecko
 
+26 | -4
 
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Wenn das keine Krankheit ist wieso hat es dann ne ICD-10?
Z73, genauer Z73.0
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07.03.2012 22:41 Uhr von Katzee
 
+13 | -0
 
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Wer stellt denn die Diagnose? Doch wohl ein Psychiater oder Psychotherapeut. In dem Originalartikel heisst es Psychiater und Psychotherapeuten (beide nicht personenbezogen sondern als anonyme "Expertenmasse" ) warnen davor, Burnout als Krankheit zu sehen und den Begriff zu oft zu nutzen.

Es sollte inzwischen klar sein, dass Psychologie keine Wissenschaft mit festen Regeln ist. Verschiedenen "Schulen" (z.B, Freudianer, Jungianer etc.) streiten miteinander, und jeder publikationssüchtige Therapeut oder Psychiater muß unbedingt seine Meinung als allgemeingültig in die Welt schreien.

Dabei ist bei der Psychologie nichts allgemeingültig, da es keine allgemeingültigen Menschen gibt. Die Psychologie kann lediglich mit dem kleinsten gemeinsamen Nenner in den menschlichen Verhaltensweisen arbeiten. Dann kommt es auch die Intuition und das Einfühlungsvermögen des Therapeuten oder Psychiaters an, wie er mit dem Patienten umgeht.
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07.03.2012 23:39 Uhr von Logopogo
 
+15 | -5
 
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Burnout: ist ne Krankheit, wie Jaecko schon gesagt hat.

Es ist ne Art von Depression.

Also:
Schwachsinnsartikel und/oder Schwachsinnsquelle.
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08.03.2012 07:54 Uhr von Phyra
 
+5 | -21
 
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08.03.2012 08:41 Uhr von Sleeptalker
 
+1 | -4
 
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ICD-10: Z73.0 Ausgebranntsein --> Also nix ICD kodiertes mit Burn out

Burn out klingt hat schöner

Diehnt nur der Abrechnung wegen... Damit der Arzt seine Kohle bekommt... Demnächst soll auch "Aufmüpfigkeitssyndrom" geben: Symptome: narzismus, Egomanie, kein Respekt vor etwas...

[ nachträglich editiert von Sleeptalker ]
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08.03.2012 09:11 Uhr von zkfjukr
 
+0 | -4
 
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autorenraten wieder gewonnen. kwt
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08.03.2012 15:51 Uhr von Logopogo
 
+6 | -3
 
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@Phyra: dann wünsch ich dir mal solch eine "Charakterschwäche". Du glaubst auch, dass sich "Charakterschwache" aus Langeweile umbringen, oder?

Wegen Leuten wie dir nennt man es halt neuerdings lieber "Burn Out" und nicht mehr Depression.

Depressionen wirken sich sogar physisch messbar auf die Gehirnstruktur aus.

Keine Angst, mangels Gehirn kann dir sowas nicht passieren.

[ nachträglich editiert von Logopogo ]
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08.03.2012 16:04 Uhr von sooma
 
+3 | -1