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Italien: Eisige Zeiten für Steuersünder

Der amtierende italienische Ministerpräsident Mario Monti kämpft gegen Steuerbetrug, denn der ist ein weit verbreitetes Problem in Italien. Das Finanzministerium in Rom schätzt, dass rund 20 Prozent der Bevölkerung den Staat betrügen.

Dabei gehen dem Staat jährlich zwischen 120 und 150 Milliarden Euro verloren. Unter der Regie des Multimillionärs und Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi hatten es die Steuersünder bisher einfach.

Monti hingegen macht kurzen Prozess und geht das Problem nun, mit der Finanzpolizei an seiner Seite, rigoros an. Bei Großfahndungen in Mailand, Florenz und Bologna konnten bereits 7.500 steuerliche "Totalverweigerer" enttarnt werden.


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WebReporter: EuropeanCircle
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Steuer, Fahndung, Steuersünder, Fahnder, Mario Monti
Quelle: www.european-circle.de
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07.03.2012 15:30 Uhr von blabla.