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Cham: Vorgesetzter beleidigt türkischstämmigen Oberfeldwebel als "Dönerspieß"

In Cham wurde nun ein Soldat mit Führungsverantwortung wegen "unwürdiger Behandlung" eines Untergebenen zu einer Geldstrafe von 6.000 Euro verurteilt.

Der Vorgesetzte hatte einen türkischstämmigen Soldaten als "Dönerspieß" bezeichnet. Zeugen hörten diese mehrfache Beleidigung mit. Der Angeklagte entschuldigte sich bei Gericht damit, dass dieser Begriff nicht als Beleidigung gemeint sei.

Vielmehr habe er den Soldaten geschätzt und ihn gefragt, ob er nicht einen Dönergrillspieß für eine Feier mitbringen könnte. Der Oberfeldwebel nahm die Entschuldigung an und sagte, der Angeklagte sei der beste Vorgesetzte, den er kenne.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Bundeswehr, Beleidigung, Cham, Vorgesetzter, Oberfeldwebel
Quelle: www.mittelbayerische.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.03.2012 15:12 Uhr von bingegenalles
 
+36 | -13
 
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der soll sich nicht so anstellen

nennt er ihn hat nun

Privat paula

oder

Privat schneewittchen

[ nachträglich editiert von bingegenalles ]
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07.03.2012 15:25 Uhr von Klassenfeind
 
+59 | -7
 
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Humor ist wenn man trotzdem lacht..

Wenn er der beste Vorgesetzte ist, den der Oberfeldwebel kennt, wieso zerrt er ihn dann vor Gericht !?
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07.03.2012 15:26 Uhr von Alice_undergrounD
 
+21 | -10
 
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des is ungefähr des geilste: was ich seit langem gehört habe :D:D
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07.03.2012 15:27 Uhr von Hopdedik
 
+2 | -14
 
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07.03.2012 16:01 Uhr von One of three
 
+5 | -8
 
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@ McVit: Die Feldwebel hießen noch nie "Spieß" - nur der Kompaniechef (normalerweise Hauptfeldwebel oder höher) wird "Spieß" genannt. Der Oberfeld könnte seinen Spieß verteten haben und deswegen "Spieß" genannt worden sein.
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07.03.2012 16:22 Uhr von Canay77
 
+20 | -3
 
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Ja na und?!?! Der Ton beim Militär ist halt manchmal ein wenig rabiat. Da werden Soldaten öfters mal als Pussy, Idiot und mit anderen Sachen beschimpft. Aber deswegen gleich vor den Kadi ziehen...
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07.03.2012 16:29 Uhr von limasierra
 
+15 | -2
 
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kartoffel döner spaghetti cevapcici: also wirklich, das ist doch gang und gebe... und es ist ja auch net bös gemeint oder so.
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07.03.2012 16:39 Uhr von Jolly.Roger
 
+9 | -4
 
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Die richtige Antwort wäre "Wurst-Spieß" gewesen....;-)

OK, sollte man zu einem Vorgesetzten wohl eher nicht sagen...

Der "Dönerspieß" war ja nur ein Teil, der Vorgesetzte hat sich auch noch andere Späßchen erlaubt....z.B. das mit dem Namen:
"...über die Internet-Suchmaschine „Google“ eine Auskunft über den türkisch klingenden Familiennamen des Soldaten erholt haben. Das Ergebnis der Suche „tüchtig, leidenschaftlich, rauschgiftsüchtig, versessen, Narr“ druckte der Hauptmann aus, markierte den Begriff „Narr“ mit Leuchtschrift und heftete den Ausdruck am schwarzen Brett der Kompanie..."

Zwar auch kein Drama, aber eben auch kein Spaß unter Gleichgestellten...deshalb jedoch vors Gericht zu marschieren, ist etwas arg übertrieben....

[ nachträglich editiert von Jolly.Roger ]
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07.03.2012 17:16 Uhr von Petaa
 
+3 | -0
 
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Oberfeld: Meistens sind doch erst Hautfeldwebel Spieß bei einer Kompanie. Unser Spieß wurde mal Spießgeselle genannt. Fand er auch nicht sonderlich witzig. Aber das wurde dann intern geklärt durch 4 Wochen Putzdienst für den Hubschrauberlandeplatz abgegolten. Es war Winter und der Platz war ständig zu geschneit ;-)

[ nachträglich editiert von Petaa ]
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07.03.2012 17:16 Uhr von Gebirgskraeuter
 
+12 | -2
 
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Also wenn ich überleg wie bei uns der Oberfeld sich jedesmal mitten aufm Ex-Platz mitm Leutnant ein Wortgefecht der Sorte "Na haste gestern wieder deinen dreckigen Negerdödel in ner Deutschen versenkt?" (der Leutnant war der Neger, ein geborener Ami ;) ) und "irgendwer muss ja die Rassenschande betreiben" usw. geliefert hat find ich das hier nicht sonderlich schlimm. Damals fandens alle lustig, die beiden kamen gut miteinander aus und weder der Herr Vorgesetzte noch irgendwer anders fühlte sich beleidigt.

Und wenn die täglich so öffentlich durch de Gegend gerufen haben will ich net wissen was die sich dann unter Ausschluss der Öffentlichkeit an den Kopf gewurfen haben ;)

Tja keinen Humor die Muselmänner
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07.03.2012 18:04 Uhr von irykinguri
 
+5 | -1
 
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beide sind "freunde": warum muss er dann 6.000 euro zahlen und wer hat ihn angezeigt? der oberfwldwebel oder die "zeugen" ???

abgefahrene sache

dönerspiess ist doch ein lustiges wortspiel
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07.03.2012 18:07 Uhr von Hopdedik
 
+1 | -3
 
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Tezcan sagte einmal: http://diepresse.com/...
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07.03.2012 18:08 Uhr von Hady
 
+4 | -4
 
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Hier grassiert ne Menge Halbwissen über Ränge und Positionen beim Bund.
Das kann ich auch: Kompaniechef ist im Normalfall ein Offizier, vom Rang her Hauptmann, wenn ich mich nicht irre.
Und der Kompaniechef hält sich einen Unteroffizier, der dafür sorgt, dass die Befehle des Kompaniechefs in die Tat umgesetzt werden. Dieser Unteroffizier ist IMHO mindestens ein Hauptfeld-, wenn nicht sogar Stabsfeldwebel, heißt IMHO Kompaniefeldwebel und wird vom Fußvolk inoffiziell als "Spieß" bezeichnet. Aber grüßen sollte man den nicht mit "Mahlzeit, Herr Spieß"...
Kann natürlich auch falsch, was ich hier erzähle. Bin aus dem Verein schließlich auch schon 11 Jahre raus.

Wenn der Türke in diesem Fall ein Kompaniefeldwebel gewesen wäre, hätte ich "Dönerspieß" echt als originellen Kosenamen gesehen. Aber hier war die Sachlage ja scheinbar anders.
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07.03.2012 18:49 Uhr von DoJo85
 
+0 | -3
 
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mhh: Und dafür ne Gerichtsverhandlung? Das hätten die auch untereinander regeln können.

Geiler wärs gewesen, wenn der Untergebene der Spieß der Einheit gewesen wäre :D
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07.03.2012 19:18 Uhr von Nebelfrost
 
+6 | -3
 
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türkischer oberfeldwebel -> dönerspieß!!! muhaha! also ich hätte das eher lustig gefunden, aber nicht beleidigend. vor allem, da er es ja auch wirklich nicht beleidigend gemeint hat. naja, gibt halt menschen, die keinen humor haben. traurig.

wenn der oberfeldwebel wirklich spieß gewesen wäre, hätte es aber noch besser gepasst. kann er aber nicht gewesen sein, da man dazu mindestens hauptfeldwebel sein muss.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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08.03.2012 04:04 Uhr von Criseas
 
+4 | -0
 
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OMG: Ein Spieß (frühstens und selten Hauptfeldwebel bis Oberstabsfeldwebel) ist ein Kompaniefeldwebel. Er ist für den Innendienst der Kompanie zuständigt. Während der Chef (Hauptmann - Major) für die allgemeine Führung der Kompanie zuständig ist. Um das hier mal Klarzustellen.

Chef > Kompaniefeldwebel

Chef muss Offzier sein, mindestens Hauptmann, Vertretung nicht beachtet

Kompaniefeldwebel muss Unteroffizier MIT Portopee sein, mindestens Hauptfeldwebel, Vertretung nicht beachtet.


Krass was hier für Halbwissen grasiert ;) echt traurig ;)

[ nachträglich editiert von Criseas ]
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08.03.2012 13:41 Uhr von Radler1960
 
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Mobbing: wenn ich Quelle lese, erkenne ich eindeutigt dass der Oberfeld von seinem Chef gemobbt wurde, aus der Shortnews kann ich das nicht entnehmen
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08.03.2012 18:52 Uhr von Bärtram
 
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Vertreter des Kompaniefeldwebels (hier Spieß genannt) kann in der Praxis durchaus auch ein Oberfeldwebel als Vertreter im Amt sein. Das habe ich während meiner Dienstzeit 1992-96 in meiner Stammkompanie oft genug erlebt. Wenn z.B. der "Spieß" krank, auf Lehrgängen, im Urlaub oder anderweitig abwesend war.

Weitermachen, Männer ...
... und natürlich Kameradinnen.

[ nachträglich editiert von Bärtram ]
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16.03.2012 22:34 Uhr von spartacus_origin
 
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Das war wieder irgend ein Racheakt. Ich habe während meinem Wehrdienst in Griechenland noch viel Schliemmeres gehört. :-)

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