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Philipp Rösler für Regulierung von Schattenbanken

Nach einem Bericht, welcher der "Süddeutschen Zeitung" vorliegt, hat Philipp Rösler ein neues acht Punkte Programm als Ziel, welches vorsieht den Hochfrequenzhandel einzuschränken. Weiterhin sollen auch Hedgefonds besser kontrolliert werden und Schattenbanken mehr Beachtung geschenkt werden.

Grund sei, dass Schattenbanken genauso wie ganz normale Banken das Finanzsystem ins Wanken bringen können. Außerdem sieht Röslers neues Paket auch eine Entmachtung von Rating Agenturen vor, sowie mehr Kontrollen bei den Hedgefonds, Private-Equity-Fonds und Geldmarktfonds.

Gerade diese Fonds unterliegen kaum Kontrollen. Hier fordert Röslers neues Konzept strengere Anforderungen an das Eigenkapital und eine Begrenzung der Verschuldung. Schlussendlich ist auch eine Kontrolle des computergestützten Handel in Planung, welcher Aktien, Anleihen und Geldgeschäfte betrifft.


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WebReporter: Marius2007
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Kontrolle, Philipp Rösler, Fonds, Regulierung, Finanzmarkt
Quelle: www.spiegel.de

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06.03.2012 13:44 Uhr von Abdul_Tequilla
 
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Eine Entmachtung von Rating Agenturen ?! Da sieht man mal, dass Rösler von der Realität keine Ahnung hat. Die drei führenden Ratingagenturen sind intransparent und messen mit zweierlei Maß. Ob sie jedoch machtvoll sind oder nicht, lässt sich auf politischem Wege nicht im geringsten beeinflussen. Wer den Ratings vertraut, der tut das völlig unabhängig davon, welche Bedeutung Philipp Rösler ihnen beimisst.

Englisch_______________Deutsch
1. Moody’s...........................wankelmütig
2. Standard & Poor’s...........standardmäßig verarmt
3. Fitch.................................Abk.: Fuc**** Bit**

Die werden alle nicht ruhen, bevor nicht der letzte Staat und der letzte 3-Mann-Handwerksbetrieb mit einem Tripple-Z bewertet worden sind. Sie eines der großen Übel der letzten
beiden Jahre. Inzwischen haben sie aber auf den int. Aktienmärkten längst nicht mehr den großen Einfluss. Negativbewertungen lösen inzwischen aller höchstens noch kleinere Schwänker in den Aktienverläufen aus. Insofern SIND die bereits jetzt nicht mehr so machtvoll, wie man ihnen nachsagt.

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