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EZB: Banken zweigen Geld für marode Töchter in Südeuropa ab

So war die Finanzspritze der EZB nicht gedacht. Das Geld, welches eigentlich die europäische Realwirtschaft ankurbeln sollte, wird von den Banken verwendet, um ihren kaputten und maroden Tochterfirmen in Südeuropa "Geldspritzen" zu verpassen.

Da die Banken aus Angst vor einem Euroaustritt mehrerer Länder kein eigenes Kapital mehr zur Verfügung stellen wollten, haben sie etwa elf Prozent der 530 Milliarden Euro EZB-Kredite dazu verwendet, die Liquidität ihrer Tochterbanken zu erhöhen.

Die Banken nutzen lieber das Geld der EZB beziehungsweise des deutschen Steuerzahlers, anstatt eigenes Kapital aufzubringen. So schützen sie sich vor einer möglichen Ansteckung.


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WebReporter: Schinkenspalter
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Geld, Bank, Tochter, Kredit, EZB, Südeuropa
Quelle: www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.03.2012 09:24 Uhr von Schinkenspalter
 
+4 | -0
 
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so traurig es klingt, aber so is es. wir sind dann auf gut deutsch gesagt: "trocken gefistest"
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06.03.2012 09:35 Uhr von Petaa
 
+3 | -1
 
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@ImmerNurIch: Wenn es hier in Deutschland krachen sollte dann gleich richtig. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit extrem klein ist, wäre bei uns wirklich kein anderer Kandidat mehr da der helfen könnte.

Aber solange selbst Griechenland nicht fallen gelassen wird und sich wenn auch mehr schlecht als recht mit unseren Geldern über Wasser halten kann, wird hier noch nichts passieren. Wenn Griechenland und eventuell andere EU Staaten eine Währungsreform hinter sich haben, dann sollte wir anfangen uns um unser Erspartes Sorgen zu machen.
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06.03.2012 09:41 Uhr von Lordkacke-WOB
 
+2 | -0
 
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Das war doch vorher zu sehen das die Banken kein Risiko bei den Pleitestaaten mehr eingehen, auch wenn es bei "Klamm" eine Person gibt, die 1+1 nicht addieren kann, sich aber als großer Fachmann hinstellt.
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06.03.2012 13:10 Uhr von FlatFlow
 
+2 | -1
 
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deutschen Steuerzahlers: Das Geld kommt nicht von deutschen Steuerzahlers, sondern von der EZB und die machen es per Druckpresse. Das ist ein großes Unterschied. Man sollte die Kirche in Dorf lassen!

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