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NRW: Viele Studenten weiterhin ohne BAföG

Dass Studenten hin und wieder auf die Bearbeitung ihres BAföG-Antrages warten müssen und somit zeitweise ohne Geld dastehen, ist nichts Neues. Doch diesmal scheint es schlimmer den je zu sein. Allein an der TU Dortmund sollen circa 800 Studenten zur Zeit ohne Geld sein.

Nach eigenen Angaben der Studentenwerke fehle es ihnen an Personal, wodurch die Antragsstellen mit der Bearbeitung der Anträge überlastet seien. Als eine Ursache nennt die NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze die Gelderstreichungen für Studentenwerke durch die Vorgängerregierung.

Zum Wintersemester 2013 wird es wahrscheinlich zu noch größeren Problemen in der Bearbeitung kommen, da aufgrund der doppelten Abiturjahrgänge dann die Studentenwerke mit noch mehr Anträgen zu kämpfen haben werden.


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WebReporter: eternal_waltz
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Geld, Student, NRW, Antrag, BAföG, Bearbeitung
Quelle: www.derwesten.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.03.2012 09:16 Uhr von derSchmu2.0
 
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Ach quatsch das zu wenig Personal den Antragsstellern gegenuebersteht ist kein natuerliche Konsequenz der Sparpolitik im Bereich Bildung sondern ein Indiz dafuer, dass es bei der Frage nach Fachkraeften wieder bergauf geht, da sich immer mehr an einer Universitaet einschreiben...schon naechstes Jahr erwartet man doppelt so viele, wie bisher....schon dieses Jahr haben sich die Politiker ueber die uebervollen Hoersääle gefreut...was will man denn mehr...so bilig wird man halbausgebildete "Fachkraefte" nie wieder kriegen..
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06.03.2012 09:19 Uhr von tafkad
 
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Man müsste Abgeordneter sein: da wird kurz zusammen entscheiden wieviel Geld man bekommt und zack kann man sich im Selbstbedienungsladen Deutschland dann bedienen...
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06.03.2012 10:51 Uhr von Azureon
 
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@ H311dr1v0r: Klar, Jobs die sich so flexibel an die Unizeiten anpassen lassen gibts schließlich wie Sand am Meer..... vorallem solche die Bafög + Zusatzverdienst abdecken sollen... zumindest wenn man sich als Student anstrengen möchte schnell fertig zu werden.
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06.03.2012 11:05 Uhr von Pils28
 
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Die machen es sich auch nicht wirklich einfach. Stattihren Job gewissenhaft zu tun, scheinen manche Mitarbeiter ein Vergnügen daran zu haben auch noch das letzte wenig an Bürokratie aus jedem Studenten herauszuquetschen. Da wird auch mal von Amerikanern ein deutscher Einkommensteuernachweis gefordert oder Dokumente 3 Monate, bevor sie von der Uni ausgestellt werden. Fazit sind Studenten, die Monate nicht wissen, wie sie ihre Miete zahlen sollen.
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06.03.2012 11:13 Uhr von derSchmu2.0
 
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eternal waltz zu "unserer" Zeit gabs auch noch gescheite Studiengaenge...ich war bzw. bin immer noch nebenbei in einer Studentenkneipe taetig und das seit meiner Ausbildung vor ca. 9 Jahren...da konnte ich sehr gut die Entwicklung der studentischen Freizeit verfolgen. Mit Bachelor und Master geht es in den Studentenkneipen und -Jobs bergab, kaum ein Student hat noch Zeit fuer sowas. Was bei den Kneipen nur ein langsames Verschwinden einer Kultur ist, die nicht umbedingt existenziell wichtig fuer einen Studenten ist, ist bei den Studentenjobs aber ein Wegfall wichtiger Quellen zur Finanzierung des Studiums. Ich hatte zu meiner Zeit noch genuegend Freizeit, Kneipe und nen gutbezahlten und zeitraubenden Studentenjob nebenbei zu betreiben...gut auf Kosten von 1,5 Jahren laengerer Studienzeit, aber ich konnte mir das, denke ich, noch leisten, mit ner Ausbildung im Ruecken...wenn ich mir die Bachelor- und Master-Studenten anschaue, die hetzen nur noch durch die Gegend von Vorlesung zu Vorlesung bis in die Abendstunden herein, wo ich als berufstaetiger schon lange zu Hause bin...
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14.03.2012 19:34 Uhr von sevenofnine1
 
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kurz vor Prüfung: Ich war bei der Einführung der Studiengebühren damals kurz vor der Prüfung und musste alleine der Gebühren willen komplett abbrechen, da ich DAS nicht bezahlen konnte. Und meine Eltern hatten nicht genug "Sicherheiten", damit ich einen Kredit bekommen hätte. Ich habe anschließend das Bundesland gewählt, Ypsilanti gewählt und konnte nach ihrer Rücknahme der Studiengebühren gerade noch das letzte Semester und das Prüfungssemester nachholen. Mit 2 Jahren Pause dazwischen. Studiengebühren sorgen in erster Linie für eines: Kinder von nicht wohlhabenden Eltern werden aus der Uni befördert, damit können sie auch nicht wohlhabend werden.

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