06.03.12 07:18 Uhr
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US-Aufsichtsbehörden kritisieren Volcker-Regel

Der Volcker-Regel (benannt nach dem Ex-Notenbankchef Paul Volcker) steht ein stetig wachsender Widerstand der Aufsichtsbehörden entgegen. Auch Vorstandsmitglieder der New Yorker Börsenaufsichtsbehörde (SEC) äußerten sich kritisch über eine überhastete Einführung.

Die Regulierung soll den Banken das "Zocken" mit eigenem Kapital untersagen. Unter den Oppositionellen befindet sich neben der Bankenlobby auch die Europäische Union (EU), die befürchtet, dass amerikanische Banken daraufhin nicht mehr mit Staatsanleihen handeln dürfen.

Die Kritiker argumentieren, dass die Einführung der Volcker-Regel die Wettbewerbsfähigkeit einschränke, unzumutbar hohe Kosten mit sich bringe und auch eine fristgerechte Umsetzbarkeit fraglich sei. Viele Beobachter gehen davon aus, dass die Einführung bis nach den Präsidentschaftswahlen dauern wird