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Staat soll insolventem Unternehmen "Schlecker" finanziell helfen

Nils Schmid, Wirtschaftsminister in Baden-Württemberg, will der insolventen Drogeriemarkt-Kette "Schlecker" staatliche Hilfen zukommen lassen. Mittels einer Kreditausfallsbürgschaft könne man als Land dem Unternehmen einen Neustart verschaffen, so Schmid.

Arndt Geiwith, Insolvenzverwalter für Schlecker, ist derzeit auf der Suche nach Geldgebern. Diese sollen Filialen übernehmen, modernisieren und weiterführen. Insgesamt sollen bei dem Unternehmen dennoch 11.750 der 25.000 Arbeitsplätze gestrichen werden.

Schmid sagte weiter, dass sich auch andere Bundesländer an den staatlichen Hilfen für Schlecker beteiligen sollten. Eine Hilfe sei zu rechtfertigen, weil es sich um eine "Sicherstellung einer flächendeckenden Nahversorgung" handle.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Hilfe, Staat, Unternehmen, Insolvenz, Schlecker
Quelle: www.fr-online.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.03.2012 16:47 Uhr von blabla.
 
+9 | -0
 
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Ab welcher Anzahl Angestellter kann man denn Staatliche Hilfe beantragen? Oder ist es vom Umsatz abhängig? Es sind so viele kleine Firmen pleite gegangen. Die haben keine Unterstützung bekommen.

Ein Kollege musste schließen - anstatt Geld als Unterstützung, bekam er noch eine Steuerprüfung. LöL

Unfaires System
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05.03.2012 17:01 Uhr von Freggle82
 
+4 | -0
 
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Liest sich so, als hätten Bund, Länder und: Gemeinden zu viel Geld und wissen nicht wohin damit.

Wenn jetzt neben Banken auch noch private Betriebe Geld vom "Staat" bekommen, dann hört der Spass aber auf.

Andererseits schießt mir der Staat bei dem Tempo auch bald etwas zu, wenn mir am Ende des Geldes noch viel vom Monat übrig bleibt. Oder habe ich da etwas falsch verstanden?

Fazit: Wer faul, unfähig, unwirtschaftlich, etc. ist, dem schiebt der Staat das Geld in den Arsch.
Klingt fast wie Planwirtschaft, so dass derjenige der Dumme ist, der wirklich etwas arbeitet.
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05.03.2012 17:24 Uhr von kranfuehrer
 
+4 | -0
 
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Platz 56: Laut manager magazin verfügte die Familie Anton Schlecker 2011 über ein Gesamtvermögen von ca. 1,95 Mrd. Euro und belegte damit Platz 56 unter den 500 reichsten Deutschen im Jahr 2011.[6] Nach Aussage von Schleckers Tochter Meike im Januar 2012 sei jedoch sein Vermögen und das der Familie vollständig aufgezehrt.[7]

Quelle:Wikipedia

Der soll doch erstmal sein Privatvermögen einbringen, dann könnte man über staatliche Hilfen diskutieren.
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05.03.2012 17:57 Uhr von Oberhenne1980
 
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@ kranfuehrer: Klingt doch so, als sei das schon längst passiert.
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05.03.2012 18:11 Uhr von thatstheway
 
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@ Oberhenne1980: wie du so schön sagst es klingt so, ist aber nicht so.
Die Familie Schlecker hat ihre Schäfchen im Trockenen und machen jetzt eine auf arm ; ich denke Lügenpack ist noch ein zu harmloser Ausdruck für das was hier abgeht.
Wie bereits geschrieben lasst das doch den Markt regeln, und es geht hier nicht mehr um die Rettung von Arbeitsplätzen ; da eh fast der Hälfte der Belegschaft gekündigt wird.
Rossmann hat sich schon angeboten einen Teil der Schleckermärkte zu übernehmen, das bringt bestimmt mehr als dieser Familie S. das Geld hinterher zu werfen, das sie im Grunde genommen nicht brauchen.
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05.03.2012 18:21 Uhr von Marco Werner
 
+1 | -0
 
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Die Politik sollte ruhig mal ein paar: Banken und Unternehmen pleite gehen lassen. Denn solange der Staat bei jeder dieser parasitär agierenden Banken/Firmen einspringt, wird es für den Rest keinen Grund geben, ihre Taktik zu überdenken.
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05.03.2012 18:43 Uhr von silent_warior
 
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hat noch nie etwas gebracht: Sämtliche Rettungsaktionen sind bis jetzt immer gescheitert, wirklich jede "Aktion" die groß im TV/Radio/Zeitung von Politikern angestoßen wurde hat sich zum Verlustgeschäft entwickelt.

Niemand im Vorstand von "Schlecker" denkt dass es sich wirtschaftlich lohnt diesen Laden weiter zu führen, wenn es so wäre würden sie es tun.

Wenn der Wille nicht da ist selbst etwas zu tun bringt das nichts, man gibt denen Geld und dann läuft es eben noch eine kleine Weile, aber wenn dieses Geld dann weg ist stellen die wieder einen Insolvenzantrag.

Das ist wie mit einem alten rostigen Lieferwagen, der Besitzer denkt dass es sich nicht lohnt ihn zu restaurieren, um die Mitarbeiter nicht entschädigen zu müssen wird ein Insolvenzantrag gestellt und das Unternehmen bleibt auf keinen Kosten sitzen.
Jetzt wird das ersparte (1.95Mrd.) genommen und ein neues Unternehmen mit anderem Namen eröffnet, man ist das alte Image los. die alten kleinen Geschäfte und kann sich neu erschaffen.

Irgend welche alten verkrusteten Politiker versuchen das jetzt zu verhindern, alles soll so bleiben wie es ist.

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