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Kampf für die Ausbildung - Mit Hartz IV würde es ihm finanziell besser gehen

Der 25-jährige Alexander Krüger aus Annahütte bei Senftenberg will Sozialpädagoge werden. Mehr als zwölf Monate muss er noch lernen, um in seinen Beruf arbeiten zu können.

Allerdings ist es für den jungen Mann finanziell gesehen sehr schwer, seinen Lebensunterhalt mit dem ihn zur Verfügung stehenden Geld zu bestreiten. So fehlen ihm zirka 150 Euro monatlich, um seine Unkosten zu decken. Als Arbeitsloser hätte er mehr Geld zur Verfügung, als seine Ausbildungshilfe.

Das zuständige Jobcenter äußert sich so: "Laut Gesetz können wir nicht mehr machen." Der 25-Jährige solle seine Ausgaben überprüfen. Enttäuscht reagierte Alexander Krüger so: "Eigentlich müsste ich alles hinwerfen." Aber trotz allen finanziellen Problemen möchte er seine Ausbildung beenden.


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WebReporter: olaf38
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Geld, Kampf, Hartz IV, Ausbildung
Quelle: www.lr-online.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.03.2012 12:49 Uhr von sumpfdotter
 
+11 | -2
 
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Das ist keine News, sondern ein Tatsachenbericht.
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05.03.2012 12:58 Uhr von quade34
 
+1 | -5
 
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Bafög? Nicht genehmigt?
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05.03.2012 13:00 Uhr von Jolly.Roger
 
+6 | -11
 
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Und? Mit HartzIV hat er dann aber hinterher keinen Beruf, der ihm dann wieder ein höheres Einkommen bringt.

Ein bisschen kurzsichtig, Lehrjahre sind keine Herrenjahre.
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05.03.2012 13:09 Uhr von quade34
 
+5 | -10
 
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mein Lehrlingslohn: hatte damals nicht einmal gereicht, die Lebensmittelkarte leer zu kaufen. Sonstige Kosten durften nicht sein. Muß man mit 25 schon den Lebensstandard der Durchschnittsbevölkerung haben? Verwöhnte Blagen, allesamt.
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05.03.2012 13:09 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+2 | -2
 
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Was um Gottes Willen haben nun "Hartz-IV" und "Ausbildung" miteinander zu tun?
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05.03.2012 13:17 Uhr von brainbug1983
 
+9 | -1
 
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Es stimmt zwar das er nach der Ausbildung mehr verdient, aber warum sind ständig die ehrlichen und arbeitswilligen die angeschissenen? So jemand hätte unterstützung verdient, bekommt sie aber nicht, während anderen, die auch noch öffentlich zugeben kein bock auf arbeit zu haben alles problemlos finanziert bekommen.
Und nein, ich seh nicht alle H4-Empfänger als faul und arbeitsscheu an, aber es sind einige darunter (wenn auch wenige) die es verdient hätten alles gestrichen zu bekommen!
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05.03.2012 13:58 Uhr von freakyng
 
+3 | -0
 
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Ich krieche in meiner Ausbildung auch auf dem Zahnfleisch, ohne Kindergeld wäre nichtmal die WG drin... Augen zu und durch, bald ist geschafft ^^
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05.03.2012 19:32 Uhr von Schreiraupe
 
+2 | -3
 
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@eternal-waltz: Nur blöd das man teilweise als Azubi nicht mal die hälfte hat was du während des studiums hattest.....mimimimimimi!!!
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07.03.2012 19:58 Uhr von Schreiraupe
 
+1 | -0
 
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eternal_waltz: BAB bekommt man nur wenn man nicht mehr bei seinen eltern wohnt..und sobald die 1000 euro im monat raushaben kannste bafög auch vergessen..klar du kannst dann darauf hoffen das deine eltern dich unterstützen ..und du musst keine miete zahlen..wenn man aber dazu auch noch ein atuo bezahlen MUSS..um auf arbeit zu kommen isses halt trotzdem ganz schön knapp....
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09.03.2012 17:14 Uhr von Schreiraupe
 
+0 | -1
 
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@eternal_waltz: Also ich weiß es durch eine ehemalige klassenkameradin..die hatte erst BAB bekommen als sie von daheim auszog..

Du kannst deine Situation nicht auf alle Leute beziehen.

Das beste Beispiel bin ich selbst..mein Ausbildungsbetrieb war am Arsch der Welt....irendwo auf´m Feld kurz nach und vor einem Dorf .Ich hatte mich da auch nach den Busverbindungen erkundigt..da selbst mit dem Auto der Fahrtweg eine dreiviertelstunde bis Stunde betrug war das mit dem Bus nun fast das doppelte. Das war das erste.

Nun fuhr der nicht aller paar 20 min wie bei dir, sondern ca. alle 2- 3 Stunden ...wenn überhaupt!! Denn das auch nicht regelmäßig! Ab 9:00 ca. fuhr der nächste erst 15 oder so. )

Jedenfalls resultierte daraus dass ich erst 8:30 ca auf Arbeit sein konnte, aber ich musste 07:00 anfangen. Darüber mit meinen Ausbildungsbetrieb zu verhandeln war ausgeschlossen :D.

Dann ab 16:00 sah es auch nicht viel besser aus, die Zeiten habe ich aber nicht mehr im Kopf.

Nun erzähl mir nochmal einer das man kein Auto brauch um auf Arbeit zu kommen.

PS. Es gab auch keine Kollegen mit denen man hätte eine Fahrgemeinschaft hätte bilden können, da die am anderen Po der Welt gelebt haben ! :)
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12.03.2012 11:12 Uhr von Schreiraupe
 
+1 | -0
 
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@eternal-waltz: --Doch sollte die Schule des jungen Mannes aber innerstädtisch liegen, so dass er diese (relativ) problemlos erreichen könnte, wäre die Abschaffung des PKWs meiner Ansicht nach ein Punkt, den man sich überdenken könnte... --

Ja na klar..auf jeden Fall..geb ich dir Recht.


Es ist sowieso schöner sich ganz entspannt nach einem geeigneten Auto umzuschauen als so auf Krampf wie bei mir.
Und das noch im Jahr der Abwrackprämie..wo alle lieber ihr Auto in die Presse geschickt haben anstatt für das selbe Geld an einen Fahranfänger mit nur paar Kröten in der Tasche zu verkaufen ! :)
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23.03.2012 23:28 Uhr von zwack88
 
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>BBBBBBBBBBBBBBB: Ich kenne den besagten Herrn sehr gut . . . .
Fakt ist, dass er mit Hartz988 besser dran wär, vorläufig zumindest.
Er wohnt auf dem Land und würde mit einer Karte für den ÖPNV das gleiche bezahlen.
Natürlich ist der Junge sich auch nicht zu fein nebenbei zu arbeiten, aber das ist beim Schüler-BAFÖG ein wenig anders geregelt. Wenn er auf 165€ Basis gehen würde, bleiben ihm 68€ da er einen Mietzuschuss vom Arbeitsamt erhält.Den Rest kassiert das Amt zurück. Wenn ich mich nicht völlig täusche, dann sind beim Studenten-BAFÖG nach oben keine Grenzen gesetzt, was den Zuverdienst angeht.
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23.03.2012 23:46 Uhr von zwack88
 
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@Terrorsturm: Seine "Mutti" lebt in Bayern und deshalb mit 17 (in Ausbildung zu der Zeit), vor der Wahl stand ob er mit geht oder nicht. Wenn du richtig lesen könntest, dann wäre dir aufgefallen, dass er seinen ganzen Werdegang auch anders vorgestellt hat und sich nach schwerer Krankheit neu orientieren musste.

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