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Googles neue Datenschutzrichtlinie macht User zum gläsernen Mensch

Google zu nutzen kostet zwar kein Geld, aber man bezahlt mit Informationen über sich selbst. Mit den neuen Datenschutzbestimmungen, die Google am 1. März neu eingeführt hat, will die Firma noch mehr Gewinn machen.

Google will alle firmeneigenen Dienste wie Youtube oder Google Maps verknüpfen, um so ein umfangreiches Profil über die einzelnen Nutzer anlegen zu können.

Die einzige Möglichkeit, nicht zum gläsernen Menschen für Google zu werden, ist es auf Alternativdienste umzusteigen.


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WebReporter: smokerjoe81
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: EU, Google, Recht, Daten
Quelle: www.subway.de

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05.03.2012 11:30 Uhr von smokerjoe81
 
+6 | -4
 
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Dass Google viele Daten sammelt ist bekannt. Ich werde trotz der neuen Datenschutzrichtlinien den Dienst weiter nutzen, da es meiner Meinung nach keine vernünftigen Alternativen gibt.
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05.03.2012 11:53 Uhr von Dschulien
 
+3 | -0
 
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Türlich! Das Internet ist global, die juckt das EU-Recht sehr wohl, sonst könnte es starke Einschränkungen geben ... Ist halt nur n Problem, weil die sich über solche Gesetze momentan noch einfach drüber hinwegsetzen können. Ich nehme an, da wird es in nächster Zeit noch einige Maßnahmen geben ... :O
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05.03.2012 11:53 Uhr von Truemmergesellschaft
 
+2 | -0
 
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05.03.2012 12:16 Uhr von Urrn
 
+2 | -4
 
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Und was juckt mich das wenn ich keinen Google-Account besitze?
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05.03.2012 12:28 Uhr von Dschulien
 
+12 | -3
 
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schön wärs: Glaub bitte nicht, google weiß nix über dich, weil du keinen G-Account besitzt ^^
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05.03.2012 13:12 Uhr von iq315
 
+3 | -9
 
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oh ja: immer dieses pöse google und das pöse facebook.

die wollen alle unsere daten! weil wir ja alle so wichtig sind. wär ja noch schöner, wenn wir einfach so personalisierte werbung angezeigt bekämen! das sind dann werbebanner, die produkte zeigen, welche uns sogar interessieren könnten! und natürlich klicken wir die werbung dann an und kaufen das zeug sogar noch! unglaublich, die ziehen uns förmlich das geld aus der tasche.

ich mach mir wirklich sorgen, langsam wissen die alles über mich. nicht auszudenken, was diese ominösen amerikanischen firmen mit meinen wertvollen daten machen.
zum glück hab ich mein haus schon verpixelt, es geht schließlich niemanden etwas an, wie meine fassade aussieht.

ich wünschte, mein enkel hätte mir nie dieses "internet" gezeigt. damals war alles besser, als wir noch in die bibliothek gingen, zeitung lasen und telefonbücher schleppten. das fernsehen hatte drei programme, und wir erfuhren nur, was wir zu erfahren brauchten. was kümmert mich schon der rest der welt, mein eingezäunter vorgarten ist mein königreich, ich brauch diesen ganzen stress im internet nicht, mein nachbar macht mir schon genug ärger, mit den ästen von seinem kirschbaum.

ich leg mir jetzt mal wieder ein kissen auf die fensterbank und beobachte weiter den durchgangsverkehr. guten tag!
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05.03.2012 13:21 Uhr von Aggronaut
 
+10 | -0
 
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iq315: du lässz also deine haustür offen damit jeder sich deine wohnung von innen ansehen kann? klingt interessant, wo wohnst du, möchte mal gern in deinen kleiderschrank und nachtschrank gucken!
du bist dir der tragweite deiner suchanfragen gar nicht bewusst.

davon ab bekommen wir jetzt auch nur die news zu sehen, die wir sehen sollen.
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05.03.2012 13:38 Uhr von Alice_undergrounD
 
+4 | -0
 
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sdegsadgdsgh: "Die einzige Möglichkeit, nicht zum gläsernen Menschen für Google zu werden, ist es auf Alternativdienste umzusteigen."

oder sich nicht anmelden und/oder seinem ISP dankbar sein wenn man ne dynamische ip-addressvergabe hat oder für die google-suche proxyserver ala hidemyass benutzen...


btw. wenn die quelle subway.de ist, wie ist dann die vom sandwich-laden? xD

[ nachträglich editiert von Alice_undergrounD ]
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05.03.2012 14:45 Uhr von Tuvok_
 
+4 | -0
 
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Proxy und DynIP: nützt einem auch nix wenn man den Cookie von Fratzenbuch und Google im Browser hat.. da ist ne eindeutige ID drin !!!
Über den Browser lässt sich auch der Rechnername auslesen.. auch das lässt sich, wenn er eindeutig ist evtl zu Ident zwecken heranziehen... Wirklich anonym ist nur Linux von USB / CD wo ALLE Daten nach Shutdown gelöscht sind...
Jungs LERNT wie eure Kisten funktionieren :) Dann schnüffelt euch auch keiner hinterher.
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05.03.2012 15:57 Uhr von Zipflklatsche
 
+3 | -0
 
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Google: eine Übersicht: Dass Google Daten sammelt, ist ja ganz klar.
Leider sind viele Internetuser nicht technisch versiert genug, zu sehen, wann und wo überall Daten an Google gesendet werden.
Ich versuche mal das aufzuzählen, was mir alles einfällt, samt Möglichkeit es zu umgehen (für Firefox):

[Google Suche]
Ganz klar, dass da Daten gesammelt werden (Suchhistorie, was wurde geklickt, etc.)
Alternative: startpage.com (gehört btw. zu ixquick, aber die Suchergebnisse vieeel besser)
Holt sich die Suchresultate von Google und ist deswegen sehr alltagstauglich. Lässt sich auch als Suchmaschine im Firefox eintragen. Manchmal stimmen die Ergebnisse jedoch nicht ganz mit denen von Google.de überein (in >95% sind die Ergebnisse aber top). Aus diesem Grund habe ich zusätzlich eine Schlüsselwortsuche für Google eingerichtet (Firefox: Rechtsklick auf´s Suchfeld bei Google, "Ein Schlüsselwort für diese Suche hinzufügen", als Schlüsselwort z.B. "g" eingeben, dann muss man in der Adresszeile nur noch "g blablub" eingeben, um bei Google nach blablub zu suchen. Ist mMn komfortabler, als der Suchmaschinenwechsel mit Drop-Down im Suchfeld)

[Google AdSense]
Werbung wird auf vielen Seiten mit Google Adsense eingebunden. Dabei bekommt Google natürlich mit, welche Seite ihr genau besucht (Stichwort HTTP-Header: REFERER)
Es gibt viele Möglichkeiten, Google Adsense zu blockieren:
Javascript deaktivieren: Absoluter overkill meiner Meinung nach
NoScript: Kann Javascript sperren und lässt dann nur noch Skripte von Seiten zu, die man auf eine Whitelist setzt (nervt mMn tierisch, sich um die Whitelist zu kümmern). Umgekehrt auch möglich: Javascript wird ausgeführt, außer auf den Seiten, die auf der Blacklist sind.
AdBlock Plus: Mit Filterlisten (z.B. Easylist + Easylist Germany + EasyPrivacy) wird verhindert, dass AdSense-Code von Google geladen wird.
Ghostery: Sehr gutes Teil, für all diejenigen, die nicht paranoid genug für NoScript sind (mein Favorit!). Verhindert in vielen Fällen das Herunterladen von Javascript-Code von Datenkraken wie Google.

[Google Analytics]
Da Webseitenbetreiber häufig zu faul sind, sich selbst eine vernünftige Webseitenstatistik-Anwendung auf dem Webserver zu installieren, wird auf vielen Webseiten ein kleines Google-Script eingebunden. Die Webseitenstatistik kann sich dann der Betreiber bei Google anschauen. Tolle einfache Sache, aber die Daten sind, mal wieder, bei Google.
Zum Vorgehen gegen das Script, siehe AdSense.

[Google+]
Der tolle +1-Button ist ja inzwischen auch schon oft anzutreffen und ist datenschutztechnisch auch nicht besser als der Facebook-Like-Button.
Wieder weiß Google wo ihr seid/wart...
Abhilfe:
Ghostery, NoScript, Javascript deaktivieren, oder AdBlock Plus (Filter muss aber dann evtl manuell erstellt werden, was für den Laien schwer sein kann)

[Google Code API]
Viele Webseitenbetreiber verwenden die Javascript-Bibliothek jQuery oder andere Javascript-Bibliotheken. Da ist es dann toll, wenn man das nicht selbst hosten muss und damit Traffic sparen kann. Google bietet diesen Service an (bestimmt ganz uneigennützig *zwinker*). Liegt die verwendete jQuery-Bibliothek noch nicht im Cache, wird sie dann von Google heruntergeladen. Google weiß dann natürlich wieder auf welcher Seite ihr seid.
Abhilfe:
Add-On Local Load
Hat viele jQuery-Bibliotheken mit drin. Leider noch nicht alle. Was noch nicht ist, kann aber hoffentlich noch werden. Zusätzlicher Vorteil: Die Bibliotheken sind dann lokal vorhanden -> Seite lädt schneller, wenn die Bibliothek nicht bereits im Cache ist.

[Firefox keywords]
Ihr gebt eine URL ein und vertippt euch und die eingegebene Seite gibt es nicht. Firefox ist so freundlich und leitet die falsche URL an Google als Suchbegriff weiter (weil alles, was keine Seite ist, als Suchbegriff verstanden wird). Dadurch weiß Google dann natürlich wieder, wo ihr hin wolltet :)
Abhilfe: "about:config" in die Adresszeile tippen. "Ich werde vorsichtig sein, versprochen!" klicken. Jetzt nach "keyword" filtern. Keyword.enabled auf false setzen. Alternativ, wenn ihr dieses Feature verwenden wollt, jedoch mit einer anderen Suchmaschine, tragt entsprechenden String bei keyword.URL ein.
Mehr hierzu: http://kb.mozillazine.org/...
Um startpage.com zu verwenden, könnt ihr euch hier einen String mit euren Präferenzen generieren: http://eu3.startpage.com/...
Hinweis: Wenn ihr dieses Feature deaktiviert, könnt ihr nicht mehr mit der Adresszeile suchen. Leuten, die sowieso mit dem Suchfeld suchen, dürfte das egal sein. Alternative ist natürlich noch eine Schlüsselwortsuche, wie oben beschrieben, für die Adresszeile.

[ nachträglich editiert von Zipflklatsche ]
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05.03.2012 15:57 Uhr von Zipflklatsche
 
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Google: Eine Übersicht Teil2: [Google Updater]
Dieses Programm fängt man sich ein, wenn man automatische Updates z.B. bei Google Earth aktiviert hat. Früher wurde das immer mitinstalliert (wenn ich mich nicht täusche), inzwischen kann man es auch abwählen. Das Programm ist relativ hartnäckig im System verankert und versucht mit aller Gewalt gestartet zu werden. In meinem Fall war damals ein Eintrag im Autostart-Ordner, ein Eintrag im Systemstart-Reiter von msconfig.exe, mehrere Einträge im Taskplaner (Verwaltung -> Aufgabenplanung), der das Teil jede halbe Stunde gestartet hat, sowie ein Dienst (Verwaltung -> Dienste).
Versucht das Programm zu deinstallieren. Weiß leider nicht, ob das einzeln aufgeführt ist bei den installierten Programmen. Einfach nachschauen. Überprüft Autostart, msconfig.exe, Aufgabenplanung und Dienste nach Einträgen von Google Updater.

[Firefox -> Sicherheit]
Firefox verbindet sich immer wieder mit Google, für folgende Features:
"Webseite blockieren, wenn sie als attakierend gemeldet wurde"
"Webseite blockieren, wenn die als Betrugsversuch gemeldet wurde"
Damit die Liste mit diesen bösen Seiten aktuell gehalten wird, holt sich Firefox immer wieder (im 30min-Takt, wenn ich mich nicht irre) eine aktuelle Liste von Google. Ob dabei möglicherweise eine ID übertragen wird, mit der euch dann Google trotz gewechselter IP wiedererkennt, kann ich leider nicht beurteilen. Selbiges gilt für den Google Updater. Man kann nur hoffen, dass das nicht der Fall ist. Meine Hand dafür ins Feuer legen würde ich nicht.
Ich habe diese Features (leider) aktiv, da ich im Moment keine gute Alternative habe.
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05.03.2012 17:00 Uhr von Sonny61
 
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Wie schon oft zitiert. Google, Facebook und Co sind auf meinem Rechner gesperrt. Sobald man verlinkt wird ist die Seite gesperrt!

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