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Koalition will Urheberrechte an Nachrichten verbessern

Die Koalition möchte die Rechte an Nachrichten von zum Beispiel Zeitungsverlegern besser schützen.

So müssten Suchmaschinenbetreiber und Newsaggregatoren in Zukunft zahlen, für die Verbreitung von Zeitungsartikel.

Damit sollen die Urheber an den Gewinnen dieser Anbieter beteiligt werden. Die private Nutzung bleibt weiterhin ohne Vergütung. Die Schutzdauer beträgt ein Jahr.


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WebReporter: SyXxPaC01
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Nachrichten, Recht, Koalition, Zahlung, Verbesserung
Quelle: www.bild.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.03.2012 09:26 Uhr von Rechthaberei
 
+0 | -0
 
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Vielleicht kann einer aus dem Shortnews-Team dazu: schon einen Kommentar abgeben?


[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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05.03.2012 09:28 Uhr von jaycee78
 
+0 | -4
 
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Keine Mainstream-News mehr auf SN? Nur Blogs und Zeitungen politische Randgruppen werden dann wohl noch die unentgeltliche Nutzung erlauben.

Aber warum nur in Deutschland?
International ist das kein Problem:
http://www.shortnews.com/

Hat da jemand einem bald arbeitslos werdenden FDP-Politiker einen lukrativen Arbeitsplatz bei einer Zeitung versprochen?
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05.03.2012 10:26 Uhr von Rechthaberei
 
+2 | -0
 
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Hier weitere aktuelle Infos zur der Nachricht: http://www.spiegel.de/...

"Ob künftig schon ein Link auf einen Nachrichtenartikel kostenpflichtig wäre, in welcher Form andere Inhalte-Anbieter, etwa Blogger, von dem Recht betroffen wären, inwiefern Leitungsschutz- und Zitatrecht miteinander vereinbart werden sollen, ist völlig unklar. Die kommenden Monate dürften hitzige Diskussionen zwischen Verlegerverbänden, Internetaktivisten und Unternehmen wie Google bringen."


[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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05.03.2012 11:17 Uhr von hujiko-san
 
+4 | -0
 
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rofl: Ich lache mich langsam echt kaputt. Recht auf Neuigkeiten... oh, ich muss hier dringend weg. Ganz, ganz dringend.
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05.03.2012 14:40 Uhr von no_trespassing
 
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Scheinen mehrere eingeliefert zu haben. Hab auch schon die News eingeliefert, aber SyXxPaC01 war deutlich schneller ;-) .

Mein Kommentar:

"Ein Aggregator ist eine Software oder ein Dienstleister, der Medieninhalte (engl. Begriff Content) sammelt und aufbereitet und für eine Zielgruppe neu zusammenstellt. Auf diese Weise werden z. B. Musik, Filme oder gedruckte Zeitschriftenfotos für den Leser gebündelt verfügbar gemacht."

Quelle: Wikipedia

Das wäre für shortnews.de dann wohl ein harter Schlag.
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05.03.2012 14:43 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+3 | -0
 
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Autsch: Koalition will Urheberrechte "verbessern": AUTOR: Bitte mal die BILD-Zeitung zur Seite legen und Hirn anstrengen:

Hier plant die schwarz-gelbe Koaltion ein Gesetz, über das Verlage künftig News-Aggregatoren und Suchmaschinen zur Kasse beten dürfen. Ob es sich hierum um eine "Verbesserung" des Urheberrechtes handelt, halte ich für eine sehr gewagte Interpretation. Von Seiten der Meinungs-Monopoliisten wie BILD ist es freilich so - für den Rest der Internetgemeinde kommt dies jedoch einer Katastrophe gleich.

Worum geht es?

Suchmaschinenbetreiber und News-Aggregatoren wie Google-News und Google News sollen künftig für die Nutzung von Presseartikeln zur Kasse gebeten werden. Nach Plänen der schwarz-gelben Koalition soll das Urheber-Leistungsschutzrecht geändert und Rechte der Verlage gestärkt werden.

Hintergrund ist die Argumentation der Verleger, dass Dienste wie Google-News Presse-Ausschnitte für ihr Geschäftsmodell, etwa dem Verkauf von Werbung, nutzen. Dadurch werde es oftmals überflüssig, die Seiten der Verlage zu besuchen.

Massive Kritik an der Gesetznovelle übt die "Initiative Leistungsschutzrecht", in der sich rund rund 50 Verbände, Projekte und Blogs organisieren. Während iRights.info von einem "schwarzen Tag" für das Urheberrecht redet, sprechen Twitter-Stimmen von "bedingungslosem Grundeinkommen" für Verlage.

Dazu eine Bemerkung:

"Shortnews" wohl einer der bekanntesten deutschen News-Aggregatoren sein, die News wirtschaftlich verwerten.
Meines Erachtens können viele Bloggs wohl nur noch weitermachen, wenn sie Quellenangaben künftig weglassen. Dies funktioniert jedoch nur, wenn Newser für eigenverantwortliche Recherche im Netz Vertrauen genießen. Gleiches Recht nehmen sich übrigens auch professionelle Verlage heraus, ohne dafür Gebühren – etwa an Wikipedia etc.... - zu zahlen.

Doch offenbar legt die Kanzlerin auf die Lobbyarbeit der Hofpresse sehr viel Wert, auf krititsche Bloggs - deren Arbeit durch dieses Gesetz effizient abgewürgt werden können, wenger. Über Gründe kann nur spekuliert werden, sicher ist nur: Das Meingungs-Monopol der Medienoligarchen und damit der Fortbestand der etablierten Volksparteien - scheint auf Jahre gesichert.
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13.03.2012 19:02 Uhr von Borgir
 
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wenn ich google: wäre, und sollte dafür zur kasse gebeten werden, weil ich die nachrichten einer bestimmten seite "finden" lasse, dann war´s das eben und über google würde niemals wieder jemand etwas über die internetseite finden können, fertig. wer sitzt denn am längeren hebel?

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