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Durch Solartechnik: Wissenschaftler wollen einen Wald in der Wüste pflanzen

Wissenschaftler wurden durch die Kamelnase zu einem kühnen Plan inspiriert. Sie wollen mitten in der Sahara einen Wald anpflanzen. Das Projekt soll etwa 3,3 Millionen Pfund kosten und sich über 10.000 Quadratmeter erstrecken.

Das Wasser soll aus einer Tiefe von 200 Metern mit Hilfe von Solarstrom hochgepumpt werden. Bei der Bewässerung kommt nun die Kamelnase ins Spiel. Diese saugt die ausgeatmete Atemluft des Kamels sofort wieder ein und das Wasser in der Luft kondensiert wieder im Kamel.

Auch in der Nacht gewinnt das Kamel so Wasser aus der feuchten Luft. Das selbe Prinzip nutzt auch das Projekt. Der Leiter des Projekts, Joakim Hauge, will damit eine "Botschaft" senden, dass es "möglich sei Lösungen zu entwickeln, die gut für die Umwelt und gesellschaftliche Entwicklungen sind und langfristige wirtschaftliche Nachhaltigkeit besitzen."


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WebReporter: H311dr1v0r
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wasser, Wissenschaftler, Wald, Nase, Wüste, Kamel
Quelle: www.dailymail.co.uk

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05.03.2012 11:49 Uhr von hujiko-san
 
+10 | -0
 
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@Klickklaus: Wenn auch nicht gerade sinnvoll formuliert, ist der Kommentar dennoch gar nicht so blödsinnig.

Wenn ich mir vor Augen führe, wodurch Oasenbildung in Wüsten entsteht, kommt mir ziemlich schnell die Fragestellung, ob das Anzapfen des dortigen Grundwassers eine gute Idee ist. Eine Absenkung um nur wenige Meter, könnte katastrophale Folgen haben. Einerseits für die rund um Oasen existierenden Ökosysteme, andererseits für die dort ansässigen Menschen, die von deren Existenz absolut abhängig sind.

Gegen den Gedanken, Wüstengebiete in irgendeiner Form nutzbar zu machen, habe ich absolut nichts. Mit Blick auf die fortschreitende Desertifkation sollte man sich irgendwo damit auseinandersetzen. Eingriffe in den überaus fragilen Wasserhaushalt dieser Regionen halte ich jedoch für überaus fragwürdig.
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05.03.2012 11:50 Uhr von Criseas
 
+1 | -1
 
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OH EM GEH: Da verdunstet SOVIEL Wasser da könnten Tausende Menschen vor dem verdursten gerettet werden. :/
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05.03.2012 14:13 Uhr von WinnieW
 
+3 | -0
 
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Bin ich der Erste dem auffällt: dass 10.000 Quadratmeter keine besonders große Fläche ist, das entspricht einem Hektar.
Dafür über 3 Millionnen Pfund. Englische Pfund, oder?
Hmm. Warum sind die Kosten eigentlich nicht in Euro angegeben?

Was bringen 10.000 Quadratmeter bei der Größe von Wüsten. Das ist ja praktisch nur eine Oase im Sandmeer.

Bei einem Hektar Fläche bereits von Wald zu sprechen finde ich übertrieben.

[ nachträglich editiert von WinnieW ]
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05.03.2012 17:20 Uhr von sooma
 
+2 | -1
 
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@Klickklaus: Dein Kommentar ist dagegen nur öde Wiederholung... ganz davon abgesehen, dass mein Lieblings-Newsautor hier mit seinem Kommentar gar nicht Unrecht hat. Die nicht begrünten Wüsten und Steppen erfüllen eine wichtige Funktion im Ökosystem Erde, die durch massive Bewaldung (das im Artikel erwähnte Projekt soll ja nur der Anfang sein) empfindlich gestört würde. Auch kann niemand mit Sicherheit sagen, ob das abgepumpte Wasser nicht genau dort, wo es ist, eine wichtige Funktion hat - siehe auch der Kommentar von @hujiko-san.
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05.03.2012 19:31 Uhr von silent_warior
 
+2 | -0
 
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keine gute Idee: Man kann so eine Art Gewächshäuser mit Solarpanels auf dem Dach erstellen, damit nicht so viel Sonne in das Gewächshaus scheint und mit dem Strom das meinetwegen doppelglasige Gewächshaus gekühlt werden kann.

Wenn man unten noch eine Folie auf den Boden hingelegt wird (damit das Wasser nicht sinnlos versickert) und nur 20cm Humusboden verwendet wird und man die gezielte Tröpfchenbewässerung nutzt kann es ganz gute Ernten geben.


Diese Idee von einem Wald in der Wüste funktioniert so nicht, da müsste viel mehr und effektiver gespart werden.

Da fällt mir nur ein: "Ich geh jetzt mal den Wald harken".

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