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Mitarbeiter der dänischen Polizei sperrt aus Versehen 8.000 Internetseiten

In Dänemark hat ein Mitarbeiter von Nitec versehentlich mehr als 8.000 Internetseiten gesperrt, darunter Google und Facebook. Grund waren angeblich vorhandene pornografische Inhalten auf den Internetseiten.

Die Abteilung für Internetkriminalität, Nitec, ließ zwei Providern Listen von Seiten zukommen, die gesperrt werden sollten. Der Fehler wurde bemerkt und sofort korrigiert. Aber die Sperrung war schon veranlasst und so hielt diese etwa drei Stunden an.

Johnny Lundberg, der Mitarbeiter der die Liste mit den Internetseiten aus versehen in einen falschen Ordner verschoben hatte, bedauerte seinen Fehler. In Zukunft muss die Sperrung zur Sicherheit von zwei Mitarbeitern in Auftrag gegeben werden.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Polizei, Internet, Mitarbeiter, Sperrung, Versehen
Quelle: www.golem.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.03.2012 06:52 Uhr von Borgir
 
+2 | -7
 
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Mein Gott, kann ja mal passieren. Ärgerlich, wenn man die Seiten gerade brauchte, aber sicher zu verschmerzen.
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05.03.2012 10:48 Uhr von Jesus_From_Hell
 
+2 | -0
 
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Borgir: Das DARF nicht passieren.
Das fängt damit an, dass überhaupt Seiten gesperrt werden, geht damit weiter das offensichtlich ganz normale Pornographie gesperrt wird und die Spitze des Eisbergs ist, wie einfach offensichtlich Seiten gesperrt werden können ohne Richterliche Anordnung, etc.
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05.03.2012 12:43 Uhr von tfs
 
+2 | -1
 
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Eine Lapalie Mal gucken wie lustig Herrschaften wie Borgir das finden wenn ihre Webseiten aus Versehen gesperrt werden, und Familie, Freunde, Nachbarn, und Arbeitgeber dort dann zu lesen bekommen das die Sperrung aufgrund von kinderpornografischen Inhalten geschehen ist... Freunde los, Job weg, und vom freundlichen Nachbarschaftsmob aufgeknüpft, aber hey, kann ja mal passieren, ist doch sicherlich zu verschmerzen.
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05.03.2012 16:08 Uhr von iarutruk
 
+0 | -2
 
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ein mensch ist nun mal nur ein mensch und der ist nicht unfehlbar. hier ist das einfach geschehen und wurde nach 3 stunden wieder korrigiert.

ich wollte mal die reaktionen sehen, wenn dieser mitarbeiter seiten statt zu sperren entsperrt hätte.

mir ist auch mal ein fehler unterlaufen als ich ein "expand pages" an einer datenbank vornahm und die satzlänge um ein bit zu kurz angab. da aber auf die daten, des unkorrekten datenfeldes äußerst selten zugegriffen wurde, merkte man den fehler einige zeit nicht, und ein anylizing wurde auch nicht periodisch durchgeführt. als dann der fehler (kettenrisse) aufgedeckt wurden wollte man einen rollback machen. das programm, das dafür von der softwarefirma geliefert wurde, funktionierte nicht. so hat der ganze ausfall der datenbank 4 tage gedauert. gott sei dank war es ein kunde der die paar tage ausfall verkraften konnte.

ich habe aus dem fehler gelernt und habe für uns ein utility programmiert, der die errechnungen automatisch gemacht hat.
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05.03.2012 16:52 Uhr von tfs
 
+0 | -0
 
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Gefahr für Leib und Leben vs Datenbankausfall: Bei derartig sensiblen Angelegenheiten, mit so weitreichenden, evtl. verheerenden Konsequenzen für die Betroffenen dürfen deratige Fehler einfach nicht passieren. Mal ganz abgesehen davon das Sperrungen die ohne jegliche Prüfung von einer einzelnen Person ausgeführt werden können ein absolutes Unding sind. Zu allem überfluss wird dann auf den gesperrten Seiten auch noch von vermeindlich kinderpornografischen Inhalten getitelt, was eine Rehabilitierung in der heutigen Zeit, in der Meldungen in sekundenschnelle um die ganze Welt gehen ganz fix unmöglich machen kann, und das ist spätestens bei unschuldigen einfach nicht hinzunehmen.

Die Überschrift könnte auch lauten "Dänische Zensurbehörde wird von inkompetenten Vollidioten administriert". Auch zeigt es wieder das solche Strukturen besser gar nicht erst aufgebaut werden.

[ nachträglich editiert von tfs ]
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06.03.2012 17:30 Uhr von Dönermeister
 
+2 | -0
 
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Die Frage ist nun, was ist schlimmer? Achtung Ironie!!!!

Irrtümlich den Zugriff auf verschiedene Webseiten mit dem Hinweis „Die Seiten seien wegen kinderpornografischen Inhalts gesperrt“ unterbinden.


Oder


Die Menschen dem brutalen Leben ohne Facebook zu überlassen. 3 Stunden ohne virtuellen Kontakt, ganz alleine ohne Freunde.

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