04.03.12 20:38 Uhr
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Haspe: "Bratwurst-Krise" bei Familienfest - Moscheeverein macht nicht mehr mit

Am 30. Juni findet in Hagen-Haspe das interkulturelle Familienfest statt. Der örtliche Moscheeverein zieht sich jedoch aus der Organisation zurück. Der Grund: Gegrillt werden soll dieses Jahr auch Schweinefleisch, wie zum Beispiel die beliebte Bratwurst, doch das ist dem Moscheeverein ein Dorn im Auge.

Der Moscheeverein begründet seinen Rückzug damit, dass das Servieren von gegrilltem Schweinefleisch gegen muslimisch-religiöse Grundsätze verstoße. Daraus ergibt sich eine delikate Situation, auf der einen Seite die religiöse Gefühlswelt von Muslimen, auf der anderen urdeutsche Sommerfest-Kultur.

In Haspe leben circa 30.000 Menschen, rund 4.500 ohne deutschen Pass. 2011 wurde das Familienfest zum ersten Mal durchgeführt. Bereits damals gab es Knatsch, als der Wirt der nahe gelegenen Bezirkssportanlage die Chance auf ein einträgliches Geschäft witterte und Schweinefleisch grillte.


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WebReporter: poseidon17
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Krise, Muslime, Bratwurst, Schweinefleisch, Grillen, Sommerfest
Quelle: www.derwesten.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.03.2012 20:38 Uhr von poseidon17
 
+45 | -8
 
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Bei allem Verständnis für religiöse Gefühle, ich werde deswegen nicht auf meine Bratwurst verzichten. Was kommt als Nächstes? Bierverbot? Frauen nicht mehr in lässigen Sommer-Outfits? Toleranz ist keine Einbahnstraße.
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04.03.2012 20:45 Uhr von jayjay2222
 
+28 | -2
 
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Ich kann es nicht verstehen..

Es heißt doch "interkulturelle Familienfest" Also, ein Fest in dem verschiedene Kulturen und Familien teilnehmen können (?)

Warum kann man als Moslem nicht einfach seine eigene Grill bzw. Verkostungsstand einrichten und die Muslime bedienen sich einfach aus diesem Stand? Wo ist das Problem und warum wird daraus ein Drama gemacht?
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04.03.2012 20:57 Uhr von Heuwerfer
 
+18 | -2
 
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Na denn Wenn jemand sich bei einem interkulturellen Familienfest, durch das immerhin auch die Integration gefördert werden soll, nicht integrieren möchte, so soll er dies halt bleiben lassen.

Es zwingt weder jemand die Herrschaften, das Schweinefleisch zu essen, noch verlangt jemand, dass dieses auf demselben Grill zubereitet wird, wie das der Muslime.

Wenn schon das Vorhandensein eines Bratwurstgrills ein Grund ist, die Teilnahme an dem Fest abzusagen, dann frage ich mich, wieso es auf so vielen Volksfesten Dönerbuden in direkter Nähe einer Bratwurstbude gibt.

Was würde wohl passieren, wenn die Veranstalter von bedeutenden deutschen Volksfesten plötzlich verlangen, dass bei diesen Festen kein Fleisch von geschächteten Tieren mehr verkauft werden darf?
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04.03.2012 21:07 Uhr von poseidon17
 
+9 | -3
 
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@ klickklaus: "Das Ange­bot ist rela­tiv groß und es schmeckt ein­fach gut. Die “Ori­gi­nal Ham­bur­ger Weiß­wurst” der Flei­sche­rei ist schon mehr­fach aus­ge­zeich­net wor­den und auch das bayerische-norddeutsche Café Heidi & Hein bezieht die Weiß­würste von dort."

http://restaurant-test-hamburg.de/...

"Apropos: Als die Traditionsschlachterei Rose in der Sillemstraße bei einem Weißwurst-Wettbewerb die Bayern schlug, war Schluss mit lustig. Die Bezeichnung "Original bayerische Weißwurst" wurde untersagt. Trotzdem: Deutschlands beste Weißwurst kommt aus Eimsbüttel! Fast 800 Stück werden bei Rose täglich verkauft. Einige landen bei Heidi & Hein auf dem Teller, wo sie mit süßem Senf, Brezel und Bier - Astra oder Paulaner - gereicht werden."

http://www.abendblatt.de/...

Jetzt drehen die meisten Bayern hohl.^^
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04.03.2012 21:12 Uhr von poseidon17
 
+7 | -4
 
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Das: war zu erwarten. Da zeigt man den Bayern ihre Grenzen auf, schon wird rungeheult. Nur so, meine Herren, nur so.
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04.03.2012 21:28 Uhr von sooma
 
+11 | -2
 
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Der Autor hat es in seinem Kommentar schon auf den Punkt gebracht:

"Toleranz ist keine Einbahnstraße."

Dazu passt die (vom Volk ach so verkannte) Studie des BMI.
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05.03.2012 00:17 Uhr von CrazyWolf1981
 
+7 | -1
 
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Sieht man doch: mal wieder, Muslime und Zusammenleben mit anderen Kulturen ist von den Muslimen aus nicht möglich.
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05.03.2012 00:25 Uhr von ElChefo
 
+12 | -1
 
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...eine kleine Spekulation schauen wir uns das mal sorum an:

Die ziehen sich aus diesem Kulturfest zurück.

Logische Folge:
Ihr Teil der Partizipation am interkulturellen Dialog bleibt aus. Alle anderen werden natürlich - weil nicht so engstirnig - zusammen feiern und vielleicht sogar ne spassige Zeit haben.

...und am Ende wird dann wieder gemeckert, das man ja ausgrenzt statt den Dialog zu suchen.

Ich frag mich gerade, nach welchen Regularien ein solcher interkultureller Austausch stattfinden soll, wenn eine Seite schon bei solchen Kleinigkeiten blockt, nach dem Motto "Unsere Regeln oder gar nichts".

Haben sich eigentlich schon mal Franzosen über "falsches" Cordon Bleue beschwert? Oder Engländer über zu kaltes Bier?

Was kommt als nächstes? Was steht in langer Frist an? Darf ich mein Leben nicht mehr so leben, wie ich das will, weil das aus Rücksichtsnahme total unstatthaft ist?

...ne, sorry, DIESEN interkulturellen Dialog (...vielleicht doch eher Monolog?) könnt ihr behalten.
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05.03.2012 03:35 Uhr von iarutruk
 
+6 | -2
 
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muslime sind keine menschen, sondern befehlsempfänger ohne jegliche kompetenz sich eine eigene meinung zu bilden. deshalb wird sich in deren leben niemals was ändern, was die verschiedenen kulturen zusammenführen könnte.
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05.03.2012 08:32 Uhr von ElChefo
 
+5 | -1
 
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sukor: Schon klar... wollte nur ein klein wenig stereotypischen, bösen Humor walten lassen. Hätte vielleicht statt Cordon Bleue besser Froschschenkel als Beispiel genommen. Wäre klarer gewesen, worauf es hinausläuft ;-)
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05.03.2012 10:28 Uhr von Jolly.Roger
 
+7 | -1
 
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Das ist doch ein Beispiel für den Zentralrat der Muslime, wie integrationswillige Muslime von uns diskriminiert und ausgegrenzt werden.

Die Muslime WOLLTEN ja an dem Familienfest teilnehmen. Aber ihr habt wohl keine Ahnung, wie ansteckend und gefährlich Schweinefleisch sein kann!?

Solange wir uns in unserem eigenen Land an unserer eigenen Kultur festbeißen, wird das nix....

;o)
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05.03.2012 11:46 Uhr von psycoman
 
+6 | -1
 
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wie immer: Wie immer wird von einigen Muslimen aus einer Mücke ein Elefant gemacht. Hier gibt es doch überhaupt kein Problem.

Muslime dürfen kein Schweinefleisch essen, aber das heißt nicht, dass Nichtmuslime deshalb keines Essen dürfen.

Man macht einfach einen Stand, an dem nur Scheinefleisch verkauft wird, was man auch durch große Schilder, am besten noch in Türkisch und Arabisch neben Deutsch, bekanntmacht.

Kein Muslim ist gezwungen hier Schweinefleisch zu essen, da sicher auch anderes Fleisch angeboten wird.

Wenn es dann noch getrennte Grills gibt, dürfen auch die muslime keine Probleme haben einfach nett zu feiern.
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24.05.2012 17:01 Uhr von Seravan
 
+0 | -0
 
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klingt in der realität wie: "ne...so will ich nicht mehr mitspielen..."

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