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Weißrusslands Machthaber beschimpft Guido Westerwelle: "Besser Diktator als schwul"

Er gilt als der letzte Diktator Europas: Alexander Lukaschenko regiert Weißrussland mit eiserner Hand und hört Kritik daran gar nicht gerne.

Weil der deutsche Außenminister nun Lukaschenkos diktatorischen Regierungsstil kritisiert hatte, schoss dieser zurück und sagte: "Ich sage mir, besser Diktator sein als schwul".

Die Beleidigung gegen den homosexuellen Guido Westerwelle ist jedoch ein Eingeständnis, dass Lukaschenko sich selbst auch als Diktator sieht.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Guido Westerwelle, Diktator, schwul, Machthaber, Alexander Lukaschenko
Quelle: www.spiegel.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.03.2012 20:24 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+25 | -5
 
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Mit Kritik muss Westerwelle rechnen.

Der 2%-Minister hat schließlich jahrelang auch nichts anderes als Giftpfeile abgeschossen.

Wäre Alexander Lukaschenko Guido Westerwelle, dann müsste er nun im Stakato sofort nachlegen....

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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04.03.2012 20:31 Uhr von jayjay2222
 
+10 | -21
 
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04.03.2012 20:32 Uhr von Rechthaberei
 
+6 | -3
 
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Ein Diktator ist für gewöhnlich sehr reich. Ist aber latent vom Tode bedroht.


[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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04.03.2012 20:51 Uhr von Clemens1991
 
+18 | -9
 
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haha: Recht hat er! :D
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04.03.2012 20:54 Uhr von CoffeMaker
 
+18 | -3
 
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Hat nicht Adenauer irgendwann mal gesagt (im Bezug auf der Bruderküsserei der damaligen Ost-Chefs) "Lieber ein kalter Krieger als ein warmer Bruder" ?

^^
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04.03.2012 22:02 Uhr von Mailzerstoerer
 
+10 | -5
 
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Wenigstens einer der sagt was er: WW hält,andere hochrangige Politiker tuscheln nur hinter vorgehaltener Hand wie Frau Clinton oder sämtliche Politiker der arabischen Welt
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04.03.2012 22:19 Uhr von cheetah181
 
+9 | -9
 
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lustig: Hoho, sehen sie bald in dieser Reihe: "Lieber Diktator als Frau" und "Lieber Dikator als schwarzer Präsident".

Wer Westerwelle (oder andere) nur anhand persönlicher Merkmale - die nun mit Politik gar nichts zu tun haben - angreifen kann, der outet sich als ziemlich primitiv und einfallslos.
Das gilt sowohl für Lukaschenko als anscheinend auch für einige der Kommentatoren hier.

Dabei gibt Westerwelle doch politisch ein ziemlich leichtes Ziel ab.
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04.03.2012 22:56 Uhr von Aggronaut
 
+2 | -2
 
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ich sags ja: diejenigen die hier nen lauten machen sind auch die, die bei nazi bashing immer ganz vorne mit dabei sind.
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04.03.2012 22:59 Uhr von cheetah181
 
+1 | -1
 
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Aggronaut: Kann jetzt nicht von allen reden, aber AntiPro, ImmerNurIch und CoffeMaker habe ich eher selten "Nazis bashen" sehen.
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04.03.2012 23:07 Uhr von Borgir
 
+2 | -3
 
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er sieht sich als Diktator: und was ist daran eine Erkenntnis für ihn selbst? Wird er, wo er bemerkt hat, dass er nur ein Diktator ist, zurücktreten? Wohl eher nicht.
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04.03.2012 23:49 Uhr von mmk1988
 
+5 | -2
 
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@jimbooooo: naja eine diktatur hat in den meisten fällen der geschichte nicht gut funktioniert.
eine ECHTE demokratie bräuchte das land hier
und keine überbezahlten politiker die ihre eigenen interessen vertreten.

ps: WIRKLICH unabhängige medien wären übrigens schon mal ein guter anfang.

[ nachträglich editiert von mmk1988 ]
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05.03.2012 01:54 Uhr von fumah88
 
+3 | -2
 
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wo er recht hat: hatter recht
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05.03.2012 02:09 Uhr von Gebirgskraeuter
 
+1 | -1
 
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"lieber ne gute diktatur
als ne beschissene demokratie"
Na mal sehn wie viel Text ich hier quoten kann:

Aus Kants "Zum Ewigen Frieden", Erster Definitivartikel zum ewigen Frieden:

"Die bürgerliche Verfassung in jedem Staate soll Republikanisch sein
(....)
Damit man die republikanische Verfassung nicht (wie gemeiniglich geschieht) mit der demokratischen verwechsele, muß folgendes bemerkt werden. Die Formen eines Staats (civitas) können entweder nach dem Unterschiede der Personen, welche die oberste Staatsgewalt inne haben, oder nach der Regierungsart des Volks durch sein Oberhaupt, er mag sein welcher er wolle, eingeteilt werden, die erste heißt eigentlich die Form der Beherrschung (forma imperii), und es sind nur drei derselben möglich, wo nämlich entweder nur einer, oder einige unter sich verbunden, oder alle zusammen, welche die bürgerliche Gesellschaft ausmachen, die Herrschergewalt besitzen (Autokratie, Aristokratie und Demokratie, Fürstengewalt, Adelsgewalt und Volksgewalt). Die zweite ist die Form der Regierung (forma regiminis), und betrifft die auf die Konstitution (den Akt des allgemeinen Willens, wodurch die Menge ein Volk wird) gegründete Art, wie der Staat von seiner Machtvollkommenheit Gebrauch macht: und ist in dieser Beziehung entweder republikanisch oder despotisch. Der Republikanism ist das Staatsprinzip der Absonderung der ausführenden Gewalt (der Regierung) von der gesetzgebenden; der Despotism ist das der eigenmächtigen Vollziehung des Staats von Gesetzen, die er selbst gegeben hat, mithin der öffentliche Wille, sofern er von dem Regenten als sein Privatwille gehandhabt wird. — Unter den drei Staatsformen ist die der Demokratie, im eigentlichen Verstande des Worts, notwendig ein Despotism, weil sie eine exekutive Gewalt gründet, da alle über und allenfalls auch wider Einen (der also nicht mit einstimmt), mithin alle, die doch nicht alle sind, beschließen; welches ein Widerspruch des allgemeinen Willens mit sich selbst und mit der Freiheit ist.

Alle Regierungsform nämlich, die nicht repräsentativ ist, ist eigentlich eine Unform, weil der Gesetzgeber in einer und derselben Person zugleich Vollstrecker seines Willens (so wenig, wie das Allgemeine des Obersatzes in einem Vernunftschlusse zugleich die Subsumtion des Besondern unter jenem im Untersatze) sein kann, und, wenn gleich die zwei andern Staatsverfassungen so fern immer fehlerhaft sind, daß sie einer solcher Regierungsart Raum geben, so ist es bei ihnen doch wenigstens möglich, daß sie eine dem Geiste eines repräsentativen Systems gemäße Regierungsart annähmen, wie etwa Friedrich II. wenigstens sagte: er sei bloß der oberste Diener des Staats,* da hingegen die demokratische es unmöglich macht, weil alles da Herr sein will. — Man kann daher sagen: je kleiner das Personale der Staatsgewalt (die Zahl der Herrscher), je größer dagegen die Repräsentation derselben, desto mehr stimmt die Staatsverfassung zur Möglichkeit des Republikanism, und sie kann hoffen, durch allmähliche Reformen sich dazu endlich zu erheben. Aus diesem Grunde ist es in der Aristokratie schon schwerer, als in der Monarchie, in der Demokratie aber unmöglich, anders, als durch gewaltsame Revolution zu dieser einzigen vollkommen rechtlichen Verfassung zu gelangen. Es ist aber an der Regierungsart** dem Volk ohne alle Vergleichung mehr gelegen, als an der Staatsform (wiewohl auch auf dieser ihre mehrere oder mindere Angemessenheit zu jenem Zwecke sehr viel ankommt). Zu jener aber, wenn sie dem Rechtsbegriffe gemäß sein soll, gehört das repräsentative System, in welchem allein eine republikanische Regierungsart möglich, ohne welches sie (die Verfassung mag sein welche sie wolle) despotisch und gewalttätig ist. — Keine der alten sogenannten Republiken hat dieses gekannt, und sie mußten sich darüber auch schlechterdings in dem Despotism auflösen, der unter der Obergewalt eines Einzigen noch der erträglichste unter allen ist."

Worauf ich hinaus will ist, nur so zur Info, der Part in der Mitte:

"(..) ist die der Demokratie, im eigentlichen Verstande des Worts, notwendig ein Despotism, weil sie eine exekutive Gewalt gründet, da alle über und allenfalls auch wider Einen (der also nicht mit einstimmt), mithin alle, die doch nicht alle sind, beschließen; welches ein Widerspruch des allgemeinen Willens mit sich selbst und mit der Freiheit ist."
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05.03.2012 12:54 Uhr von LLCoolJay
 
+0 | -2
 
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mmk1988: Nun ja, Diktaturen hatten schon ihre großen Momente.

Es kommt auf den Herrschenden an, wie dieser regiert, wie er das Land präsentiert und sein eigenes Volk behandelt.

Ein Land, geführt von einer einzelnen Person kann durchaus fortschrittlich und liberal sein, wenn diese eine Person es zulässt.

Meistens ist es aber so, dass eine einzelne Person leichter korrumpierbar ist als mehrere.
Entweder durch eigene Habgier oder auch durch Druck von Aussen (Erpressung, etc.).

Die Demokratie mit einer Gewaltenteilung soll dies verhindern. Aber auch hier gibt es Um- und Auswege um die Führenden zu verdrehen.

Irgendjemand hat hier die Schweiz als Primus unter den Demokratien angeführt.
Dem muß ich aber deutlichst widersprechen. Denn die direkte Demokratie, wie sie in CH angewendet wird, hat durchaus ihre Nachteile.
Die durchschnittliche Teilnahme bei den Wahlen beträgt ca. 40 %.
Und alleine dadurch wird eine Demokratie ins Lächerliche geführt.

Demokratie lebt vom Mitmachen. Wer nicht wählen geht, schenkt automatisch jenen die man am Wenigsten möchte seine Stimme.

Und diejenigen, die gewählt wurden? Sie können, hier in Deutschland, für 4 Jahre tun und lassen was sie wollen. Es gibt keine unabhängige, vom Volk ausgehende, Macht die die Regierung daran hindert im Rahmen der Gesetze Entscheidungen zu treffen.
Egal wie schwerwiegend diese sind.

Entscheidungen wie der Vertrag von Lissabon, der Euro, usw. MÜSSEN vom deutschen Volk mitgetragen werden. Ansonsten wird die EU, genauso wie alle anderen "Groß-Staaten" früher oder später untergehen.

Aber genau das ist der Punkt wovor die meisten Demokratien Angst haben, dass das Volk wirkliche Macht bekommt.
Es würde geringeres Wirtschaftswachstum bedeuten, weniger Fortschritt, langsamere Entwicklung, usw.

Nur ohne eine Wahlpflicht (ohne den Zwang eine Partei wählen zu müssen, einfach nur die Rückgabe der Wahlkarte reicht) wird man von einer echten Demokratie aber nur träumen können.

Ebenso ohne direkte Einspruchsmöglichkeit des Volkes bei bundesweiten Entscheidungen der Regierung.


@News: Jo, Recht hat er. Ich wäre auch lieber Diktator als schwul. Und ebenso lieber Kanalreiniger als schwul, lieber Antiquitäten-händler als Querschnittsgelähnt.
Und weiter? Lukaschenko hat lediglich auf Kritik, im Rahmein seiner Möglichkeiten, reagiert.

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