04.03.12 18:21 Uhr
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Weitere Erhöhung des chinesischen Militäretats

Der Verteidigungsetat der Volksrepublik China wurde heute in gewohnter Manier am Vortag der Jahrestagung des Nationalen Volkskongresses bekannt gegeben. Die Steigerung um 11,2 Prozent im Vergleich zum letzten Jahr auf umgerechnet 80 Milliarden Euro folgt dem Trend der letzten Jahre.

Der Tagungssprecher Li Zhaxing betonte die Notwendigkeit der Erhöhung des Militärhaushalts zu reinen Defensivzwecken und begründete dies mit der Größe, Einwohnerzahl und geografischen Lage Chinas. Ungeachtet dessen befürchten Experten weitere territoriale Spannungen in der westlichen Pazifikregion.

Zudem weisen die USA auf die mangelnde Transparenz der Militärausgaben hin, die in anderen Haushaltsausgaben versteckt sein und sich real auf das Doppelte bis Dreifache des offiziellen Etats belaufen sollen. Damit schürt die Volksrepublik China weiteres Misstrauen in der Region und bei den Nachbarstaaten.


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WebReporter: Extreme_Science
Rubrik:   Politik
Schlagworte: China, Militär, Erhöhung, Etat, Aufrüstung
Quelle: www.tagesschau.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.03.2012 18:21 Uhr von Extreme_Science
 
+4 | -3
 
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Natürlich sind die USA angepisst wenn eine andere Großmacht daherkommt und plötzlich auch militärische Stärke demonstrieren will. Aber der Ausbau der Marine und die Kontrolle über die See spielen dort ein große Rolle z.B. für Taiwan.
Erste News by the way^^
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04.03.2012 18:27 Uhr von Clemens1991
 
+3 | -0
 
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pfft: Die Amis sollen sich mal nicht beschweren, denn sie haben die Chinesen erst groß gemacht!! Wir Europäer haben auch gut mitgeholfen....
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04.03.2012 18:32 Uhr von Xilyte
 
+2 | -5
 
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USA vs. China: 1. zu dieser News:
Finde ich ziemlich bedenklich. Vorallem wenn viele neutrale Experten die tatsächlichen Werte deutlich über diesen angegebenen Werten vermuten. Auch wenn sich China teilweise noch etwas zurückhält, man darf aber nicht vergessen: China ist keine Demokratie. Ich finde es daher wirklich bedenklich wenn ein derartiger Staat eine solche Militärmacht darstellt.

2. allgemein:
Wenn etwas über das US-Verteidigungsbudget berichtet wird, kommt erstmal eine große Ansammlung von Hasstiraden auf die USA. Bin ja nur gespannt, ob das hier auch kommt.
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04.03.2012 18:53 Uhr von architeutes
 
+2 | -3
 
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@Xilyte: Ich geb dir völlig recht , wer weiß schon das China zB.
ab 17.02.1979 einen "kleinen Erziehungskrieg " gegen
Vietnam geführt hat , um zu zeigen wer in der Region
das Sagen hat . Aber das macht ja nichts , auf dem Auge
ist man halt blind.
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04.03.2012 19:07 Uhr von Perisecor
 
+1 | -6
 
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Da der Verteidigungsetat der Volksrepublik China nicht öffentlich einsehbar ist, ist auch diese Zahl reine Phantasie.

Die Marinebasis Sanya, inkl. in den Berg gebauter U-Boot-Bunker, wurde z.B. über Infrastrukturbudgets finanziert, die Entwicklung neuer Waffentechnologien läuft über Forschungs- und Bildungsbudgets u.ä.

Der reale Betrag dürfte also auch dieses Jahr wieder 3-6x so hoch sein.


Nichtsdestotrotz befindet sich die VR China militärisch auf eher niedrigem Niveau. Die Anzahl der Nuklearraketen ist stark begrenzt, eine ernsthafte Zweitschlagfähigkeit kaum vorhanden.
Die konventionellen Truppen sind nur zu eher geringen teilen motorisiert oder gar mechanisiert und im Schnitt mit Gerät der 70er Jahre ausgerüstet.
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04.03.2012 19:08 Uhr von syndikatM
 
+3 | -2
 
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@bad_beaver: china und russland stehn auch nicht so auf islam. so groß wird das interesse am iran und seinen fachkräften nicht sein, aber das wirst du schon sehen sofern die IDF hoffentlich bald los schlägt.
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04.03.2012 23:53 Uhr von jayjay2222
 
+1 | -0
 
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@Xilyte: "man darf aber nicht vergessen: China ist keine Demokratie. Ich finde es daher wirklich bedenklich wenn ein derartiger Staat eine solche Militärmacht darstellt."

Man darf ebenfalls nicht vergessen: USA ist demokratisch regiert. Trotzdem hat die USA nach dem 2. WK Kriege geführt und auch verloren, z B. Indochinakrieg (auch wenn nicht "aktiv" vertreten) Vietnamkrieg, Mogadischu Oktober 1993. Und geschweige denn die Regierungsstürze mit Hilfe der CIA in Süd u. Mittelamerika, Iran (Schah Regierung) usw..
Und nicht zu vergessen unter welchen Umständen (Tonkin Zwischenfall) der Vietnam Krieg durch die USA "angezettelt" wurde. Auch Gedanken darüber gemacht unter welchen Umständen diese demokratisches Land den Irak Krieg "angezettelt" hat? Tja.. Tatsachen über Tatsachen..

"kommt erstmal eine große Ansammlung von Hasstiraden auf die USA"

Ja was sollte man denn sonst erwarten? Die USA hat besonders nach dem 2 WK. sich Feinde erschaffen. Schau Dir mal diesbezüglich den Doku Economic Hit Man von John Perkins an. Dort kannst Du genau sehen wie Amerikas Außenpolitik tickt!

http://www.youtube.com/...

Und auch wenn es mit diesem Thema nichts zu tun hat möchte ich folgendes los werden:

Diejenigen die einen Angriffskrieg der USA u. ISRAEL´ s gegen den Iran gutheißen; Vergißt nicht das wir im selben Boot sitzen. Und wie wollt ihr Euch rechtfertigen falls der Iran den geplanten (hoffe nicht) Krieg verliert und wie in Irak keine Massenvernichtungswaffen oder irgendwelche Indizien für den Bau eine A-Bombe gefunden werden? Geschweige denn von den vielen zivilen Opfern in Iran??

[ nachträglich editiert von jayjay2222 ]
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05.03.2012 00:30 Uhr von Perisecor
 
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@ jayjay2222: Die USA haben die von dir genannten Kriege vor allem deshalb verloren, WEIL sie eine Demokratie sind.

Der Status als Demokratie bringt es mit sich, dass man keine bedingungslosen Kriege führen kann.

Beispiel Vietnam:
58.000 Tote US Soldaten, ca. 750.000 Tote Kämpfer auf Seiten Nordvietnams.
Obwohl es immer wieder Fälle gab, bei denen (illegal) gegen die Zivilbevölkerung vorgegangen wurde und auch in und um Städte gekämpft wurde, haben die USA keinen totalen Krieg geführt, sondern im Großen und Ganzen versucht, sich auf militärische Aktionen zu beschränken.

Der Rückzug, der schon Ende der 60er Jahre begann, wurde hauptsächlich deshalb eingeleitet, weil der Krieg innerhalb der USA nicht mehr vertretbar war - politisch und auch innerhalb der Bevölkerung. Militärisch hätte man den Konflikt im Fall der Fälle bis heute weiterführen können bzw. mit entsprechendem Mehreinsatz auch "gewinnen können".


Beispiel Somalia:
Die UN und damit auch die beteiligten USA wollten einen lokalen und sauberen Schnitt in einem Land ohne Gesetze und Strukturen, in denen es grundsätzlich nur drei Dinge im Überfluss gibt - Drogen, Kalashnikov und entsprechende Munition.

Deshalb wurden zwar Eliteeinheiten in das Gebiet verlegt, allerdings personell eher schwach vertreten und vor allem ohne jegliches schweres Gerät, um den Eindruck zu vermeiden, es würde sich um einen Kriegseinsatz handeln.

Hätte man unter Einsatz stärkerer Mittel oder gar unter Einsatz aller Mittel gehandelt, wäre das Land innerhalb kürzester Zeit zu besetzen gewesen.


Etwas Ähnliches spielt sich übrigens aktuell in Afghanistan ab. Militärische Aktionen auf niedrigem Niveau, kein Wunder, dass es nicht wirklich voran geht.

Aber das ist eben der Preis einer Demokratie.


Gegenbeispiele hierzu wären z.B. Militäraktionen der VR China in Nachbarstaaten wie Vietnam oder "integrierten Staaten" wie z.B. Tibet, die Sowjetunion in Tschetschenien und Afghanistan, Kolumbien im Kampf gegen FARC und Drogen etc.
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05.03.2012 00:36 Uhr von Perisecor
 
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@ jayjay2222: "der Vietnam Krieg durch die USA "angezettelt" wurde"

Der Vietnamkrieg brach schon vorher aus. Es ging lediglich darum, die Mehrheit der US-Bevölkerung für einen großen Einsatz zu begeistern.



"Die USA hat besonders nach dem 2 WK. sich Feinde erschaffen."

Als Weltmacht und Führungsnation eines Machtblockes kann man sich eben nicht nur Freunde machen.

Die von dir verlinkte Dokumentation und andere Werke lassen leider immer außen vor, dass die USA nicht der einzige Spieler waren - und auch nicht der einzige Große. Man muss die Aktionen der verschiedenen Länder immer im Kontext sehen - ja, es gab Bestrebungen US/West-freundliche Regierungen in diversenen Ländern einzusetzen. Die gleichen Bestrebungen gab es aber auch in die andere Richtung, sprich Sowjetisch/WP.
Nur logisch, dass keine der beiden Seiten einfach nur herumgesessen hat und die andere hat machen lassen.



"wie in Irak keine Massenvernichtungswaffen"

Im Irak wurden Massenvernichtungswaffen gefunden - nur eben keine Atomwaffen. Manche Leute scheinen noch immer zu glauben, der Irak wäre ein hübscher und netter kleiner Staat gewesen in dem alles rosa Ponyhofmäßig abging und die bösen USA wären da aus Spaß an der Freude drübergerutscht.



"Geschweige denn von den vielen zivilen Opfern in Iran??"

Die gibt es so oder so.

In Europa und vor allem Deutschland scheint man sich nach 70 Jahren brüchigen Frieden wirklich einzubilden, man könne jeden Menschen retten und jedes Menschenleben wäre unendlich kostbar.

Dem ist nicht so.
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05.03.2012 11:35 Uhr von jayjay2222
 
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@Perisecor: Sorry Perisecor... Ich kann mit dir unter diesen Umständen keine Diskussionen führen..

Du versuchst seit dem ich hier auf deine Kommentare aufmerksam geworden bin die Amerikanische Außenpolitik und seine Kriege irgendwie rechtzufertigen.

So kann nur jemand argumentieren, der mit Propaganda "bearbeitet" wurde. Vergiß nicht, keine Nation der Erde hat eine weiße Weste, besonders die USA nicht !!

Daher:

Weg mit allen REGIERUNGEN die denken mit Kriegen den Frieden bzw. die Demokratie in die angeblich bösen Länder einzubringen !!
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05.03.2012 14:15 Uhr von Perisecor
 
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@ jayjay2222: Ich rechtfertige nichts, ich stelle Fakten richtig.

Meine eigene Meinung ist da nicht eingeflossen.


"besonders die USA nicht !!"

Soso. ´besonders´ die USA nicht. Warum? Weil andere Staaten in den Medien nicht so präsent sind bzw. du darüber nichts weißt, wie man an den Beispielen Vietnam und Somalia sehen durfte?

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