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Stadt Winnenden verlangt von Amokläufer-Eltern 15 Millionen Schadenersatz

Drei Jahre ist es her, seit der 17-jährige Tim K. an der Albertville-Realschule erst 15 Personen erschoss und dann die Waffe gegen sich selbst richtete. Das Desaster könnte für die Eltern nun verheerende finanzielle Folgen haben.

Die Stadt Winnenden verlangt 15 Millionen Euro Schadenersatz. "Es gibt eine Rechtspflicht, Schaden von der Stadt abzuwenden", sagte Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth (CDU). Die Eltern müssen sich nun mit den Versicherungen zusammensetzen.

Die Kosten setzen sich zusammen aus Aufwendungen für den Schulumbau, das dafür übergangsweise notwendige Containerdorf, Notfallseelsorger, Psychologen und den ersten Gedenktag. Hinzu kommen 30 weitere Verfahren gegen die Familie K, welche Angehörige der Opfer anstrengen.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Eltern, Versicherung, Amokläufer, Winnenden
Quelle: www.spiegel.de

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51 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.03.2012 20:15 Uhr von no_trespassing
 
+125 | -5
 
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Warum bitte war ein Schulumbau und das Containerdorf so notwendig? Es ändert am Geschehen nichts. Diese Kosten waren im Prinzip freiwillig. Genau der erste Amoklauf-Jahrestag - es ist kein Zwang, den abzuhalten, auch wenn das hart klingt. Dann könnte man den Eltern theoretisch ja noch alle folgenden Gedenkfeiern auch noch aufbrummen. Möglicherweise spielen hier die Versicherungen nicht mit und werden die Kosten dafür nicht tragen.
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03.03.2012 20:18 Uhr von Venytanion
 
+102 | -9
 
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In einem "richtigen" Sozialstaat würde sich so eine Frage gar nicht erst stellen. Aber bei derart klammen Kassen ist wohl jedes Mittel recht.
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03.03.2012 20:20 Uhr von Clemens1991
 
+137 | -8
 
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Omg: Die Eltern mussten schon so viel mitmachen!

Und jetzt auch noch verklagt werden???

Kann man nicht Würde bewahren und die Eltern von dem Amokläufer in Ruhe lassen??? Assozial ist das!
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03.03.2012 20:25 Uhr von KhaosPrinz
 
+22 | -14
 
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Winnenden - der gemachte Täter? http://www.youtube.com/...

1. zuschauen
2. Denken
3. evtl. antworten

mfg
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03.03.2012 20:32 Uhr von Exilant33
 
+59 | -2
 
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Das kommt 1. zu spät und 2. wie zum Geier hat die Stadt sich das gedacht wie die Eltern das bezahlen sollen, jeden Monat 100€( krass ausgedrückt ) oder was!?? Da können Sie sich ja gleich zu Ihren Sohn legen !
p.s. Ja Ja, sich weiß, Zynismus ist nicht jedermanns. Sache aber das konnte Ich mir nicht Verkneifen!
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03.03.2012 20:40 Uhr von Tolado11
 
+34 | -4
 
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Die eltern: haben eine Waffe mit munition offen liegengelassen.
Strafbar und fahrlässig ja-aber deswegen sind sie nicht die Hauptverantwortlichen!
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03.03.2012 20:41 Uhr von linuxu
 
+38 | -1
 
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das wensentliche: hat der Autor schon in seinem Kommentar gesagt(dem ich zustimme). Für mich sieht das so aus als ob die Stadt die Versicherung abzocken will.
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03.03.2012 20:49 Uhr von sicness66
 
+34 | -3
 
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Dann: würde ich die Stadt auf 150 Millionen wegen Nötigung verklagen! Die sind doch nicht mehr ganz dicht.
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03.03.2012 20:50 Uhr von hans_peter003
 
+10 | -14
 
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Typisch CDU Bürgermeister: Erinnert mich an einen anderen Bürgermeister der CDU, der eine ganze Stadt immer wieder dazu gebracht hat Wunden aufzureißen - nur weil er auf seine Pension nicht verzichten wollte Pensionsansprüche.
...
Duisburger Oberbürgermeister: 11 500 Euro pro Monat für abgewählten Sauerland - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/...

hat der denn nichts besseres zu tun als alte Geschichten wieder aufwühlenden? ich glaub die Familie ist schon schlimm genug bestraft. Selbst wenn sie noch über Mittel verfügt(durch Hausverkauf etc.), wird das wohl kaum reichen um bis zum Lebensende damit auszukommen, durch Arbeitslosigkeit etc.

[ nachträglich editiert von hans_peter003 ]
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03.03.2012 20:59 Uhr von Floppy77
 
+6 | -40
 
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03.03.2012 21:08 Uhr von PureVerachtung
 
+11 | -3
 
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[edit] Egal ob SPD, CDU oder was weiß ich. So volks- und realitätsfern und trotzdem noch in der Regierung...
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03.03.2012 21:12 Uhr von Venytanion
 
+23 | -5
 
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@Floppy77: ***Einen Amoklauf hätte es gar nicht erst gegeben, hätte der Vater besser auf sein Spielzeug acht gegeben.***
Das wage ich mal zu bezweifeln.

***Was ist mit der Würde der Opfer und ihrer Angehörigen?***
Der Opfer wurde gedacht mit einem würdevollen Gottesdienst der alle eingeschlossen hat denen Tod und Leid wiederfahren ist.

***Ah ja, ich hab vergessen, Opfer haben in Deutschland keine Würde nur Täter...***
Das kannst Du doch aber nicht den Eltern anlasten.
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03.03.2012 21:19 Uhr von Venytanion
 
+3 | -15
 
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03.03.2012 21:23 Uhr von KingPiKe
 
+20 | -4
 
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unfassbar: Diesen Bürgermeister sollte man sofort absetzten. Wie kommt man auf solch abstuse Forderung?! 15 Millionen?!?!

Desweiteren sollte man bedenken, dass auch diese Eltern ihren Sohn verloren haben. Auch wenn es der Täter war, war es ihr Sohn...

Ansonsten müsste man nicht nur bei den Eltern Geld einfordern, sondern auch bei den Personen, die den Täter dazu gebracht haben (durch Mobbing z.B.). Denn wenn man hier schon solche Forderungen bei einer eventuellen Teilschuld fordert, dann bitte komplett.
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03.03.2012 21:25 Uhr von Clemens1991
 
+9 | -6
 
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@ Schlottentieftaucher: Das war der schlechteste Kommentar, den ich heute gesehen habe...

Informier dich bitte und schreib dann deine Meinung vernünftig!
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03.03.2012 21:26 Uhr von The_Outlaw
 
+15 | -2
 
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So tragisch: die Sache sicherlich ist, so langsam wird es lächerlich.

Es gab ja mal diese Aktion, von der auch im Fernsehen berichtet wurde, als man in Winnenden ´´Ab 18´´-Videospiele (nein, ich nehme diesen K-Begriff nicht in den Mund) in einen Container werfen konnte, so als Symbol für ´´Ich habe dieses schwarze Kapitel überwunden.´´.
Da wurde leider so viel verfälscht, dass ich da schon sauer geworden bin. Einfach, weil man so viel sinnvolleres nach so einer menschlichen Katastrophe tun könnte als sich so viel Mühe zu geben, einen Sündenbock zu präsentieren.

Dass jetzt allerdings sogar die Eltern dafür verantwortlich gemacht werden, schlägt dem Fass den Boden aus... Ursachenforschung besteht begünstigt durch die Medien wirklich nur noch darin, Schuldige zu finden, mit dem Finger drauf zu zeigen und zu testen, wie weit man rechtlich kommt.
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03.03.2012 21:26 Uhr von CoffeMaker
 
+12 | -4
 
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"Und da die Eltern von dem Typen die Waffe haben rumliegen lassen, ist es nicht mehr als normal, dass sie bzw. deren Versicherungen für die dadurch entstandenen Schäden aufkommen. "

Würde der Täter ein Kleinkind sein würde ich da zustimmen. Da der Täter aber bereits erwachsen war hat er die Unachtsamkeit der Eltern ausgenutzt, wahrscheinlich wenn es nicht so gewesen wäre hätte er Wege gefunden anders an die Waffe zu gelangen. Wo ein Willa ist da ist auch ein Gebüsch.

Die einzigste Schuld die jemand hat ist der Täter selbst. Schuldige woanders zu suchen ist nur die Vereinfachung, man will die wahren Probleme die weitaus komplizierter sind nicht angehen. Man könnte auch sagen das die Waffenindustrie schuldig ist da die die Waffen herstellt, warum macht man das nicht? Ganz einfach weil es nicht die Waffe ist die Menschen tötet sondern der der sie benutzt. Man kann den Eltern Vernachlässigung vorwerfen, die Tat selbst aber nicht sonst wäre es Sippenhaft (oder so ähnlich).
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03.03.2012 21:31 Uhr von Aggronaut
 
+18 | -1
 
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Floppy77: die schuld ist ganz woanders zu suchen. ich vermute eher im klassenzimmer.
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03.03.2012 21:37 Uhr von Perisecor
 
+6 | -9
 
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Ach Mädels, in der News steht doch schon der entscheidende Satz.

""Es gibt eine Rechtspflicht, Schaden von der Stadt abzuwenden", sagte Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth (CDU)."

Die Stadtregierung hat überhaupt keine andere Wahl als zu versuchen, die entstandenen Kosten bei den eventuell (mit)Schuldigen einzutreiben.

Dies dient dazu, dass eine Vetternwirtschaft, bei der die Stadt auf Kosten, welche andere verursacht haben, sitzen bleibt - egal ob illegal Chemieabfälle entsorgt, Gelder unterschlagen oder eben Schulen saniert werden mussten.



Dass nun hier bei SN von den typischen Personen gefordert wird, dass man den "gierigen OB" absetzt, zeigt nur, wie weit diese von der Realität entfernt sind und wie es um ihr Wissen bestellt ist.
Um hier mal einen für diese Klientel typischen Satz zu zitieren: "Armes Deutschland"
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03.03.2012 22:00 Uhr von Timmer
 
+10 | -3
 
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@Schlottentieftaucher: Wohl zuviel getaucht?


Du kennst das Privatleben NULL und anscheinend hast du keinerlei Erfahrung mit Kindern, die dir ALLES verschweigen können wenn sie wollen und dich volllügen. Woher ich das weiß? Ich war selber mal ein Kind...


Und an einer Waffe ranzukommen ist so einfach. Er hat den Weg des geringsten Widerstands gesucht und die Waffen seines Vaters genommen. Auch wenn der Vater keine Waffen gehabt hätte, wo ein Wille ist ist auch ein Weg. Und ich kann dir mehrere Wege zeigen, an Waffen zu kommen. Legal sowie illegal, dass Internet ist leider erschreckend in solchen Fällen.
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03.03.2012 22:29 Uhr von TheRoadrunner
 
+4 | -4
 
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Wenn man die Quelle liest wird klar, dass nicht die Eltern des Amokläufers für die Summe aufkommen sollen, sondern deren Versicherungen.

Ach, und bitte nicht so tun, als ob den Vater keine Schuld träfe. Aus der Quelle:
"Der Vater des Amokläufers war im Februar 2011 vom Landgericht Stuttgart wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung zu einem Jahr und neun Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Der Sportschütze hatte die Pistole, mit der sein Sohn geschossen hat, unverschlossen im Schlafzimmer aufbewahrt."
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03.03.2012 22:52 Uhr von neisi
 
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Während andere fürs Scheisse bauen Ehrensold bekom: Und da wundern sich die Typen, warum immer mehr ausflippen und durchdrehen ?
Krankhaft wird ein Sündenbock gesucht, als ob das "Monster" sich nicht mit Gewalt eine Waffe hätte holen können oder der Drogendealer um die Ecke nicht jemanden kennen würde, der jemanden kennt...
Konsequenterweise müssten jetzt auch die Eltern der anderen Verbrecher belangt werden
UND bei Politikern ist Schluss mit "Zurücktreten und gut", sondern Zurückzahlen und im Knast Steine klopfen.
Man kann Menschen nicht ersetzen, weder hier noch an der Loveparade !
Wie krank ist der Staat denn ?
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03.03.2012 23:01 Uhr von lou-heiner
 
+4 | -4
 
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Sijamboi & LRonHub: "rein gesetzlich gesehen, können die eltern durchaus belangt werden (so sind die Gesetzte nunmal), rein moralisch: siehe kommentar von aggronaut."

na ein glück machen in deutschland nicht solche leute wir ihr die gesetze und zum glück kann person A nicht für die taten von person B herrangezogen werden.
egal ob oma, opa, mama und papa etc.
und moralische gesetze kann man auch zum glück nich durchsetzen.

ihr glaubt auch sicher noch an das schild "eltern haften für ihre kinder"....
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03.03.2012 23:03 Uhr von magnificus
 
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Das kommt eh nicht durch. Also locker bleiben. Aufregen is aber erlaubt und erwünscht.

Auch wenn "Diederich Heßling" uns wieder versucht die Welt zu erklären, und wie dumm wir alle sind.
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03.03.2012 23:37 Uhr von lou-heiner
 
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ahso: zivielrecht...
jungejunge...... diese ahnungslosigkeit von unseren laienexperten....

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