03.03.12 13:04 Uhr
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Ossi schreibt Buch: "Schnauze Wessi"

Holger Witzel schreibt regelmäßig für den "Stern." Seine Berichte sind sehr beliebt.

Seine Eindrücke und Erfahrungen innerhalb Deutschlands nach der Wiedervereinigung hat er in einem Buch niedergeschrieben.

Inhaltlich schildert er zum Beispiel wie Ostdeutschland von sogenannten Aufbauhelfern geschädigt wurde.


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WebReporter: olaf38
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Buch, Ossi, Wessi, Schnauze
Quelle: www.niederlausitz-aktuell.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.03.2012 13:22 Uhr von killa_mav
 
+32 | -1
 
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Am gelungensten ist der erste Absatz. Immerhin stehen dort ganz zwei Sätze...
Da hat wohl jemand Shortnews zu wörtlich genommen...
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03.03.2012 13:26 Uhr von olaf38
 
+2 | -11
 
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Die Überschrift bietet Gesprächsstoff genug....
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03.03.2012 13:47 Uhr von groehler
 
+16 | -43
 
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03.03.2012 13:55 Uhr von Joyrider
 
+31 | -14
 
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@groehler: Du trägst deinen Nicknamen auch zurecht.
Stammtischschreihals...
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03.03.2012 14:01 Uhr von barryW
 
+9 | -14
 
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ich: werfe den ersten Stein, Ähhm rühre den Zement an !

Mal ernsthaft, was soll den so eine reißerische Buchüberschrift?
Jetzt , nach über 20 jahren fängt die Hetze, diesmal ausm Osten, von vorne an`?
Ich glaube die meisten ex-Wessis haben sich mittlerweile damit abgefunden, das es auch einen Osten gab, mit Menschen die dort leben und gelebt haben & diese werden nen Teufel tun und zu einem EX-Ossi "Halt die Schnauze Ossi" sagen
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03.03.2012 14:13 Uhr von lieberBiber
 
+31 | -6
 
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@groehler: "War ja alles so toll unter der Stasi und Co."

Genau solche Sätze meint der Autor vermutlich. Westdeutsche gehen davon aus, daß sie die "Ossis" befreit hätten. Liegt vermutlich daran, daß in den Medien oft benachteiligte (Freidenker, Geistliche usw.) ans Mikro gebeten werden.

Das entspricht aber nicht dem Empfinden der Allgemeinheit. Die meisten Menschen haben sich damals durchaus wohl gefühlt. In erster Linie wurden von den Menschen damals Reformen gefordert, das dies aufgrund fehlender Flexibilität gleich zum Zusammenbruch des politischen Systems führte, war eher ein Zufall als beabsichtigt.

Natürlich war die finanzielle Lage der DDR alles andere als gut, aber das lag auch daran, daß die DDR stark subventionierte. Für den normalen Bürger wurde das Leben dadurch leichter. Natürlich sagen die Menschen dann heute bei starker Arbeitslosigkeit "früher wars besser". Aber wer tut das im Westen denn nicht? Wieviele beklagen sich denn über den gestiegen Arbeitsdruck? Lebenshaltungskosten?

Die "Wessis" reagieren diesbezüglich bei "Ossis" allerdings grundsätzlich empfindlich. Wie man im übrigen auch an deinem Kommentar sehen kann. Vielleicht sollten Leute wie Du mal über ihre Sichtweise nachdenken.

Denn auch geschichtlich könnte man als Ossi sagen:"Ihr habt uns 1949 im Stich gelassen, nun werft uns nicht vor wie wir lebten." -Die BRD wurde vor der DDR gegründet.

[ nachträglich editiert von lieberBiber ]
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03.03.2012 14:21 Uhr von Venytanion
 
+27 | -4
 
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@lieberBiber: Es wird zuoft verschwiegen was die Treuhandgesellschft abgezogen hat.
Erst NACHDEM die die DDR "abgewickelt" hat war die DDR restlos bankrot. Das Volksvermögen und die Sahnestücke haben sich paar gut gestellte unter den Nagel gerissen und der Rest wurde verramscht. Und als angehemer Nebeneffekt wurde noch eventuell vorhandene Konkkurenz aus dem Weg geräumt.
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03.03.2012 14:36 Uhr von lieberBiber
 
+24 | -5
 
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@Venytanion: Die Betriebe in der DDR waren zum Großteil nicht Konkurrenzfähig. Das kann man so stehen lassen. Auch wenn die DDR nicht gänzlich zahlungsunfähig war, konnte sie den Lebensstandart schon seit Jahren nicht halten. Ein wirtschaftlicher Wandel musste in der DDR geschehen, das haben die Menschen auf der Straße ja auch unter anderem gefordert.

Daher musste die Wirtschaft nicht extra kaputt gemacht werden, wie einige behaupten. Das die Treuhand eine miserable Arbeit abgeliefert hat, ist fakt und bis heute auch ein Grund für die wirtschaftliche Lage im Osten. Denn auch wenn viele Betriebe nicht Konkurrenzfähig waren, hat die Treuhand zugelassen, daß das Geld vom Osten in den Westen transferiert wird. Banken wie die Deutsche Bank haben wenige millionen Mark gezahlt und zig milliarden Mark als Kreditvolumen abgestaubt.

Die Treuhand spielte ein schmutziges Spiel und das ist besonders im Westen kaum bekannt, da hast du recht. Die Westdeutsche Wirtschaft hat bei der "Wiedervereinigung" eine durchaus positive Bilanz gezogen. Für den Staat gilt das nicht. Das stößt im Westen unangenehm auf. Aber anstatt zu sagen:"Wir (die "Wessis") haben es den Firmen zu leicht gemacht und hätten sie zur Kasse bitten sollen", wird gesagt, daß der Ossi böse ist und nur Geld kostet.

[ nachträglich editiert von lieberBiber ]
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03.03.2012 14:42 Uhr von Venytanion
 
+12 | -2
 
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@lieberBiber: So schauts aus.
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03.03.2012 15:13 Uhr von Perisecor
 
+6 | -18
 
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03.03.2012 15:22 Uhr von lieberBiber
 
+16 | -4
 
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@Perisecor: Deinen Sarkasmus kannst du dir sparen.

Natürlich steht niemand gern an. Aber wenn man es gewohnt ist und kaum anders kennt, ist es halt so. Mit der heutigen Sichtweise kann man das ohnehin nicht verstehen. Darum versuch es gar nicht erst.
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03.03.2012 15:34 Uhr von Perisecor
 
+7 | -18
 
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03.03.2012 17:47 Uhr von Djerun
 
+11 | -2
 
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bei einigen: merkt man deutlich das die nie in der ddr gelebt haben

es war weder so gut wie einige mit verklärtem blick annehmen, noch war es so schlecht wie die andere seite es darstellt

das die wirtschaft und der arbeitsmarkt von firmen aus dem "westen" nachhaltig ruiniert wurde ist ebenso sicher wie die tatsache, das dafür wenig aufwand nötig war
beschämend sind so sachen wie 70/80% usw vom westlohn zu zahlen, dabei aber 100% westpreise zu nehmen
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03.03.2012 18:23 Uhr von silent_warior
 
+14 | -1
 
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provokant: Der Autor will damit nur sein Buch besser verkaufen.

Mir hat einiges im Osten sehr gut gefallen (die strikte Wiederverwertung von Glas und Papier).
Es gab auch Dinge die man eben hinnehmen musste, sich damit aber gut arrangieren konnte, wie der Mangel an manchen Materialien und tropischen Früchten.

Was echt schlecht war ist dieses scheinheilige politische, diese sehr seltsamen künstlerischen Figuren und Zeichnungen an den Wänden die überall rumstanden, alle im selben Styl, die sahen irgendwie wie moderne Kunst aus ... da habe ich mich immer echt unwohl gefühlt, das war genau so wie dieses Sozialistische (Ziel: Kommunismus) wo aber jeder sehen konnte dass es einem nur vorgemacht wurde, das was fast wie in einem Puppentheater.

Seit der Wende wurden viele Neubauwohnungen gedämmt und renoviert.
Es wurden auch alte Straßen erneuert und neue gebaut, da kann man dem Westen nur dankbar sein.

Was aber nicht schön war das waren die miesen Typen aus dem Westen die kurz nach der Wende in den Osten gekommen sind, gesagt haben dass sie den Staatlichen Betrieben helfen im Kapitalismus zurecht zu kommen, riesige Summen an Aufbauhilfe eingesackt haben und dann sind die scharenweise verschwunden (zurück in den Westen) und haben das Unternehmen vollkommen gegen die Wand gefahren so dass es schließen musste.

Das ist sehr oft im Osten passiert, die Leute hätten nie im Leben damit gerechnet dass es Menschen gibt die so unsagbar böse sind und ein Unternehmen mit hunderten oder tausenden Arbeitern ruinieren nur um selbst schnelles Geld zu machen.
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03.03.2012 18:55 Uhr von Venytanion
 
+4 | -1
 
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@silent_warior: Noch einer der es verstanden hat.
Im Grund geht es gar nicht um "Wessi" oder "Ossi.
Die schmeißen einen Knochen in die Meute und können Quasi hintenrum ihr Ding ganz in Ruhe durchziehen.

Am liebsten würden Die es wohl sehen das sich gewisse Bevölkerungsschichten gegenseitig an die Gurgel gehen.
Das ist ein ganz mieses Spiel was hier gespielt wird.
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03.03.2012 22:14 Uhr von Floppy77
 
+3 | -2
 
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@lieberBiber: "Die Betriebe in der DDR waren zum Großteil nicht Konkurrenzfähig. Das kann man so stehen lassen."

Kann man das?

Viele Firmen im Osten haben für den Westen produziert. Wären sie keine Konkurrenz gewesen, hätte es für den Westen keinen Grund gegeben die Ost-Firmen zu plätten oder zu übernehmen.

Und kommt nicht mit dem Rotkäppchen-Märchen, denn das gehört zu Eckes.

http://www.spiegel.de/...
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04.03.2012 00:23 Uhr von STN
 
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Ossis und Wessis: Kann man die Ossis und Wessis nicht irgendwie ausweisen? Damit wir Deutschen endlich unsere Ruhe haben... ist doch schlimm mit den ewig gestrigen.
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04.03.2012 10:19 Uhr von ryzer
 
+5 | -4
 
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scheiss ossis: kommen nach deutschland und nehmen uns die arbeitsplätze weg
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04.03.2012 10:23 Uhr von pLu3schba3R
 
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es gibt kein ostdeutschland mehr seit 1945 .... das ist mitteldeutschland ...
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04.03.2012 18:17 Uhr von Kojote001
 
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@ Floppy: Man sollte sich erst einmal erkundigen Die Rotkäppchen Sektkellerei gehört nicht zu Eckes... umgedreht wird ein Schuh draus.
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04.03.2012 22:40 Uhr von fromdusktilldawn
 
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@groehler Können ja die Mauer wieder hochziehen.

aber gerne doch, aber die wessis dann in den osten!!!, dann geht ein gajammer los, da waren die ossis waisenknaben
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05.03.2012 05:27 Uhr von 1Beamy1
 
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DDR als Absatzmarkt: Mit dem Zusammenschluss von Ost & West wurde so ziemlich alles falsch gemacht, was man falsch machen konnte. Vor allem ging es zu schnell. Aber niemand weiß, ob die Chance so wieder gekommen währe.

Ein Großteil des Hasses zwischen Ost & West rührt in meinen Augen daher, dass es nicht die Leistungsträger waren, die man zuerst wahrnahm. Die "Wessis", die in den Osten kamen wollten primär Kasse mache & nahmen mit was geht. Umgekehrt waren es auch nicht grade die Leistungsträger, die es zuerst in die alten Bundesländer zog. Vielmehr waren es Glücksritter, die den Ruf des Ossis bildeten.

Dazu noch das Fernsehn, dass noch heute eine groteske Welt zeigt. Aber 20 Jahre nach der wende sollte es doch langsam gut sein mit Ossi Witzen, mich nervt es nur noch.

Im Übrigen war sächsisch in früheren Jahrhunderten der angesehenste deutsche Dialekt. In vornehmen Gesellschaften redete man französisch, oder halt sächsisch.

Wer mal Lust & Laune hat kann gerne mal Dresden besuchen, um sich zu überzeugen, dass Aufbau auch funktioniert hat (Dank König Kurt).
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05.03.2012 09:06 Uhr von DrGonzo87
 
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@lieberBieber: Das man (vom materiellen Standpunkt) in der DDR einigermaßen gut über die Runden kam, kann man tatsächlich nicht bestreiten. Aber wie man ernsthaft das Leben in der DDR als annehmbar beschreiben kann, entzieht sich meinem Verständnis. Lebensmittel und Arbeit hin oder her, aber in einem Land zu leben, dass einen hinter dem eisernen Vorhang einsperrt und bei einem FLuchtversuch erschiesst, halte ich persönlich für unzumutbar. Ich glaube auch nicht das nur "Freidenker" etwas dagegen hatten eingesperrt und überwacht zu werden....
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05.03.2012 19:34 Uhr von lieberBiber
 
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@DrGonzo87: Dein Kommentar bezieht sich ausschließlich auf dein Empfinden.

Das hat aber nichts mit einer objektiven Sichtweise zu tun. Die meisten Menschen im Osten fühlten sich viel weniger überwacht als du es annimmst. Die Mauer ist da vermutlich ein größeres Streitthema. Aber auch da herrscht im Osten, bis heute, eine größere Akzeptanz als man allgemein annimmt. Gerade bei den älteren Bürgern ist sie als ein notwendiger Schritt angesehen. Das kann man natürlich bewerten wie man will. Aber diese Menschen sind damit aufgewachsen. Das solche Ansichten durch politische Erziehung begünstigt sind, kann man sich denken.

[ nachträglich editiert von lieberBiber ]
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05.03.2012 20:36 Uhr von cheetah181
 
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lieberBiber: "Die meisten Menschen im Osten fühlten sich viel weniger überwacht als du es annimmst."

Das mag durchaus sein. Heute haben ja auch "die meisten Menschen" "nichts zu verbergen" und deshalb nichts gegen Bundestrojaner und Co.

Das spricht aber eher gegen "die meisten Menschen", als für die DDR oder die Internetüberwachung.

Und ganz ehrlich, so ziemlich alle in der DDR hergestellten Nahrungs-Produkte (die ja teilweise heute noch existieren) konnte man sich auch nicht antun. Von regionaler Küche mal abgesehen, die es aber auch schon vor der DDR gab.

Dass einigen nach der Wende übel mitgespielt wurde, wie du beschrieben hast, stimmt natürlich. Aber deshalb verstehe ich trotzdem nicht die "Ostalgie"-Shows und diese maßlose Relativierung der Verbrechen und Überwachung, die manche betreiben.

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