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Jagd nach den griechischen Milliarden eröffnet

Die Schweiz ist nicht nur für wohlhabende Deutsche ein Steuerparadies und eine gute Möglichkeit, um Geld vor dem Fiskus zu verstecken. Auch reiche Griechen nutzten in den vergangenen Jahren diese Möglichkeit oft.

Doch damit soll jetzt Schluss sein: Die griechische Regierung möchte mit Hilfe eines Steuerabkommens an das Geld griechischer Bürger kommen, um damit den Haushalt aufzubessern. Dies ist auch im Sinne der europäischen Länder, wie Deutschland und Frankreich.

Schätzungen von Peer Steinbrück, dem Ex-Finanzminister der Bundesrepublik Deutschland, wurden Milliarden Euro von reichen Griechen in die Schweiz geschafft. Nach deutschem Vorbild soll die nachträgliche Versteuerung des griechischen Vermögens in der Schweiz möglich und damit legal sein.


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WebReporter: Clemens1991
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Schweiz, Geld, Griechenland, Steuer, Milliarde, Vermögen
Quelle: www.zeit.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.03.2012 18:48 Uhr von Clemens1991
 
+6 | -5
 
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Das finde ich eine gute Sache. Die reichen Griechen sollten Solidarität zeigen und Geld in Griechenland investieren, um die Wirtschaft wieder auf Erfolgskurs zu bringen.
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02.03.2012 18:53 Uhr von Ned_Flanders
 
+3 | -1
 
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Solche Individuen bezeichnete man im Mittelalter auch als vogelfrei.
Da stell´ ich mir doch die Frage: In welcher Zeit leben wir eigentlich ?
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02.03.2012 20:06 Uhr von thatstheway
 
+3 | -0
 
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Und wer hat den Leuten das vorgemacht ? Die machen nur nach was für eine gewisse "bessere" Gesellschaftsschicht "gang und gebe" ist.
Die Aasgeier die denen diese Wege gezeigt und ermöglicht haben sollten zur Rechenschaft gezogen werden ; und das sind/waren keine Schweizer.
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02.03.2012 22:39 Uhr von rolf.w
 
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@thatstheway: Sorry, wenn ich Dir widerspreche. Natürlich handeln die Schweizer nach ihrem Recht völlig legal. Dennoch wissen sie auch, dass sie mit gestohlenem (an der Steuer anderer Länder vorbeigeschmuggeltem) Geld handeln. Und sowas dürfte sich eine Staatengemeinschaft generell nicht bieten lassen.
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03.03.2012 11:47 Uhr von thatstheway
 
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@ rolf.w: ich weiß zwar nicht was es da zu widersprechen gibt,
aber anscheinend bist du nicht weit genug in der Geschichte zurück gegangen.
Fakt ist, der Schweizer Banker weiß es nicht aus welchen Einnahmequellen das Kapital ist, denn würde er wissentlich handeln, würde er eine Straftat unterstützen und das ist auch in der CH verboten.
Fazit, er kann es sich denken, aber er weiß es nicht ; und wahrscheinlich ist es ihm auch egal.

Es geht nur darum wer den damals vermögenden Leuten diese Wege aufgezeigt hatte, und das waren nicht die Schweizer. Es war nur bekannt das es in der CH die Möglichkeit gibt, sein Kapital steueroptimiert anzulegen.
Es geht hier aber um eine gewisse Lobby, die diesen Weg für sich "legalisiert" hatten und natürlich zu wenig bedacht haben, das dies auch andere machen könnten.
Ausserdem muss das Geld nicht mal gestohlen sein, wie du schreibst, es geht vorwiegend doch um die unversteuerten Kapitalerträge.
Wenn du nur kurz in der deutschen Geschichte zurück gehst, wirst du auch auf die Tatsache stoßen das damals die Nazischergen auch diesen Weg wählten um gewisse "Kapitaleinnahmen" zu verschleiern. Sogar heute noch liegen Gelder auf Konten aus dieser Zeit, aber niemand traut sich richtig ran um zu klären wem das Kapital überhaupt gehört.
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03.03.2012 19:47 Uhr von rolf.w
 
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