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Stopp für Internet-Abzocke - Bundestag verabschiedet Warn-Button fürs Netz

Der Deutsche Bundestag hat heute einen Schutz vor Kostenfallen im Internet verabschiedet. Als Schutz für den Verbraucher vor Abo-Fallen soll ein Warn-Button eingeführt werden. Unternehmen werden so dazu verpflichtet, die Kunden explizit auf anfallende Kosten hinzuweisen.

Die Unternehmen müssen nun ihre Internetseiten so anpassen, dass der Verbraucher mittels eines Mausklicks ausdrücklich bestätigt, dass er die Warnung von entstehenden Kosten registriert hat. So soll eine Schaltfläche "zahlungspflichtig bestellen" eingeblendet werden.

Außerdem muss der Warnhinweis auf den Seiten die Lieferkosten, den Preis und etwaige Mindestlaufzeiten einblenden. Die Grünen forderten unterdessen eine Ausweitung der Regelung. Die Rechte der Kunden müssten noch mehr gestärkt werden.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Internet, Netz, Bundestag, Abzocke, Stopp, Button
Quelle: www.tagesschau.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.03.2012 16:26 Uhr von Borgir
 
+4 | -2
 
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Das wurde meiner Meinung nach auch langsam Zeit. Die Betrügerei ist schon viel zu lange hingenommen worden und es haben genug Leute dem Druck statt gegeben und haben bezahlt obwohl sie das nicht hätten tun müssen.
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02.03.2012 17:27 Uhr von muhkuh27
 
+3 | -1
 
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Hat ja nur so 10 Jahre gedauert :)
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02.03.2012 17:30 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+1 | -2
 
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Fänd ich auch gut - das schafft Transparenz. AGBs sind (sofern diese überhaupt zu finden sind) häufig äußerst umfangreich, fast niemand ließt sie sich wirklich durch - und nicht jeder versteht sie.
Ein "Warn-Button" ist hingegen leicht zu verstehen - es gibt nur noch 2 Varianten:
1. Kostet Geld 2. Kostet kein Geld.

Kein Wahnbutton + Zahlungsaufforderung = Zahlungsaufforderung kann getrost ignoriert werden.
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02.03.2012 17:34 Uhr von Winneh
 
+2 | -1
 
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Irgendwo: stand doch mal schön erklärt: Wer sich im Internet auskennt will Freiheit - wer sich nicht auskennt will Sicherheit.
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02.03.2012 18:42 Uhr von Noquest
 
+2 | -3
 
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Wo Dummheit: und Intolleranz regieren müssen solche Gesetze verabschiedet werden.

Sorry aber das muss ich mal loswerden!

Statt das eigene Gehirn beim Internetbesuch zu benutzen und mal nicht alles anzuklicken was einem auf einer Webseite gezeigt wird oder einfach mal aus eigenem Impuls heraus die AGB lesen bevor man einen Vertrag abschliesst, das ist zu viel verlangt, lieber verlangt der dumme Michel von den Regierenden eine Regelung in Form eines Gesetzes.

Es ist bei dieser Gesellschaft auch kein Wunder, dass ein Überwachungsstaat schleichend errichtet werden kann. Hauptsache das Gehirn ist aus und man kann doof durch das I-Net und den Rest der Welt surfen.
Die Regierung kümmert sich schon ...

Warum ich so denke?
Ganz einfach! Ich nutze das Internet seit Anbeginn. Bis heute habe ich keine negativen Erfahrungen gemacht, trotz vieler online Einkäufe und online Vertragsabschlüssen. Denn ich gucke vorher und mache mich vorher schlau - und nicht erst wenn es zu spät ist.

Und sollte doch einmal etwas schiefgehen, dafür habe ich meine Rechtsschutzversicherung auf Internetrecht erweitert, so dass ich im Zweifel jederzeit einen Anwalt fragen kann. Was aber bis heute noch nicht der Fall war.

[ nachträglich editiert von Noquest ]
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02.03.2012 22:00 Uhr von MBGucky
 
+0 | -1
 
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Ich muss Noquest Recht geben.

Das Gesetz macht es den ehrlichen Händlern schwer (Der Button ist 1 Pixel zu klein oder im falschen Rotton) und die Betrüger interessiert es nicht, da die eh hoffen, dass die Betrogenen spätestens nach der Androhung rechtlicher Schritte überweisen. Danach geben sie es einfach auf, da sie vor Gericht auch so verlieren würden.
Kosten durften vorher schon nicht in den AGB stehen.
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03.03.2012 18:12 Uhr von Marco Werner
 
+0 | -0
 
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Irgendwie habe ich da was im Kopf,daß es: in der Vergangenheit schon vorgekommen ist,daß Seiten dynamische Inhalte anzeigten. Über den mitgesendeten Referer beim Aufruf wurde bestimmt,ob nun die Preisinformationen angezeigt wurden oder nicht. Wurde ein Referer eines Gewinnspielportals oder einer Suchmaschine mitgesendet, wurde kein Preis angezeigt,um Leute zu ködern,dort irgendwas zu ordern oder ihre Adresse einzugeben. Wurde kein Referer mitgeschickt (etwa weil man die Adresse nach Erhalt der Rechnung überprüfen wollte),war die Preisangabe plötzlich da. Würde mich wundern,wenn die entsprechenden Anbieter trotz neuen Warn-Buttons nicht wieder irgendwas vergleichbares machen.

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