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Griechen umgehen zunehmend den Handel - Gekauft wird direkt beim Erzeuger

Angesichts der Finanzkrise und hohen Preise im Supermarkt kaufen nun die Griechen mehr und mehr beim Bauern die Lebensmittel. Kartoffeln, Reis, Olivenöl und andere landwirtschaftliche Erzeugnisse werden sogar von Städten direkt in Auftrag gegeben.

So habe die Kleinstadt Katerini über den Stadtrat bei einem der besten Kartoffelproduzenten eingekauft. Danach verhökerte die Stadt die Kartoffeln für 25 Cent pro Kilogramm auf dem Marktplatz. Die Händler im Einzelhandel mussten daraufhin die vormals teurere Ware im Preis anpassen.

Andere Städte haben sich inzwischen dieser Methode angeschlossen. Propagiert wird dieses Vorgehen nun in Athens Vorort Pallini. Deren Internetseite brach wegen eines Aufrufs des dortigen Bürgermeisters im TV kürzlich zusammen. Die Anfragen anderer Orte verliefen hierüber offenbar überwältigend.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Griechenland, Handel, Bauernhof, Kartoffel
Quelle: www.krone.at

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.03.2012 20:11 Uhr von azapp
 
+3 | -1
 
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Die sollen Die sollen die Bonzen schröpfen, da schaut richtig was raus!
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01.03.2012 20:23 Uhr von Zitronenpresse
 
+4 | -0
 
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Tja so ist das: in einer echten Krise: Back to the roots!
Es gab mal eine Zeit, da galten Krämer als verhasste Schmarotzer.
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02.03.2012 00:30 Uhr von Katzee
 
+2 | -0
 
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Auf diese Weise: werden zwar wahrscheinlich keine Steuern eingenommen, aber das Geld bleibt wenigstens im Umlauf. In Teilen Spaniens ist man vom normalen Handel schon auf Tauschhandel umgestiegen. So "verschwindet" sogar das Bargeld aus dem Umlauf. http://www.shortnews.de/...
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02.03.2012 01:35 Uhr von Zitronenpresse
 
+2 | -0
 
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@Katzee: Wenn man die Steuereinnahmen ohnehin schon abgeschrieben hat, steht dem Tauschhandel mit Naturalien nichts mehr im Wege. Im Gegenteil: Die getauschten Wahren sind ja eben NICHT inflationär.
Diese Form des Handels hat gegenüber des Geldes ab einem bestimmten >Schwellenwert der Probleme< echte, mess- und spürbare Vorteile.
Wem nützt den Geld, das zwar im Umlauf ist, dafür aber keinen Wert mehr hat?
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02.03.2012 03:03 Uhr von muhkuh27
 
+1 | -0
 
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Ist eigentlich wie in der Monarchie heutzutage. Nur damals war es offensichtlicher, wer die Macht hat ;)
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02.03.2012 10:34 Uhr von maki
 
+1 | -0
 
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Wieso wird "der Handel umgangen"? Wenn man bei Irgendjemandem Irgendwas gegen Irgendwas (Geld gegen Kartoffeln, Goldzahn gegen Zigaretten, CD gegen Flasche Wasser) tauscht, ist dies der ECHTE Handel in seiner ursprünglichen Form...
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02.03.2012 12:02 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+1 | -0
 
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In Griechenland fiel schon immer der Fisch vom Lastwagen ;-)
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02.03.2012 17:59 Uhr von Ich_denke_erst
 
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Erstaunlich: Wie hier wieder ohne Ahnung diskutiert wird.
In Katherini ist am Samstag Markt auf dem die Bauern/Erzeuger ihre Ware verkaufen. Die meisten Griechen kaufen dort ihr Gemüse und ihr Obst ein. Die Preise sind dort so niedrig dass man sich als Deutscher fragt wie geht den das. Ich gehe dort mit Obst und Gemüse für mehrere Tage raus und habe 5-6 Euro bezahlt. Und seit dem letzten Jahr haben alle Händler dort Registrierkassen. Bei meinem letzten Urlaub hat sogar die Finanzpolizei eine Razzia auf dem Markt gemacht. Die einheimischen Händler (nicht Lidl oder Marche) hatten meistens nur sehr wenig Obst und Gemüse auf Lager - eben wegen des Marktes, der übrigens jeden Tag in einer anderen Stadt ist.

[ nachträglich editiert von Ich_denke_erst ]

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