01.03.12 19:05 Uhr
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Steigende Inflation belastet zunehmend die EU-Bürger

Entgegen der Prognose vieler Ökonomen, die Teuerungsrate werde 2012 wieder unter 2,0 Prozent fallen, kletterte die Teuerungsrate im Februar auf 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Politik der Geldschwemme und niedrigen Leitzinsen fördert offenbar diesen Prozess, zumal das Geld die Unternehmen gar nicht erreicht.

Wie das Markit-Institut berichtet, stiegen die Preise für Stahl, Kunststoffe, Kraftstoffe, Öl sowie weitere Rohstoffe wie "selten zuvor in der Umfragegeschichte". Demnach berichten vor allem die Produzenten von Vorleistungsgütern der Chemie- und Metall-Branche über "galoppierende Kosten".

Eine weitere Absenkung des Leitzinses der EZB, wie von einer Mehrheit der Ökonomen vermutet, würde die Inflation noch weiter befeuern. Ökonomen gehen nun verstärkt davon aus, dass die Zentralbanker zumindest den niedrigen Leitzinssatz bis zum dritten Quartal 2013 festhalten werden.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: EU, Bürger, Inflation, Finanzbericht
Quelle: de.reuters.com

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.03.2012 19:05 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+13 | -1
 
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Herrlich in diesem Zusammenhang auch die Ansicht der EZB-Banker, Anzeichen für einen Wirtschaftsaufschwung zu erkennen meinen - jetzt, wo Europa erst mal richtig in die Rezession gleitet und die Arbeitslosigkeit explodiert.

Sicher hat Mario Draghi, Europas mächtigster Mann, Gründe,Optimismus zu verkünden.

Willkommen in der Inflations-Union!
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01.03.2012 19:49 Uhr von thatstheway
 
+7 | -1
 
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Nicht nur die Inflation steigt, auch die Anzahl der Bürger, die mit HartzIV aufstocken müssen wird rapide ansteigen. Denn in der Lohntüte hat man genauso viel Geld wie vorher, es ist aber nicht mehr so viel wert und die Kaufkraft des Binnenmarktes schwindet immer mehr, zzgl. kommen noch Preiserhöhungen wegen steigender Rohstoff- und Energiekosten dazu. D.h. es wird weniger eingekauft, die Nachfrage ist nicht mehr so groß und es wird weniger produziert. Und wenn ich weniger produzieren muss, brauche ich auch nicht so viele Arbeitskräfte und bin gezwungen welche zu entlassen oder "günstige" Zeitarbeitskräfte einzustellen.
Somit geht die Wirtschaftsspirale nach unten , keine Steigerung des Bruttosozialproduktes etc.
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01.03.2012 20:30 Uhr von Zitronenpresse
 
+1 | -0
 
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Behalten die Banken: ihren niedrigen Leitzinssatz weiter, wird die Inflation noch weiter steigen, da durch die Kreditvergabe das Geld nur so aus allen Poren sprießt!

Eine Selbstverständlich, die aber weiter keinen zu interessieren scheint, da es offensichtlich einen Gedankengang fordert, der unglaubliche drei Monate mehr in die Zukunft reicht.

Und überhaupt, wen interessiert schon die Zukunft, wo man doch gerade an der nächsten Ecke billig Geld bekommen kann!

m(
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01.03.2012 20:55 Uhr von zabikoreri
 
+11 | -0
 
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Es gibt keine Inflation! Es gibt keine Inflation!
Es gibt keine Inflation!
Die Renten sind sicher...


... zumindest für geschasste Präsis!
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01.03.2012 21:02 Uhr von nyquois
 
+7 | -0
 
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Die 2,7% kommen doch auch nur durch Tricksereien zustande. Bei wichtigen Sachen wie Lebensmitteln liegts bei mindestens zwischen 5-10%
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01.03.2012 21:21 Uhr von magnificus
 
+3 | -0
 
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Zitat "Titanic": Fast richtige Schlagzeilen (11750)

Bund genehmigt entlassenen Schlecker-Mitarbeitern Ehrensold
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01.03.2012 22:12 Uhr von fromdusktilldawn
 
+2 | -0
 
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bei den geldmengen brauchen wir eine inflation um die kosten wieder in den griff zu bekommen, vom logischen standpunkt aus, aber vom standpunkt des kleinen mannes aus ist das natürlich fatal
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01.03.2012 23:05 Uhr von Zitronenpresse
 
+3 | -0
 
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@fromdusktilldawn: Sorry, aber Deine Analyse ist totaler Unfug!!
Mit einer Inflation bekommt man letztlich gar nichts in den Griff!

Es ist das RESULTAT billiger Kredite, und AUSLÖSER steigender Preise.

Eine Lösung ist, die Stabilität des Geldes Herzustellen, in dem man seine Funktion sicherstellt: "Verdient" ein Banker soviel, wie ALLE Lehrer des Staates New York zusammen, ist die Funktion des Geldes ad absurdum geführt.

Solange das nicht gelöst ist, wird die Inflation alles auffressen, was ihr in die Quere kommt. Und am Ende kann kein Öl mehr gekauft werden, weil es im Wert scheinbar steigt. In Wirklichkeit singt der Wert des Geldes (dadurch der Schein).
Ohne Öl kann man Lebensmittel weder produzieren, noch Transportieren!
Damit hier mal klar ist, wo Europa gerade im Schweinsgalopp hinsteuert!
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02.03.2012 04:02 Uhr von 1234321
 
+1 | -0
 
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Ich habe nichts, was infligrieren könnte. Ach, ist das schön, ein NICHTS zu sein! Und noch weniger zu haben.
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02.03.2012 05:34 Uhr von mort76
 
+0 | -0
 
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dawn, da beißt sich die Katze aber in den Schwanz- die Inflation senkt die Kaufkraft, und sinkende Kaufkraft führt zur Inflation.
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02.03.2012 08:08 Uhr von verni
 
+2 | -0
 
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Keine Sorge: was wir hier momentan sehen und der Staat weiter genau das Gegenteil behauptet, ist noch absolut gar nichts verglichen zu dem was noch kommen wird. Ich bin selbst am Finanzmarkt tätig und wenn ich mir über eine Sache sicher, dann darüber dass wir vor einer Katastrophe stehen deren Ausmass man absolut nicht einschätzen kann. Ich möchte diese Szenarien jedoch hier nicht wirklich aufzählen aber es kommt 100% ganz dick wenn die folgen aus dem derzeitigen Handeln resultieren.

Eines kann ich aber sagen, es liegt an uns Bürgern, dieser verbrecherischen PArteiendiktatur den Gar aus zu machen und diesen EU-Wahsninn zu beenden. Schotten dicht machen, direkte Demokratie her und Geld nur noch für das eigene Land bis der Laden wieder richtig läuft. WENN nichts passiert und die Bürger weiter mitmachen, dann weiss ich auch nicht.....Heute fragt man immer so blöd wie Hitler damals hatte passieren können. Die antwort ist dabei so einfach....sie lautet: Schau Dich heute um, dann weisst Du es wie das hat passieren können. Die Leute haben zugesehen!
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02.03.2012 09:41 Uhr von thatstheway
 
+1 | -0
 
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@ verni: Ich weiß ja nicht was du am Finanzmarkt machst, aber ein wichtiger Posten scheint es nicht zu sein, da deine Ansichten doch sehr eingeengt sind.
Es nützt nichts die Schotten dicht zu machen, DE ist auf den Export angewiesen und benötigt den Import um überhaupt den Export in Gang zu bringen - diesen Fakt hast du nicht berücksichtigt und das ist nur einer deiner schwerwiegenden Denkfehler.
In Sachen das die DE nur zusehen gebe ich dir recht, die motzen nur machen aber nichts.
Teilweise verständlich, andererseits nicht nachvollziehbar.
Jedenfalls ist die BRD am Rande des Ruins, aber man kann den Laden ja dicht machen und morgen als "Deutsches Reich" weiter machen, mit der neuen Mark u.s.w.
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02.03.2012 17:54 Uhr von mort76
 
+0 | -0
 
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thatsthewas, eingeengte Schotten sind doch eine Grundvoraussetzung für die Arbeit auf dem Finanzmarkt.

Es ist doch offensichtlich, daß die Herrschaften an nichts anderes denken als an den eigenen Profit- egal, wie sehr man dafür von der Volkswirtschaft schmarotzt.

WER schafft Deutschland ab?
Die Banker.

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