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Organspende in Deutschland wird reformiert

Eine Spitzenrunde aus Bundesregierung, Opposition und Koalition kam zu einer Einigung. Die Organspende in Deutschland wird neu geregelt. In Zukunft soll jeder Erwachsene in Deutschland regelmäßig gefragt werden, wie er zur Spende von Organen steht.

Die möglichen Antworten sollen dabei "Ja", "Nein" und "Ich weiß nicht" sein. Bisher kamen nur diejenigen als Spender in Betracht, die einen Organspende-Ausweis bei sich trugen. Das waren aber weniger als 20 Prozent der Erwachsenen.

In etwa 12.000 Menschen in Deutschland warten auf ein Spenderorgan. Im Jahr 2011 gab es allerdings nur etwa 1.200 Spender.


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WebReporter: ouster
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Deutschland, Bundesregierung, Organspende, Befragung
Quelle: www.spiegel.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.03.2012 18:45 Uhr von Marcus79
 
+6 | -5
 
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Wird auch mal Zeit.
Musste auch 5 Jahre auf ne Niere warten. Liegt zwar im Durschnitt aber ich wünsch es keinem.
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01.03.2012 18:53 Uhr von kbot
 
+4 | -2
 
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dabei kann man sich so einen Spender-Ausweis kostenlos zuschicken lassen ...

http://goo.gl/...

ich hab meinen seit 10 Jahren, auch wenn die Adresse da drauf schon mehrfach veraltet ist, steht immer noch drauf, dass ich spendebereit bin

es ist jedenfalls wirklich kaum ein Aufwand, so einen Ausweis zu haben und trotzdem sind die Leute immer noch zu faul dafür :(

die meisten denken erst um, wenn sie selbst oder ein Bekannter plötzlich ein Organ benötigen...

[ nachträglich editiert von kbot ]
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01.03.2012 19:02 Uhr von Sir_Waynealot
 
+7 | -2
 
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Also: ich habe einen Spender-Ausweis finde aber so was sollte auf den Personalausweis vermerkt sein.

Und ich finde dieses Thema ist etwas für eine Volksbefragung und nicht für den Bundestag.
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01.03.2012 22:44 Uhr von majorpain
 
+1 | -1
 
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Denke: Denke viele sind einfach zu faul um so ein Spendenausweis auszufüllen.
Denke der doc soll mal fragen so alle 4 jahre und dies auf der KK Karte vermerken fertig.
Ausnahmen rein was nicht gespendet werden darf oder was.

Fertig.
Denke 10 % mehr Spender
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02.03.2012 00:14 Uhr von Bastelpeter
 
+2 | -4
 
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Sogar bei solchen Selbstverstaendlichkeiten geht es in Deutschland mal wieder nur ums Geld. Die Gier nach Geld ist einfach groesser als Menschlichkeit. Und das Porto... ich glaube, es hakt.
Man kriegt diese Spenderausweise in jeder Apotheke, die liegen da zum Mitnehmen, und das nicht nur in Deutschland...
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02.03.2012 07:33 Uhr von shadow#
 
+2 | -5
 
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"Ich weiß nicht"??? Das ist alles kompletter Müll.
Wer nicht widerspricht sollte wie in anderen Ländern automatisch Spender sein.
Ansonsten wird das Problem der fehlenden Organe nicht gelöst.
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02.03.2012 09:50 Uhr von bigpapa
 
+12 | -1
 
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Zsja: Es mag jetzt komisch klingen, aber in einer Welt die vom Kapitalismus beherrscht wird, mach ich mir sorgen ob man nicht aus Geldgeilheit mich im Fall der Fälle einfach zu schnell für Tot erklärt weil ein Privatpatient so ein Organ von mir gebrauchen kann.

Ich weiß das das inhuman klingt, aber diese Gesellschaft ist NICHT human. Menschen die nach über 17 Jahren am Stück in einer Firma gearbeitet haben, müssen sich nach nur ein Jahr als Sozialfall sehen.

Menschen die Hartz-4 bekommen haben keine Chance auf ein Zuschuss zu einer Brille (wurde mir jedenfalls so gesagt) .

Und wieso soll ich dann wildfremden Menschen vertrauen, ob sie die richtige Entscheidung treffen über meinLeben ???

Gruß

BIGPAPA

p.s.: Das gibt miese ohne Ende aber es ist nur leider so.
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02.03.2012 12:44 Uhr von d.h
 
+3 | -1
 
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@bigpapa: 100% Zustimmung!

Und auch Ärzte machen Fehler. Wie oft wurden schon Leute für Tot erklärt obwohl sie doch noch leben.

Ich werde mich nach meinem Tot sicher nicht zerstückeln lassen und vorlange dies natürlich auch von niemand anderen. Sollte ich in ein paar Jahren eine Niere brauchen habe ich halt Pech gehabt.
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02.03.2012 13:24 Uhr von silent_warior
 
+6 | -0
 
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Wenn du später mal eine Niere brauchen solltest könntest du auch mit der Blutwäsche noch ein sehr langes Leben haben, die kann man auch zu Hause machen.

Es gibt auch Erfolge bei der Organzüchtung, ein Zahn wurde z.B. gezüchtet indem man Teile vom alten zermahlen hat, körpereigene Stammzellen hinzufügte und diese Paste dann dort platzierte wo der alte Zahn mal war.

Das schlachten von Menschen ist scheinbar sehr lukrativ und einfach, ansonsten würde man mehr auf diesem Gebiet forschen.
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02.03.2012 17:44 Uhr von mort76
 
+2 | -1
 
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schlimm also, in der Realität sieht das so aus:

WER ein bestimmtes Organ erhält, wird anhand einer Warteliste bestimmt- und es müssen ja einige Faktoren, wie etwa die Blutgruppe, stimmen.

Ob jetzt jemand Privat- oder Kassenpatient ist, spielt da gar keine Rolle.

Es ist auch sehr unwahrscheinlich, daß ein Organ im selben Krankenhaus transplantiert wird, in dem es auch entnommen wird, denn die Warteliste ist europaweit, denn bei einer Anzahl von lediglich 1200 Spendern würde das System garnicht funktionieren, wenn es nur auf ein einziges Land beschränkt wäre.

Ob jemand hirntot ist, wird von zwei unabhängigen Ärzten entschieden, die mit dem Transplantationsteam nichts zu tun haben dürfen.

Es kann also nicht passieren, daß hier aus finanziellen Gründen getrickst wird.

Jeder von uns kann einmal eine Transplantation benötigen. Wer ein Spenderorgan annehmen würde, wenn er eins brauchen würde, sollte auch selber Organspender werden.
Alles andere ist schlicht und einfach asozial...
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02.03.2012 19:38 Uhr von Bastelpeter
 
+1 | -0
 
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ich habe einen Organspenderausweis: und hier in Irland trage ich den auch schoen bei mir.
Aber wenn ich sehe, was alleine hier abgeht, also sollte es mich mal nach Deutschland verschlagen, muss ich ja Angst um mein Leben haben, wenn ich einen Unfall habe und da mein Spenderausweis gefunden wird...
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03.03.2012 02:14 Uhr von Demnogonis
 
+1 | -1
 
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Warum dreht man es nicht einfach um? Warum wird die Organspende nicht in die Richtung geregelt, dass jedem Toten, der noch funktionstüchtige Organe hat, diese entnommen werden, es sei denn er oder seine Familie hat dem widersprochen?

Das würde das System aus meiner Sicht wesentlich vereinfachen und damit sehr viel mehr Leben retten.
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03.03.2012 13:11 Uhr von bigpapa
 
+0 | -0
 
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@Demnogonis: Weil es viel einfacher ist etwas verschwinden zu lassen, als etwas herzustellen.

Sie müssen solte ja jemand fragen, den Ausweis vorzeigen.

Gruß

BIGPAPA
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04.03.2012 23:11 Uhr von Tisat
 
+1 | -0
 
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ich werde die Frage regelmäßig ganz korrekt: mit "Nein, ich bin nicht bereit, im Falle meines Todes ein Organ von mir zu spenden!" beantworten. Ich will auch niemals ein Organ von einem anderen Menschen gespendet bekommen, auch dann nicht, wenn dies meinen Tod zur Folge hat. Ich bin kinderlos und habe keine Freundin bzw. Frau.

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