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ver.di-Chef Frank Bsirske fordert Ehrensold für Krankenschwestern und Müllwerker

In Vorbereitung auf die Tarifverhandlungen des öffentlichen Dienstes macht der Chef der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di Druck auf die Arbeitgeber. Die Gewerkschaft möchte für die Arbeitnehmer der Branche Einkommensverbesserungen von 6,5 Prozent durchsetzen.

Ob es auch zu Streiks kommen könnte hänge im Wesentlichen vom Angebot der Arbeitgeber ab, meinte Bsirske. Die Finanzierung einer ordentlichen Einkommenserhöhung sei durch eine Besteuerung von hohen Vermögen und Erbschaften gewährleistet. Deutschland sei hier immer noch Niedrigsteuergebiet.

Jetzt seien Müllwerker und Krankenschwestern dran, einen Ehrensold zu erhalten. Sie hätten es sich längst verdient. Diese Losung werde in den diesjährigen Tarifverhandlungen ausgegeben, sagte Bsirske.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Chef, ver.di, Krankenschwester, Ehrensold, Frank Bsirske
Quelle: www.handelsblatt.com
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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.03.2012 12:59 Uhr von Teffteff
 
+8 | -5
 
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Das Interview mit Bsirske in der ARD war noch etwas umfangreicher. So machte der ver.di Chef auf mich einen extrem hohen kämpferischen Eindruck. Er kritisierte außerdem die Bankenrettung im Wert von einer Billion Euro und das gleichzeitige Jammern der öffentlichen Arbeitgeber, dass diese über kein Geld verfügten.
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01.03.2012 13:36 Uhr von thatstheway
 
+5 | -8
 
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Alles eine Brut, hier in dieser BRD.
Wer glaubt die Gewerkschaften setzen sich wirklich für das normale, arbeitende Volk ein , der glaubt auch das alles gut wird mit dem Euro und Griechenland etc.
Die machens wie die Politiker , geben was vor zu sein und kassieren nur ab, dicke Gehälter u.s.w.
Ist doch vorab schon alles abgesprochen, wer wieviel Lohnerhöhung bekommt, wer diese erhält -
wann begreift ihr es endlich das das einfache Volk nur für dumm verkauft wird und jeder andere sich auf deren Kosten die Taschen voll stopft.
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01.03.2012 15:01 Uhr von Tauber85
 
+4 | -3
 
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Im großen Rahmen: magst du ja Recht haben. Aber aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass ver.di in kleineren Unternehmen durchaus Vorteile für Mitglieder durchsetzen kann. Durch die jeweiligen Betriebsräte werden sehr wohl die Interessen der Arbeitnehmer gewahrt und auch dafür gekämpft, ohne dass die Gewerkschaftsmitglieder Geld in ihre eigene Tasche erwirtschaften.
Sie investieren sogar viel Zeit und Nerven.
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01.03.2012 18:22 Uhr von fallobst
 
+2 | -0
 
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@ thatstheway: ok, beweise?
man kann viel erzählen, wenn der tag lang ist.
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01.03.2012 21:01 Uhr von Teffteff
 
+0 | -0
 
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@fallobst: Naja, man muss eigentlich nur die richtigen News wahrnehmen und diese nicht aus seinem Idealbild der Gesellschaft ausblenden.
Also ich gebe Dir mal ein paar Beispiele:
http://www.focus.de/...
http://www.sueddeutsche.de/...
http://www.labournet.de/...

Alles in allem agieren die Gewerkschaften trotz permanenten Sozialabbau auffällig zurückhaltend. Dabei sind sie es, die die Macht zu einer Mobilisierung gegen diese Tendenzen haben. Ich weiß dass Du das ganz anders siehst. Abstreiten kannst Du den Sozialabbau bei gleichzeitiger Steigerung der Vermögen bei Superreichen aber wohl kaum.

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