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Griechenland: Bank-Run geht weiter

Die Lage der griechischen Finanzinstitute wird immer dramatischer, da die Hellenen - ungeachtet europäischer Rettungsversprechen - nach wie vor ihre Gelder von den Banken räumen.

Jüngste Zahlen der griechischen Notenbank zeigen, dass im Januar 2012 erneut 5,3 Milliarden Euro von den hellenischen Banken abgehoben wurden, um sie entweder daheim zu bunkern oder auf Auslandskonten zu verschieben.

Somit verfügen griechische Banken aktuell nur noch über Einlagen von 169 statt zuvor 174 Milliarden Euro, rund 18 Prozent weniger als im Januar 2011. In den letzten fünf Jahren wurden dem griechischen Finanzsystem 70 Milliarden Euro entzogen. Grund sind anhaltende Zweifel an der wirtschaftlichen Genesung.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Geld, Bank, Krise, Griechenland, Finanzen
Quelle: www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.03.2012 09:12 Uhr von Petaa
 
+10 | -0
 
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erstaunlich: Es ist eher erstaunlich, dass bis jetzt nur so wenig abgehoben und verteilt wurde. Mal sehen wie lange es noch ein stiller Bank Run bleibt...
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01.03.2012 09:37 Uhr von uss_constellation
 
+18 | -0
 
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Das Ende eines Währungszyklus: Wir (Europäer) haben zwischen folgenden Alternativen Auswahl:

1. Griechenland verlässt die Eurozone und wertet seine eigene Währung ab. Folgen: Im restlichen Euro-Raum ist erstmal Ruhe. Schiebt das Thema aber nur ein Weilchen auf, weil schon die nächsten Staaten in den Startlöchern stehen. Portugal, Spanien, Italien. Griechenland wird dann in seiner eigenen Währung für neue Staatsanleihen einen erhöhten Zins zahlen müssen und das Thema geht wieder von vorne los. Wieder abwerten, noch mehr Zinsen, abwerten, noch mehr Zinsen.....
2. Griechenland bekommt seine Schulden erlassen: Die nach dem Cut folgenden Zinsen für Staatsanleihen Griechenlands wären enorm, weil von nun an in der Finanzwelt immer mit einem höheren Ausfallrisiko kalkuliert werden würde. Damit hätte sich Griechenland also nur eine temporäre Verschnaufspause verschafft.
3. Wir (als Europäer) nehmen weiterhin Gelder von den Zentralbanken auf und finanzieren alles wie gewohnt mit neuen Schulden weiter. Das führt zu einer Geldentwertung mit einer Hyperinflation.
4. Wir schaffen den Zins ab und lösen damit viele Probleme auf einmal. Ist sowieso nicht einzusehen, dass jemand davon leben kann, dass er Geld irgendwo hinverliehen hat und nichts arbeitet und sich nur von den Zinsen ernährt. Dieses System dient nur reichen Personen, sonst niemanden.
5. Zusätzlich brauchen wir eine Vermögenssteuer, die die großen Vermögen direkt belastet, denn nur dann bekommt man einen nachhaltigen Wirtschaftskreislauf, von dem alle leben können. Mit dem derzeitigen System wird das vorhandene Geldvermögen kontinuierlich zu den größten Vermögen hinzugefügt und verbleibt aufgrund des Zinssystems auch dort.
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01.03.2012 09:44 Uhr von Mui_Gufer
 
+15 | -0
 
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ich fühle mich eher als ein euro-payer,
anstatt europäer.
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01.03.2012 10:08 Uhr von Rechthaberei
 
+1 | -0
 
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Seit seiner Unabhängigkeit vor fast 200 Jahren war: Griechenland die Hälfte seiner Zeit für Finanzanleiheinvestoren unattraktiv.
Bis vor 15 Jahren mußte Griechenland oft 20% Zinsen für 10jährige Anleihen zahlen.


[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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01.03.2012 10:57 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+2 | -0
 
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Richtig so! Die Griechen machen es genau richtig, entziehen den Banken ihre Macht...die Milliarden werden doch nur ausgeschüttet, damit griechische/internationale Banken wieder "Vertrauen" untereinander finden. Es dient allein der Tilgung der Staatsschulden, es kann überhaupt nicht für Investitionen in das Land genutzt werden. Die Griechen beginnen langsam zu verstehen, dass sie sich ins eigene Bein schiessen, wenn sie ihr eigenes Land zerstören und dass nicht die Exekutive der Feind ist (und vice versa), sondern die Legislative. -> Diese Erkenntnis steht in D noch aus, wenn man sich mal ne Demo hier ansieht....geht ab wie bei Herr der Ringe...

Die Völker dieser Erde brauchen ihre Staaten nicht. Aber die Staaten brauchen ihre menschlichen Batterien, um zu leuchten. Es lebe die Matrix!
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01.03.2012 11:37 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+4 | -0
 
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Sorry ^^: Aber der Herr Lehmann zwingt mich dazu lol


http://www.youtube.com/...

http://newstopaktuell.wordpress.com/

Naja, passt ja zum Thema :)

[ nachträglich editiert von Bibabuzzelmann ]
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01.03.2012 13:16 Uhr von IYDKMIGTHTKY
 
+1 | -0
 
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das sollten wir hier auch machen: denn sehen alle Banken die hier deutsche Kunden haben alt aus :D

denn das Geld was die "besitzen" ist virtuell und gesponnen, welches nicht existiert !!!

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