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Schweiz: Anklagepunkte verringert - Strafe für Kinderschläger erhöht

Das Zürcher Obergericht revidierte die Strafe für einen Mann, der seine Tochter schwer misshandelte, nach oben. Das Bezirksgericht Bülach verurteilte den Familienvater 2011 zu einer Haftstrafe von acht Jahren.

Ihm wurde vorgeworfen, das Kind absichtlich mit zu heißer Milch verbrüht zu haben. Weiterhin brach er dem Kind mehrere Rippen, würgte es, bis es blau anlief und bei einem weiteren Übergriff brach er ihr beide Oberarme. Gegen das Urteil hatten Staatsanwaltschaft sowie Verteidigung Berufung eingelegt.

Der Verteidiger forderte höchsten vier Jahre, die Staatsanwaltschaft 16 Jahre. Das Obergericht stufte den Fall nun von versuchtem Mord auf vorsätzliche Tötung und mehrfache einfache Körperverletzung herab, erhöhte aber die Strafe von acht auf elf Jahre.


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WebReporter: just.mic
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Schweiz, Gericht, Urteil, Tochter, Strafe, Tötung, Revision
Quelle: www.blick.ch

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01.03.2012 05:00 Uhr von iarutruk
 
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ich finde ja das neue urteil mehr als gerecht, aber wie konnte der richter seinen urteilsspruch begründen?

der straftatbestand wird reduziert, dann musste sich doch auch die strafe, bei logischem denken, reduzieren. hier passiert aber genau das gegenteil.

ok ich habe jetzt die quelle gelesen und da wird der grund wiedergegeben. demnach hat das obergericht bülach eine eingeschränkte schuldfähigkeit berücksichtigt, die das jetzige gericht nicht akzeptierte.

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