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Nazi-Image muss verschwinden: Werbekampagne für Deutschland geplant

Deutschland schneidet bei den benachbarten EU-Ländern nicht sonderlich gut ab, was das Image angeht. Regelmäßig sieht man Bundeskanzlerin Merkel als Nazibraut oder Finanzminister Schäuble als SS-Mann auf irgendwelchen Protestplakaten oder in den Zeitungen. Damit soll nun endgültig Schluss sein.

Außenminister Guido Westerwelle hat sein Team eine Strategie ausarbeiten lassen, die das Image von Deutschland aufpolieren soll. Das zwölfseitige Dokument wurde heute in der Kabinettssitzung besprochen. Auch Botschafter sollen zum gewünschten Imagewechsel verhelfen und Überzeugungsarbeit leisten.

Guido Westerwelle glaubt, Deutschland komme nach außen deshalb so schlecht weg, weil es so eine harte Position gegenüber den europäischen Schuldensündern einnimmt. Er möchte deshalb die "Europa-Kommunikation" verbessern, die an Schulen, Universitäten und im Internet unterstützt werden soll.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Politik, Krise, Nazi, Image, Werbekampagne
Quelle: www.focus.de

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33 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.02.2012 20:29 Uhr von sicness66
 
+55 | -15
 
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Deutschland kommt so schlecht weg: weil wir so eine Drecksregierung haben, die sich in Europa eine neue Hegemonie wünschen. Deutschland ansich und seine Menschen sind im Ausland aber unglaublich beliebt.
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29.02.2012 20:38 Uhr von Bi-Ba-Butzemann
 
+31 | -4
 
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Dann ist die neue Strategie von Westerwelle also:
Noch mehr buckeln.
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29.02.2012 20:52 Uhr von One of three
 
+38 | -6
 
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So ein Quatsch Diese Nazi-Vergleiche im Ausland werden gebracht weil sich der Deutsche bei diesem Thema brav duckt.
Außerdem ist es Deutschland selber welches sich so "Nazi-mäßig" darstellt - kein Wunder, hängen doch Kolonnen von Realitätsverweigerern am "Nazi"-Thema, die nur dort eine Existenzberechtigung finden.

Natürlich laufen bei uns Idioten mit steifem rechten Arm und Sauerstoffmangel im Hirn herum - aber das ist lange nicht so schlimm wie es aufgebauscht und dargestellt wird. Das ist nichts mit dem man nicht fertig werden würde - wenn man es denn wirklich wollte!

Ich habe das starke Gefühl das die "Nazis" einerseits ein willkommenes Ablenkungsthema in der innerdeutschen Politik sind und andererseits vielen Menschen das Gefühl geben etwas wert zu sein, wenn sie sich politisch korrekt dagegen echauffieren.

[ nachträglich editiert von One of three ]
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29.02.2012 20:54 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+2 | -2
 
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Wasn Quatsch ^^: "Guido Westerwelle glaubt, Deutschland komme nach außen deshalb so schlecht weg, weil es so eine harte Position gegenüber den europäischen Schuldensündern einnimmt."

Also obs jemals anders war nach dem Krieg lol
Selbst in Onlinespielen wird man manchmal von Engländern, oder was weiß ich, als Nazi...will jetzt nicht direkt sagen beschimpft, aber angesprochen, wenn sie hören man kommt aus Deutschland. Ich sag das auch manchmal zu Kollegen oder so, aber nur weil ichs lustig finde lol

Wir haben halt eine unvergessliche Geschichte hinter uns....wird vermutlich noch in 100 Jahren welche geben, die das Wort Nazi in Verbindung mit Deutschen aussprechen werden, da hilft auch so ein Quatsch net.

Edit: In harten Zeiten wirds halt gekonnt gegen uns verwendet, scheint ja zu wirken :)

[ nachträglich editiert von Bibabuzzelmann ]
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29.02.2012 20:58 Uhr von Aggronaut
 
+13 | -4
 
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was soll diese: antideutsche propaganda? dieses land hat ganz andere probleme.
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29.02.2012 21:34 Uhr von shadow#
 
+10 | -4
 
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Welches Nazi-Image? Das das gerade wieder herbeigeredet wird?
Wenn solche Fotos auftauchen, dann nicht weil Deutschland ein Nazi-Image hat, sondern weil den verschwenderischen Hohlbirnen nichts anderes mehr einfällt als Tiefschläge auszuteilen, während sie in ihren Schulden ersaufen.
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29.02.2012 21:46 Uhr von Klassenfeind
 
+5 | -7
 
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Was hat das jetzt mit dem Image zu tun ?? Das hat was mit dem Sparwahn zu tun, den Deutschland ganz Europa aufdrängelt.
Im speziellen natürlich Griechenland..das, wenn die Sparwut..ausschließlich bei den Normalverdienern und Rentnern so weitergeht, eh vor die Hunde geht.
"Europa spricht jetzt Deutsch" ..Zitat: "Volker Kauder"

Kein Wunder also, wenn die Leute ihrerseits, sarkastisch die Deutsche Vergangenheit herauspulen..
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29.02.2012 21:52 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+3 | -5
 
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Ich vermute die werden über uns lachen, wenn wir jetzt ne Anti-Nazi Kampagne starten ^^

Also ich würde es tun....so ein Image wird man nicht mit Worten los...wir sollten uns einfach wie normale Menschen verhalten, dann fallen die alle selber auf die Fresse :)

Als ob "Nazis" anderen Ländern in der Not geholfen hätten lol

Nagut, die sehn es ja nicht als Hilfe an, bin mir auch net wirklich sicher, ob wir so net ihr Ende besiegeln....aus diesen Schulden werden die nie wieder rauskommen und wir verschulden sie ja immer mehr lol Auf der einen Seite kann man die schon verstehn.

Edit: Hey Bibabutzemann, mein verstoßener Bruder lol

[ nachträglich editiert von Bibabuzzelmann ]
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29.02.2012 22:08 Uhr von Beach.Boy
 
+3 | -6
 
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Rofl: Da sieht ihr wie beliebt ihr bei euresgleichen seid.

^^
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29.02.2012 22:09 Uhr von Finalfreak
 
+2 | -3
 
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@Klassenfeind: ""Europa spricht jetzt Deutsch" ..Zitat: "Volker Kauder""
Das war auch von der Angie so gewollt, die hat das
alles mehr oder weniger geplant.
Damit die Länder von Deutschland abhängig sind, das wäre
die perfekte Möglichkeit aus den Ländern, Vasallenstaaten Deutschlands zu machen. :)
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29.02.2012 22:11 Uhr von ElChefo
 
+8 | -6
 
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...wenn der Guido ein neues Image basteln will, bitte, da hätte ich doch nen Vorschlag für ihn:
Für Disziplin und Härte, wie Deutschland es angeblich dem Rest Europas abfordert, braucht es keine braunen Uniformen. Auch keine roten Armbinden mit umgedrehtem Sonnenrad. Das geht auch so.

Image. Was fürn Mist. Wenn die das denken wollen, bitte. Der einzige echte Imagewandel, den "wir" brauchen ist doch der, das wir einfach auf solche Kleinkindertrotzigkeiten nicht mehr eingehen.
DAS sollte man nach aussen kommunizieren. Und vielleicht, das es absolut unsere Sache ist, wem wir Hilfen zukommen lassen und wem nicht. Wer uns dementsprechend dauernd auf die sauber polierten Reiterstiefel pisst, muss damit rechnen, kein Geld aus unserer lederbehandschuhten Hand zu bekommen. DAS wäre mal ne Agenda.

Mal sehen, wie schnell DIE dann einknicken. Spätestens, wenn reihenweise die Regierungen handlungsunfähig weil Pleite sind.

DAS ist das Image. Disziplinierte Härte, sich nicht von irgendwelchen hysterischen Trotzkindern mit Geschichtsklitterung beeindrucken lassen. Fertig.
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29.02.2012 22:29 Uhr von lopad
 
+3 | -3
 
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Tjoa: "Guido Westerwelle glaubt, Deutschland komme nach außen deshalb so schlecht weg, weil es so eine harte Position gegenüber den europäischen Schuldensündern einnimmt. "

Irgendwer muss in dem Sauhaufen ja für ein gewisses Maß an Zucht und Ordnung sorgen.
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29.02.2012 23:02 Uhr von Rob550
 
+4 | -2
 
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Dieses Image wird Deutschland nie loswerden. Jedes Mal, wenn irgendeinem Land etwas an Deutschland nicht passt, sei es im Sport (England freift dann gern zu Nazivergleichen) oder in dem politischen Alltag (aktuell in der Griechenlandkrise), wird immer wieder diese alte Kamelle ausgegraben.
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29.02.2012 23:24 Uhr von nightfly85
 
+5 | -2
 
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Ach, Guido ich habe u.a. durch das Internet, aber auch durch "reelle" Kontakte oft mit ausländischen Leuten (Japaner, Engländer, Amerikaner und Russen) in meinem Alter (26) darüber gesprochen. Kein einziger glaubt mehr an das Nazi-Image. Wenn ein Nazi-Vergleich hervorgeholt wird, dann nur, um sich zu "necken" oder aber um medienwirksam auf sich aufmersam zu machen. Westerwelle sollte sich mal lieber um ganz andere Baustellen Deutschlands kümmern.

[ nachträglich editiert von nightfly85 ]
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29.02.2012 23:30 Uhr von CoffeMaker
 
+7 | -4
 
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"Dann ist die neue Strategie von Westerwelle also:
Noch mehr buckeln. "

Wohl eher Rosettenschlemmen ^^
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01.03.2012 00:10 Uhr von Fabrizio
 
+1 | -7
 
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tri-tra-trullala
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01.03.2012 00:20 Uhr von Lenzilein009
 
+2 | -9
 
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Vergangenheit bekannt
Gegenwart: Ausbeutung der Nachbarstaaten, Alltagsrassismus, ...

Das Image passt schon ganz gut so.
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01.03.2012 08:28 Uhr von Edelbert88
 
+7 | -1
 
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Unfassbar es war eine schreckliche Zeit, aber Härte und Disziplin der damaligen Zeit vermisse ich heute irgendwie. Es war gar nicht alles so grundsätzlich falsch.

Heute ist Deutschland die Schlampe für alles. Jeder darf mal drüberrutschen.
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01.03.2012 09:01 Uhr von grandmasterchef
 
+4 | -0
 
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Bringt nichts sobald denen was nicht passt: NAZI. # Geld, Geschenke, uBoote, Autos werden aber trotzdem genommen :>


oder die spekulieren damit, und sagen es extra, um noch mehr zubekommen. Die sollten alle einen High Five ins Gesicht mit einem Klappstuhl bekommen!
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01.03.2012 09:40 Uhr von Kurioso
 
+1 | -1
 
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Naja ich würde nicht sagen das Merkel eine Nazibraut ist. Da wird einfach zuviel Dünnpfiff hineininterpretiert. Man versucht da jemanden aus politischen Gegensätzlichkeiten und Unstimmigkeiten heraus als jemanden hinzustellen, der er/sie nicht ist, pure Diffamierung halt. Besonders das Bild, welches griechische Zeitungen inzwischen in Massen ausdrucken, und Merkel darin mit diesem Naziarmbändchen zu sehen ist, ist extrem lächerlich.

[ nachträglich editiert von Kurioso ]
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01.03.2012 09:53 Uhr von Jlaebbischer
 
+2 | -0
 
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Aha: "Deutschland komme nach außen deshalb so schlecht weg, weil es so eine harte Position gegenüber den europäischen Schuldensündern einnimmt."

Gibt also eine genz einfache Möglichkeit, Deutschland das Nazi-Image abzulösen.

Einfach die Geldbörse gaaaaaaaazne weit aufmachen, damit die europäischen Schuldensünder sich immer bedienen können.
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01.03.2012 10:34 Uhr von John2k
 
+1 | -0
 
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Man könnte doch mal die: von der Leyen fragen. Die kennt sich doch mit dem Thema bestens aus. Die hat bestimmt schon einen neuen Namen dafür parat :-)
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01.03.2012 10:44 Uhr von Neroll
 
+3 | -0
 
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Immer drauf: Natürlich wird immer auf die Nazi-Wunde von vor über 60 Jahren gehauen - wie einer der Vorredner schon geschrieben hat, da ducken wir ja schön brav.
Hier müsste die Regierung einfach mal Political Correctness auf Seite lassen. Mal so als Beispiel: Wir wollen Griechenland Geld geben, weil es Ihnen so schlecht geht und sie sonst überhaupt keine Chance mehr haben. Als Dank für die Bedingungen, die wir da (zu guter Recht als Geldgeber) stellen, werden wir bei Demos als Nazis beschimpft. Die einfachste Reaktion: "Ah, ihr glaubt, wir seien Nazis? Da können wir verstehen, dass ihr von rechtem Abschaum kein Geld annehmen wollt." Und Ende der Zahlungen.
Im normalen Leben kooperiere ich doch auch nicht unbedingt mit jemanden zusammen, der mich dauernd beleidigt, und Geld würde der auch nicht von mir sehen.
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01.03.2012 10:54 Uhr von IlIlIlIlIlIlIlIlIlI
 
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Wird nicht funktionieren. Längst hat sich bis in die hinterste Ecke jedes Hauptschulhofes herumgesprochen, wie man den dummen Michel am besten nach seiner Pfeife tanzen lässt. Einfach die Nazis ins Spiel bringen und schon fühlt er sich wieder ertappt, schuldig und in der Pflicht, etwas Gutes zu tun. Das ist nicht mal ein Vorwurf, wenn sich ein ganzes Land so leicht manipulieren lässt, kann man einem kaum verübeln das auszunutzen.
Zumindest ist das bei unseren geliebten Politikern so. Beim Volk habe ich eher das Gefühl, dass diese ewige Kultur des Tätervolkes den meisten zum Hals heraushängt wie kaum etwas anderes...

[ nachträglich editiert von IlIlIlIlIlIlIlIlIlI ]
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01.03.2012 11:08 Uhr von Buecherwurm
 
+2 | -0
 
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Nazis? Klar, immer wenn es ans Sparen geht.

Griechenland hat eine Verwaltung wie im Mittelalter.
Sollen sie doch endlich mal ein Finanzsystem aufbauen, damit ihre Großverdiener auch mal Steuern zahlen.
Schmeißt sie aus dem Euroland raus, verlangt das bisherige Geld zurück und klagt sie wegen Betruges an.
Griechenland ist doch fürs korrupte bekannt. Da arbeitet doch kaum einer ohne vorher Schwarzgeld zu verlangen.
Die sollen mal zusehen, dass sie kontrollieren, wie viel Geld inzwischen aus dem Land geflossen ist. Danach zusehen wo es herkommt (normal verdient oder Schwarzgeld) und dann ordentlich versteuern.

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