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Experten besorgt: Studenten leiden immer häufiger unter Burnout-Symptomen

In einer neuen Studie wurde nun festgestellt, dass Studenten immer häufiger unter Burnout-Symptomen leiden. Für die Studie wurden psychologische Berater aus 14 Bundesländern befragt.

83 Prozent erklärten im Nachhinein, dass es bei Studenten Tendenzen zum Burnout gebe. 61 Prozent gaben ebenfalls an, dass die Burnout-Symptome vor allem in den letzten fünf Jahren rapide anstiegen.

Man vermutet, dass die Ursache die Umstellung auf das Bachelor/Master-Studium sei. Damit sei der Leistungs- und Konkurrenzdruck gestiegen, die Arbeitsdichte habe sich erhöht und der Freiraum habe sich stark eingeschränkt, begründet man.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Druck, Student, Studium, Bachelor, Burnout, Symptom, Master
Quelle: www.rp-online.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.02.2012 21:09 Uhr von Didatus
 
+14 | -32
 
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29.02.2012 21:38 Uhr von nyquois
 
+17 | -5
 
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@vorposter
Spricht da der Neid?
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29.02.2012 21:39 Uhr von symphony84
 
+15 | -3
 
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@H311dr1v0r: Hast du selber studiert?

@Didatus

"wie oft da gefeiert wird und wie viel Parties dann für die Semesterferien geplant werden, halte ich es für möglich, dass es in anderen Fachrichtungen ähnlich aussieht. Dabei sollen die Semesterferien doch nur Vorlesungsfrei und nicht Studiumsfrei sein.Vielleicht kommt das Burnout auch vom zu vielen feiern? Klar ist das Studium dann schwieriger. "

*kopfkratz und lol*

[ nachträglich editiert von symphony84 ]
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29.02.2012 21:52 Uhr von bigJJ
 
+28 | -1
 
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extrem abhängig von der uni...

diplomstudenten haben ein schönes leben...
viele bachelorstudenten machen sich ein schönes leben, können aber nix.

ich bin grade im 5. semester bachelor (energietechnik) und ich muss nonstop lernen... ich sehe meine freundin am wochenende, manchmal in der woche. ich war seit 6 monaten nicht feiern... bock hätte ich, aber 2 tage nicht lernen... no way.
ich studiere an der TU Berlin.
ich kenne leute, die ähnliches wie ich studieren - z.B. an der tu dresden. die haben so krass wenig zu tun... die kurse sind einfach so extrem anders und unterschiedlich. zwei freunde von da haben mathematische grundlagen für ingenieure 1 als modul... das wars...
ich habe analysis 1,2,3, lineare algebra 1, differentialgleichungen, numerik - alleine mathematik und werde als ingenieur so extrem theoretisch ausgebildet.
das komplette spektrum höherer mathematik im umfang von mehr als 30 leistungspunkten.
braucht kein ingenieur - es sei denn er will später in die wissenschaft gehen und irgendwelche dinge von grund auf neu entwickeln...

finds immer so bescheuert, wenn irgendwelche leute meinen, dass es die schuld der studenten ist, dass sie nach dem bachelor nichts können - es ist die schuld der politik und der verantwortlichen. die haben dieses bescheuerte sinnfreie system zugelassen... wo man nur lernt lernt lernt nur um bei einer klausur es irgendwie wiedergeben zu können und adnn schnell zu vergessen, weil man schon die nächsten 2500 seiten scripte pro semester lerenn musss-.-
praxisbezug - null.
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29.02.2012 22:17 Uhr von Katzee
 
+8 | -0
 
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Es kommt auf den: angestrebten Abschluß an. Nicht jeder Student - besonders nicht die aus reichem Elternhaus - müssen sich an Regelstudienzeiten halten. Da wird nach wie vor lustig vor sich hin studiert - am Ende wartet ein Platz im Papas/Mamas Unternehmen.

Schwer haben es die Bachelor/Master-Studenten, die in der verkürzten Regelstudienzeit ihren Abschluß machen müssen, weil sie sonst von der Uni fliegen. Nicht jeder, der nach dem Abi studiert, ist auch für ein Studium qualifiziert.

Neben Leistungswillen muß ein Student auch über die Leistungsfähigkeit verfügen. Wenn letzteres fehlt, ist es in den Bachelor-/Master-Studiengängen nichts mit dem lockeren Studentenleben - und dann kann es zu depressiven Störungen kommen.

Unsere Unternehmen sollten langsam mal umdenken. Nicht jeder, der sich an Unis und FHs mit theoretischem Wissen vollstopft, ist nach dem Abschluß auch wirklich eine Bereicherung für das Unternehmen. Andererseits können Leute ohne Studienabschluß, die den Job von der Pike auf lernen und sich im Unternehmen weiterbilden, von großer Vorteil sein.
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01.03.2012 07:48 Uhr von saber_
 
+1 | -3
 
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dieses ominoese burnoutsyndrom ist ein witz...

wer etwas unbedingt will, der wird es auch durchziehen - egal wie schwer!

wer etwas meint zu wollen, der wird anfangen ausreden zu finden warum er es nicht so schafft wie gewuenscht...

in meinem erststudium habe ich durchschnittlich 30 stunden die woche nebenher gearbeitet.... jetzt bin ich berufstaetig und arbeite im schnitt ca 45 stunden die woche (in pruefungszeiten natuerlich etwas weniger) und schaffe es nebenbei zu studieren...

mein erststudium war maschinenbau auf diplom, mein jetziges ist berufsbegleitend mechatronik auf master...

fuer mein erststudium habe ich ein semester ueber regelstudienzeit gebraucht, den master strebe ich in 6 semestern (4 regelstudienzeit) an.

notentechnisch bin ich im guten bereich, naeher am sehrguten als am befriedigenden...

durch meine freundin kenne ich sehr viele lehramtstudenten... die meckern fast alle durch die bank wie schwer und viel es ist... aber teilweise haben die nur an 3 tagen die woche vorlesungen (aber dann noch so viel "nach- und vorbearbeitung"...)
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01.03.2012 08:49 Uhr von Carn1feX616
 
+4 | -0
 
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@WegMitFerkel: Gebe dir vollkommen recht, es kommt ganz einfach darauf wenn, welchen Anspruch man an sich selbst stellt.
Ich studiere Informatik(Bachelor) im 4. Semester und es war bisher auch schon relativ stressig. Wobei ich sagen muss, dass alles was schlechter als 2,0 ist für mich nicht in Frage kommt und ich will auch in der Regelstudienzeit fertig werden.

Gibt aber wirklich sehr sehr viele Leute denen das alles komplett egal ist. Die studieren dann halt 10 Semester, haben nen Schnitt von 3,7 - 4,0 und können immernoch nichts. Momentan finde ich es sowieso am extremsten, da ja im letzten Wintersemester der Andrang besonders groß war => Viele Idioten dabei, Abbruchquote dürfte sehr hoch sein.

Bin auch der Meinung das es sehr stark von der Hochschule und dem Fachbereich abhängt. In der Regel haben es bei uns die Natur- und Ingeneurswissenschaften am schwersten, während die BWLer "nur" auswendig lernen und die Mädels aus dem Sozialen Bereich feiern wie die bekloppten wenn sie ihre lächerlichen 1 - 2 "Prüfungen" pro Semester geschafft haben.
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01.03.2012 11:16 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -0
 
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@didatus @carn1fex616: "Dabei sollen die Semesterferien doch nur Vorlesungsfrei und nicht Studiumsfrei sein.
Vielleicht kommt das Burnout auch vom zu vielen feiern? "

Es gibt keine Semesterferien. Es gibt nur Vorlesungsfreie Zeit. Und es gibt nicht DIE Studenten. Man muss differenzieren. Während wir in den ersten Semestern von 8-1845 Mo-Fr Vorlesung hatten und selten einen Freiblock haben manche andere Studiengänge Freizeit bis zum umfallen wie es scheint.

In der Vorlesungsfreien Zeit lernt man für die Prüfungen die man im ersten Versuch nicht geschrieben hat oder im ersten Versuch versauen hat. Schafft man natürlich alles im ersten hat man Frei. Wenn man jetzt Lehramtsstudent ist mit 3-4 Klausuren und nen paar Hausarbeiten kann man den Rotz einfach im ersten weghauen. Wir als Wirtschaftsings haben unsere 10-11 Prüfungen in 14 Tagen unsere 5 Semester haben gerade 16.

@carn1fex616
"Natur- und Ingeneurswissenschaften"

Ich bin Ingi äh Ingeneu äh Engineur ach scheiß drauf ich bin gut in Mathe ^^ Ist nen scheiss Wort ;)

"aus dem Sozialen Bereich feiern wie die bekloppten wenn sie ihre lächerlichen 1 - 2 "Prüfungen" pro Semester geschafft haben."

Zumindest der Soziale Bereich den ich kenne hat mehr Prüfungen. Aber wenn man ehrlich ist haben die aber immernoch wenig. Sind aber auch recht knackige Prüfungen bei.
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01.03.2012 14:12 Uhr von k1ckzde
 
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Hachja: Stundenten haben es echt schon schwer.
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01.03.2012 14:57 Uhr von k1ckzde
 
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Ich zitiere: "Und nun ersetzen Sie jedes Wort durch Bier!"
- Homer J. Simpson
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01.03.2012 15:22 Uhr von saber_
 
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@Dracultepes: viele pruefungen bedeutet ja nicht das da auch viel arbeit dahinter steckt...

lieber hab ich persoenlich 15 kleine pruefungen als 3 grosse...

die summe der ects punkte ist in beiden faellen 30...

also wir mussten fuer die 2 ects pruefungen nicht 8 mal weniger lernen als fuer eine 16 ects pruefung... eher 800 mal weniger...


und es wurde schon oft gesagt: nicht jeder studiengang is gleich... es gibt genug studiengaenge wo man sein studentenleben in vollen zuegen geniessen kann...


aber ganz ehrlich?!

mein kumpel (dipl. soz. päd.) hatte eine wunderschoene zeit waehrend seinem studium... viel party...viel gereist... viel dies, viel jenes....

ich hatte keine zeit fuer sowas... wie gesagt, 30 stunden arbeiten und jeden tag vorlesungen...

er verdient jetzt 1400 euro, ich 800 euro mehr...

geld ist nicht alles, aber es ist doch viel schoener mehr geld zu kriegen fuer die sache die arbeit die man mag?;)
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01.03.2012 16:34 Uhr von hujiko-san
 
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Hmm Naja, das ist tatsächlich arg abhängig vom Studiengang. Ich kenne beide Extreme.

Man kann aber auch nicht pauschal sagen, dass die Ingenieursw. die höchste Arbeitsbelastung hätten. Das variiert auch wieder von Uni zu Uni.

Ich studiere im Bereich der Geisteswissenschaften. Bei uns gab es letztes Jahr eine Reform der PO, wodurch sich Gott sei Dank eine enorme Entlastung ergab. Im Moment ist mein Studiengang vom Anforderungsniveau gut im Mittelfeld aufgestellt. Finde ich ganz okay. Nach alter PO war der Aufwand jedenfalls extrem.

Vorlesungsfreie Zeit? Was ist das denn? Meint ihr vielleicht die Zeit, in der ich in der Uni-Bibo kampiere?
Ein bis zwei Prüfungen? Wer hat denn so etwas, wenn er sich auch nur entfernt an den Studienempfehlungen orientiert? Ich für meinen Teil hatte 5 Klausuren und muss bis Ende März noch drei Hausarbeiten abliefern.

Ich sehe aber bei dieser Burn-Out-Geschichte die Gründe auch nicht so sehr beim Arbeitsaufwand und Lernstress verortet. Viele setzen sich selbst extrem unter Druck, schüren irreale Ängste und klammern sich auf Teufel komm raus an ihrer Regelstudienzeit fest.
Ich arbeite lieber nebenbei als Freiberufler weiter, und nehme ein paar Semester Verlängerung in kauf. Wer sich den Spaß versauen lässt, ist selbst schuld. :D Davon abgesehen war ich ja schon bei Studienbeginn ein halber Opa. Da kommt´s auf die paar lumpigen Monde nun auch nimmer an. ;D

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