29.02.12 19:08 Uhr
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US-Marine testet Railgun - Geschosse sollen bis zu bis 9.000 Stundenkilometer erreichen

Die Funktionsweise einer Railgun ist simpel: Strom wird an zwei parallel laufende Schienen angelegt und die dabei entstehenden Magnetfelder beschleunigen ein Geschoss. Trotzdem gibt es etliche Probleme, wie die Überhitzung der Kanone und des Projektils sowie die Abstoßung der Magnete untereinander.

Man benötigt auch große Kondensatoren um den Strom zur Verfügung zu stellen, so dass das Gewicht ansteigt. Die US-Marine testet nun aber einen Railgun-Prototyp, der auf Schiffen eingesetzt werden soll, so dass das zwölf Meter lange Gerät auch Platz hat, wenn es Projektile bis zu 160 Kilometer weit schießt.

Die Waffe soll Abschussgeschwindigkeiten von 7.200 bis 9.000 Stundenkilometern ermöglichen und ab 2017 einsatzbereit sein. Bis zur Montage auf Schiffen sollen dann noch ein paar weitere Jahre vergehen. Die US-Marine investierte seit 2005 etwa 240 Millionen Dollar in die Erforschung der Railgun.


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WebReporter: Again
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: USA, Marine, Geschoss, Projektil
Quelle: www.spiegel.de

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29.02.2012 19:08 Uhr von Again
 
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In der Quelle gibts ein Video, das ich leider nicht einbinden konnte. Sorry. Vielleicht hat ja noch jemand einen Youtube-Link?
Übrigens: Die Schallgeschwindigkeit liegt bei etwa 1235 km/h.
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29.02.2012 19:15 Uhr von Clemens1991
 
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29.02.2012 19:58 Uhr von netzantichrist
 
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@ZRRK: was für eine fadenscheinige argumentation,
wenn diese "abfallprodukte"alles sind,was dabei rauskam,ist das wohl ein bißchen wenig,
überlege einfach mal,was passiert wäre,wenn dieser gewaltige militärapparat nicht hätte finanziert werden müssen,
dann wäre all diese geld in friedliche forschung geflossen,
und die menschheit wäre ein ganzes stück weiter,
zumindest weiter als menschen,die das militär als triebmotor der menschlichen entwicklung ansehen...

@helldriver:mach du doch bitte den anfang,die aliens in den wagen mit dem blauen licht,werden dich schon abholen...

[ nachträglich editiert von netzantichrist ]
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29.02.2012 20:14 Uhr von Dracultepes
 
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Nett aber Metal Storm find ich persönlich netter ^^
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29.02.2012 20:16 Uhr von Ghostwriter63
 
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wenn es Projektile bis zu: 160 Kilometer weit schießt.

Wie soll damit jemals das Ziel getroffen werden? Da kommen sicher keine Lenkraketen vorne raus, oder wie? Macht eher auf kurze Distanz Sinn, durchschlägt so ziemlich alles.

[ nachträglich editiert von Ghostwriter63 ]
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29.02.2012 20:22 Uhr von sagnet23
 
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Einen ähnlichen Report habe ich schon vor ca 35 Jahren in der PM gelesen.
News?
Nööööö.
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29.02.2012 20:34 Uhr von Beng.
 
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Die einzig Wahre Railgun: gibt es nur in Quake 3 :)
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29.02.2012 20:38 Uhr von ElChefo
 
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netzantichrist "einfach so" erfindet sich aber nichts.
Auch nicht, indem man alles Geld, was in militärische Forschung und Rüstung fliesst, in die zivile Forschung umgeleitet hätte. Der menschliche Geist braucht ein wenig mehr Motivation als nen Batzen Moneten.

...was ist da besser geeignet, als die Sicherung des eigenen Überlebens, des Überlebens der eigenen Nation oder auch nur dem Sieg? Sorry, aber genauso hat es die letzten Jahre funktioniert.
...nebenbei:
Auch Mikrowellenöfen, Essensrationen (wie sie etwa in Afrika in Nothilfen verteilt werden), moderne Fliegerei, Navigation uvm sind so motiviert erfunden worden.
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29.02.2012 20:55 Uhr von netzantichrist
 
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nein,"einfach so"natürlich nicht,da gebe ich dir recht,
auch das die "gewalt" natürlich initialzündung für menschliche kreativität ist,kann ich nicht abstreiten,
aber eben nur,weil wir bisher so lebten,wenn wir uns eine friedliche welt vorstellen wollten,geht es fast gar nicht,
mein kommentar ist auch eher verklärter,hoffender natur gewesen,
als ein appell,denn die gewalt kriegt der mensch nie aus sich heraus...
aber in einer welt,die nicht von hunger,gewalt,not,elend,gier geleitet wäre,wären wir vielleicht sogar ausgestorben,wer weiß...

aber letztendlich steht eben die moralische frage im raum,wieviel elend darf ich verursachen,um inovativ zu sein,wieviel tode darf ich verantworten,um den technischen fortschritt voranzubringen....

@höllenfahrer:
fahr zur hölle :)

[ nachträglich editiert von netzantichrist ]
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29.02.2012 21:28 Uhr von ElChefo
 
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netzantichrist: Naja, selbst von der moralischen Seite aus betrachtet kann man es fast kaum anders sehen. Wir Menschen haben uns tatsächlich von roher Gewalt emanzipiert und den Weg zur Koexistenz weitestgehend beschritten. Sicherlich ist da noch eine Menge Potential.

...auf der anderen Seite bestimmt aber immer noch die Natur, wer wir sind - auch wenn wir als Unterscheidungskriterium für uns Denk- und freie Entscheidungsfähigkeit beanspruchen.

Rational betrachtet allerdings haben wir uns auch lange schon aus "normalen" Verhältnissen herausentwickelt. Für eine ordentliche Evolution sind wir rundweg zu viele. Ich will ja jetzt nicht Bestandsreduzierung predigen, aber in der Frage, wieviel Leid für die Fortentwicklung tragbar ist, naja, ich mag vielleicht ein verbitterter Zyniker sein, aber da ist auch eine Menge Potential vorhanden.

Dabei geht es nicht mal mehr um die Frage, ob es Leid oder Segen ist, sondern simpel um die Frage, ob wir Menschen mit der Welt, die wir bestimmt noch eine gute Weile bewohnen wollen und der ebenfalls auf ihr lebenden Arten im Gleichgewicht stehen oder nicht.
...und den Satz kann man dann noch erweitern um den Fragefaktor, inwiefern dies mit unserer schieren Anzahl zusammenhängt.

...ich war jetzt nicht dabei, zu erklären, wer nun wert wäre, weiterzuleben und wer nicht. Ich stelle nur fest, das stetiges, unbegrenztes Wachstum noch nie funktioniert hat.
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29.02.2012 21:37 Uhr von netzantichrist
 
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@globi123: 1.)wenn drogen einem ein bild vermitteln könn(t)en,das die welt auch friedlich sein könnte,dann mehr davon!!!

2.)ja,das ist mir alles bewußt,aber,wie schon bei den vorherigen posts,kommt zum vorschein,
das alle hier entwicklung mit technischem fortschritt verwechseln,
seht euch doch mal um,macht technik den menschen besser?

mir wären 1000000000000000 millionen dollar lieber in händen von 100000 philosophen,als in der hand eines diktators,oder eines selbsternannten "demokratischen" friedensbringers...

ja,die aggressivität bestimmt unser sein,aber muß das sein?
nehmen wir den krieg.
wäre der mensch nicht glücklicher,wenn die menschen,die er durch kriege verlor,noch bei sich hätte,
weil der peace&love&happynesshippie,über den er so verächtlich lacht,
an dem tag,als der krieg begann,die macht gehabt hätte??

wir antworten immer mit gewalt auf gewalt,
klar,das dies den nährboden dafür bietet,immer bessere mechanismen zu entwickeln,sich gegenseitig zu töten,
und dank des kapitalismus,wird die technik auch munter global verbreitet,damit der profit sich maximiert,
das ist eine indoktrinierte kette von gewalt,die auf unseren urängsten und nöten basiert und davon profitiert,
und immer,wenn menschen aufstehen,und den kreis durchbrechen wollen,werden sie mit der heilsbringenden gewalt mund- oder leibtot gemacht...

solange gewalt mit profit verknüpft bleibt,wird das wohl mit frieden nichts werden...
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29.02.2012 21:41 Uhr von bigX67
 
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krieg ist nicht die mutter aller neuentwicklung, sondern neugier.
kriege beschleunigten die weiterentwicklung nur, was aber vielleicht gar nicht so gut ist. viele dinge werden schneller umgesetzt als der mensch sie überblicken kann (zb kernkraftwerke).
manchmal würde ich mir eine langsamere entwicklung wünschen. doch die entwicklunxintervalle werden immer kürzer.

warum treibt der krieg die entwicklung an ?
weil gewisse gesellschaftsgruppen sich dadurch einen gewinn versprechen und dementsprechende mittel zur verfügung stellen. natürlich muss sich das lohnen, also stellen sie mittel der gesamtgesellschaft zur verfügung und greifen nacher den rahm ab.

wenn dinge, die vor dem WK2 gebaut wurden (umspannwerk in afghanistan) noch funktionieren, dann ist das doch ein zeichen für WERTARBEIT. für qualität.
heute heisst qualität, dass die sachen kurz nach der garantiefrist kaputt gehen.
warum ? damit neue sachen gekauft werden.
selbst kriege werden so entschieden (zb kalter krieg). die russen konnten die unsummen, welche die amis in ihre armee pumpten und pumpen nicht mehr mithalten. die russen haben ihre konsequenzen gezogen.
bei den amis gibt es gebiete in denen das lebensniveau schlechter ist als in manchem 3 welt land, schlechte nahrung, keine medizinische versorgung, miese bildunxmöglichkeiten, ... . dafür haben sie eine tolle armee, die mit absoluter präzision krankenhäuser und fremde botschaften vernichten kann und dafür nur einen immer höher steigenden teil des haushalts der usa verschlingt.
und warum ?
weil da natürlich jemand dran verdient. es verdienen dieselben daran, die sich nach dem WK2 die tanker kauften, die im iran verdienten, ... die eigentlich an jedem krieg verdienten.

aber wir kriegen dafür ja computer, internet und tv. die gegenleistung ist schon klasse.
mal sehen wohin uns unsere agressivität noch vorantreibt *schluck*.

wenn die neugier der motor ist, dann könnte auch die erforschung neuer gebiete die technologie anschieben. die raumfahrt hat doch auch neue materialien und technologien hervor gebracht (zb ceranfelder).

[ nachträglich editiert von bigX67 ]
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29.02.2012 21:51 Uhr von netzantichrist
 
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@el chefo: klar,gebe ich dir widerum absolut recht,
alleine der faktor der überbevölkerung,führt zur entwertung des einzelnen,nicht umsonst ist das geflügelte wort"kollateralschaden"so gern verwendet,
masse entmenschlicht das individuum,
da bleibt eben immer weniger raum für moralische fragen,wenn das schicksal der rasse langsam,aber sicher zum problemfall wird,was auf gerader linie dazu führt,das wir unsere moralische entwicklung,wieder verlieren,
wieder rückschritte machen in der ethik,
die mit dazu beitrug,(oder deren abfallprodukt ist),das wir heute diesen technologischen standard haben,der uns befähigt,kühl,rationell,und ökonomisch zu töten,nach möglichkeit ohne direkten feindkontakt...

gewalt und moral,ist wohl so etwas wie ein in sich verknüpftes band,nicht voneinander zu lösen...

aber,wie gesagt,recht hast du(leider)
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29.02.2012 21:56 Uhr von Klassenfeind
 
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Verstehe das, wer will ...ich nicht ! Erstens..die Amis sind höher Verschuldet, wie ganz Europa zusammen, schmeißen aber für solche sinnfreien Waffe aber immer noch Unsummen an Geld zum Fenster raus..

zweitens, wie will man einem normal denkenden Menschen erklärlich machen, das man vor den Amerikaner k e i n e Angst haben muß, wenn die solche Waffen entwickeln und das noch unter Obama..!
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29.02.2012 22:22 Uhr von Again
 
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sagnet23: Vor 35 Jahren stand in der PM, dass die US-Marine 2012 eine Railgun testet? Interessant...

Das Prinzip ist nicht neu, aber man scheint einem funktionierendem System nahe zu sein. Das ist die eigentliche News.
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29.02.2012 22:27 Uhr von urstkopf
 
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Immer wieder traurig, wie alle Regierungen sagen, dass sie keinen Krieg wollen und viel lieber den armen Ländern helfen wollen und alles besser machen wollen, investieren aber Geld, was man in Afrika in diverse Brunnen, Essensvorräte, Felder, Schulen, Wohnungen etc. stecken könnte in so etwas investiert, nur um sich dann auf Entfernung die Köpfe einzuballern.
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01.03.2012 05:08 Uhr von learchos
 
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@sagnet23: Stimmt, in der PM ist es wirklich ein alter Hut. Mit der Railgun wurde schon vor 30 Jahren geforscht. Es gab auch schon damals ein paar gute Ergebnisse.
Die einzige News daran ist nur das sie auf Schiffe eingesetzt werden sollen.

@Ghostwriter63
Es sollen nicht nur Geschosse im sinne von Projektile zur Zerstörung von Zielen benutzt werden, sondern damit sollen eventuell auch Lasten transportiert werden. Z.B ins All schiessen. Das zumindest stand vor vielen Jahren in der PM. Sollen also nicht nur für kriegerische Zwecke gebraucht werden sondern auch für Zivile.

@netzantichrist
Tja, da muss ich dich auch enttäuschen. Dem Erfindungsreichtum des Militärs bzw. deren Forscher sind die meisten Entwicklungen zu verdanken die wir heute haben. Und nicht nur in der Neuzeit sondern auch schon in der Antike war das so. Ob die Menschheit ohne Militär wirklich weiter währe kann ich nicht sagen, aber sie währe einen gewaltigen Schritt weiter wenn es das wirklich dumme fistere Mittelalter nicht gegeben hätte. Aber das ist ein anderes Thema.


Grüße aus Aachen
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01.03.2012 09:11 Uhr von ElChefo
 
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netzantichrist: Moin!

Du hast recht. Die Anzahl entwertet in gewisser Weise schon das Individuum. Das Problem ist allerdings, je grösser die Masse ist, desto schwieriger wird auch die Unterscheidung und die Versorgung.

...am Ende stehen wir nämlich vor dem Problem, das einfach gesprochen kein Platz mehr ist. Im kleinen Maßstab lässt sich das momentan am Rentensystem ablesen: Zuwenig Einzahler kommen für zuviele Bezieher auf. Die Quote kann nicht aufgehen.

Theoretisch hätte man sich vor einigen Jahren / Jahrzehnten global zusammensetzen müssen um zu diskutieren, wieviel Wachstum eigentlich noch machbar ist. Durch die Jahrhunderte hatten Kriege und Epidemien einen (sorry für die zynische Unmenschlichkeit) regulierenden Einfluss auf die Gesamtbevölkerung. Heute, in immer zivilisierteren Zeiten werden Kriege immer kleiner, Krankheiten immer folgenloser (siehe etwa die Anzahl der endgültig besiegten, im Mittelalter noch gefürchteten Krankheiten) und die Menschen immer älter.

In manchen Teilen der Welt sieht das sogar dermaßen "schlimm" aus, das eine Familie solange Nachkommen in die Welt setzt, bis der erste zum Versorger werden kann.

Da sollte man ja eigentlich meinen, das die Eigenverantwortung vor seiner Nachkommenschaft ausreicht, etwa, zu sehen, wieviele Kinder kann ich versorgen mit der Konsequenz, nicht mehr als ebensoviele in die Welt zu setzen.

Das ist in meinen Augen eine vergleichbar wichtige Entscheidung wie die "kühle, rationale" Entscheidung, auf einen roten Knopf zu drücken.

..betrachten wir es noch kühler und rationeller, ich halte einen Marschflugkörper in irgendeiner Fregatte oder am Flügel eines Jagdflugzeuges für weniger verwerflich als eine Kalashnikov in den Händen eines Kindes etwa in Afrika. Womit wir wieder bei der Moral sind. Ja, beides, Moral und Gewalt sind ein eng verknüpftes Duo, wobei es eigentlich so sein sollte, das die Moral dem inneren Kompass entspricht, der einem zeigt, wieviel Gewalt er üben kann und darf.
In diesem Bild ist vielleicht der Marschflugkörper eine gewaltigere Waffe als eine Kalashnikov, aber unterliegt deutlich höheren Hemmschwellen als das Gewehr in den Händen eines indoktrinierten Kindes, das nie im Leben gelernt hat, zu unterscheiden - und eben noch keinen ausgeprägten moralischen Erfahrungskatalog aufbauen konnte.

Ich denke, mit deinem "sollte" und meinem "ist" treffen wir uns sehr gut in der Mitte ;-)
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01.03.2012 11:42 Uhr von SnakePlissken
 
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ZRRK: Das Militär hat keine Computer erfunden und auch kein Radar und Konrad Adenauer (nicht Hitler !) erfand und lies die ersten Autobahnen in Deutschland bauen.

Internet ?
Wenn Du damit meinst, das vernetzen von Computern, so das US Militär. (ARPANET)

Wenn Du mit Internet das www meinst, dann das CERN in der Schweiz.
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01.03.2012 12:23 Uhr von mardnx
 
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zu der diskussion, dass menschen nur erfinderisch und kreativ sind wenn es kriege gibt ist absurd, goethe, einstein und viele andere, die durch ihre geistige leistung die menschheit vorran gebracht haben, waren alles andere als von gewalt und kriegen motiviert. das geld was wann und wo investiert wird, geht von gewalt und kriegen aus...
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01.03.2012 12:37 Uhr von netzantichrist
 
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@El Chefo: Mahlzeit :)
Ok,ich kann dir in ganzer linie wieder nur recht geben....

wir entfernen uns von der natur,das ist wohl das ganze problem,im guten,wie im schlechten.
wenn wir davon ausgehen,das die evolution so ablief,wie man annimmt
(und die kreationisten unrecht haben(wie ich hoffe)),
dann hat gewalt immer die dominierende rasse geformt,und an die spitze der pyramide gestellt,und intelligenz formte sich wohl nur aus dem ansinnen heraus,diese gewalt zu perfektionieren oder sich ihr trickreich zu entziehen.

moral und unmoral ihrerseits,sind sicher nur die komplexe form von gut und böse,was nahelegt,das die ur- und frühzeitlichen religionen,sicher einen großen anteil,bei ihrer ausarbeitung hatten,und heute noch haben(in ihren modernen formen).
sie sorgt dafür,das sich unsere rasse nicht(ohne offiziellen auftrag)gegenseitig zerfleischt,ist also nichts anderes,als eine richtschnur um ordnung und produktivität aufrechtzuerhalten.
was früher,in kleinen gemeinschaften,auch wunderbar funktionierte,und,dank des medialen dorfes,auch wunderbar in die heutige zeit transportiert werden kann,trotz der gegenseitigen entfremdung,trotz der entwertung des einzelnen,weil wir uns ja dennoch immer gruppen zugehörig fühlen.

und das macht die moral zum instrument,das jeder anders spielt,
was früher moralisch verwerflich war,ist heute lachhaft,und was früher nicht denkbar war,ist heute normal.
moral ist auch ein teil zeitgeist,aber zum großen teil ein kommando,ein befehl an das gewissen,eine aufforderung,das gefühl zu unterdrücken,und an einer,für die gemeinschaft(oder deren führung) genehmen richtschnur zu orientieren,unterzuordnen.

und wenn moral nur ein instrument ist,dann weiß die macht auf ihr zu spielen,und ge- und mißbraucht sie,
und zeigt auf,das auch sie nur eine komplexere ausarbeitung des"sich an die spitze der pyramide setzen" ist.

leben an sich,ist frei,so wie die in ihr lebende gewalt,und die moral legt sie in ketten,und zieht das leben damit in eine richtung,die nicht mehr stimmt,eine richtung,deren verhaltensweisen,dem leben an sich zuwider handeln...

die frage ist nur,ist das,was wir uns damit nehmen,schlechter als das,was wir dafür bekommen,
wieviel selbstbestimmung geben wir ab,wieviel erlangen wir durch sie?

wenn man so überlegt,kommt man fast zu dem fazit,das gewalt gesund und moral ungesund ist...
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01.03.2012 12:41 Uhr von learchos
 
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@SnakePlissken: Hitler erfand nicht die Autobahn. Er war nur derjenige der sie bauen ließ. Die Idee zur Autobahn war vorher schon da. Das Hitler die Autobahn erfunden hat ist ein weitverbreiterter Irrtum.
Hier ein Artikel dazu: http://de.wikipedia.org/...


Grüße aus Aachen
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01.03.2012 12:46 Uhr von Again
 
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netzantichrist: "wenn wir davon ausgehen,das die evolution so ablief,wie man annimmt dann hat gewalt immer die dominierende rasse geformt"
Nicht wirklich. Bei Pflanzen zb kann man schwer von Gewalt sprechen, ebenso wie bei etlichen Bakterien und Archaebakterien die autotroph sind. Würde sich nur Gewalt durchsetzen (und dazu rechne ich jetzt auch wenn ein Frosch eine Fliege frisst), würde sich die gesamte Natur gegenseitig auffressen ^^
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01.03.2012 13:09 Uhr von netzantichrist
 
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@again: mit dominierend,meine ich keine lebensform,die rein spezifisch an einen "kleinen"lebensraum gebunden ist,wie deine beispiele,sondern eine rasse,die arten- und lebensraumübergreifend dominiert.

und gewalt,ist ja nur eine frage der auslegung,
auch pflanzen nutzen gewalt,um sich zu ernähren,oder sich zu verteidigen,mittels duftstoffen,sichern sie sich ihr terrain,es gibt fleischfressende pflanzen usw...
bakterien sind ein anderer fall,da sie noch aus einer zeit stammen,als leben begann,als leben im verbund wichtiger war,außerdem,zersetzen bakterien organische materie,
was man sicher als eine urform von gewalt bezeichnen könnte...
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01.03.2012 13:14 Uhr von Again
 
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netzantichrist: Vielleicht geht unsere Vorstellung von Gewalt auseinander ^^

"bakterien sind ein anderer fall,da sie noch aus einer zeit stammen,als leben begann,als leben im verbund wichtiger war"
Dann nimm Eukaryoten. Die sind ein gutes Beispiel dafür, dass einem Gewalt alleine wenig bringt ^^

Die Evolution macht es notwenig, dass man sich irgendwie durchsetzt, aber das bedeutet nicht, dass Gewalt dazu nötig ist.

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