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Frankfurt/Main: Streik der Vorfeldlotsen am Flughafen ist illegal

Das Arbeitsgericht Frankfurt/Main hat den Streik Vorfeld-Mitarbeiter am Frankfurter Flughafen für unrechtmäßig erklärt. Die Vorfeldlotsen müssen ihre Arbeit nun wieder aufnehmen.

Das Gericht entsprach damit einem Eilantrag des Flughafenbetreibers Fraport und der Lufthansa. Für die Gewerkschaft GdF ist dies nun bereits die zweite Niederlage vor Gericht. Bereits gestern hatte das Frankfurter Arbeitsgericht einen Solidaritätsstreik der Towerlotsen untersagt.

Inzwischen haben sich Politiker für eine eine Neuregelung zu Spartengewerkschaften ausgesprochen. So begrüßte der hessische SPD-Landesvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel die Entscheidung des Arbeitsgerichts.


WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Urteil, Frankfurt, Flughafen, Streik, Entscheidung, illegal
Quelle: www.hr-online.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.02.2012 14:04 Uhr von Kamimaze
 
+6 | -8
 
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Also, ich kann hier ausnahmsweise den Arbeitgebern Recht geben. Die Erpressungsmethoden der kleinen Spartengewerkschaften gehen nämlich auch so ganz nebenbei auf die Kosten der Mehrheit der anderen Angestellten eines Betriebes.
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29.02.2012 16:58 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+2 | -1
 
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Warum gibt es kleine Spartengewerkschaften? Prinzipiell könnten die Lotsen und Vorfeld-Mitarbeiter ja auch von einer großen Gewerkschaft vertreten werden - etwa der Dienstleistungsgewerkschaft Ver.Di. Das Problem hierbei ist, dass die Beschäftigten sich von einer großen, dem DGB untergliederten, Gewerkschaft nicht ausreichend vertreten sehen.

Interessant zu beobachten ist, dass Arbeit historisch gesehen grundsätzlich immer weiter ausdifferenziert wurde, während sich Gewerkschaften immer mehr zusammengeschlossen haben. Zwei Phänomene, die sich, wie ich finde, wiedersprechen.

Warum streiken die Vorfeld-Mitarbeiter außgerechnet am fankfurter Flughafen - und nicht an anderen dtsch. Flughäfen? Weil die woanders offenbar zufrieden mit ihren Löhnen sind. Bedeutet das im Umkehrschluss, dass Fraport zu wenig zahlt? Gäbe es flächendeckende Tartifverträge, würde sich diese Frage gar nicht stellen.

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