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Deutsche Post empört mit "Mobbing-Leitfaden" für schwache Mitarbeiter

Die Deutsche Post hat offenbar einen "Mobbing-Leitfaden" herausgegeben, laut dem Mitarbeiter mit "schwacher Arbeitsleistung" besser "motiviert" werden sollen.

Die Führungskräfte haben die ungeliebten Mitarbeiter dazu in vier Typen eingeteilt: Es gibt den "Motzbruder", der keine positive Einstellung zur Arbeit habe und sich nicht beraten ließe. Außerdem gibt es noch den "Langsamen", den "Sozialfall" und den "Alten".

Bezirksleiter sollten nun ihre Angestellten in die vier Kategorien einteilen. Die Post räumte ein, dass so ein internes Papier existiere, jedoch sei es nie zum Einsatz gekommen.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mitarbeiter, Post, Deutsche Post, Mobbing
Quelle: www.spiegel.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.02.2012 13:50 Uhr von artefaktum
 
+33 | -2
 
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Schon erschreckend wenn Menschen mit so katastrophaler sozialer Kompetenz in Führungspositionen kommen. Da stimmt dann was mit dem ganzen Laden nicht. Das ist höchst unprofessionell.
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29.02.2012 13:52 Uhr von FrlAlyss
 
+20 | -2
 
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meine mutter arbeitet für einen bekleidungskonzern. in ihren schulungen werden die kunden quasi genau so kategorisiert und sie bekommen leitfäden dazu.

so ist das eben im kapitalismus. da zählt menschlichkeit in vielen fällen nichts mehr.
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29.02.2012 13:57 Uhr von iarutruk
 
+3 | -8
 
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dieser bezirksleiter hätte mich mal in eine der 4 gruppen eintüten sollen. den hätte ich aber versackt, aber das erst am letzten arbeitstag. die anderen hätten champagner getrunken und er rizinusöl. und alle toiletten wären verschlossen gewesen.

da müssten sich doch die mitabeiter dagegenstellen und diesem gesellen das handwerk legen.

wir hatten auch einen kollegen, der hat nur die hälfte leistung gebracht, hat aber auch nur die hälfte gehalt. er war so damit zufrieden.
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29.02.2012 14:13 Uhr von thatstheway
 
+3 | -0
 
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@ iarutruk: machen und was dagegen tun, nicht nur motzen ; das kann jeder.
Oder gehörst du zu den "Motzbrüdern" ???
ich denke mal, in dem letzten Satz deines Kommentars sprichst du von dir selber ??
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29.02.2012 14:29 Uhr von NinoSiegburg
 
+7 | -1
 
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traurig: was Unternehmen in Deutschland sich so alles erlauben dürfen....
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29.02.2012 14:51 Uhr von Mister_Kanister
 
+2 | -0
 
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das ist aber kein Einzelfall: viele große Unternehmen z.B. das mit dem rosa T ohne hier Namen zu nennen machen das genauso. Da sind die meisten aber selber schuld find ich weil man mit den Abteilungsleitern und Chefs einfach nicht offen und ehrlich reden kann.
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29.02.2012 15:04 Uhr von Fischgesicht
 
+6 | -1
 
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das ist nicht die post: bzw. dhl sondern unsere verfi.... politik die derartiges verhalten duldet und nur noch eine ekelhafte lobby ist. ich frage mich wo die menschliche würde bleibt, die in unserem grundgesetz verankert ist.... mit welcher verantwortung soll man in diesem system noch kinder auf die welt setzen, bitter bitter....
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29.02.2012 15:14 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+6 | -1
 
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Was ne perverse Scheisse ^^: Wird Zeit dass sich jeder arbeitslos meldet und das Land zum Stillstand bringt....wer sowas mit sich machen lässt, hat keinen Respekt verdient. MEINE MEINUNG.....
Persönliche stille Demonstration würde ich das dann nennen lol

Nagut, die Liste sieht ja keiner, aber trotzdem.

Es ist echt nicht mehr schön, was hier abläuft....Hetze egal wo man hinschaut. Zeitarbeiter werden gegen Festangestellte ausgespielt, Arme gegen Reiche, Junge gegen Alte, Ausländer gegen Inländer, Hunde gegen Katzen.

Wasn das für ne Gemeinschaft.....krank und teuflisch in meinen Augen. Da kann man es echt keinem verdenken, wenn er mal austickt.

Es wird Zeit über ein neues System nachzudenken, sein ganzes Leben in geistigem Chaos zu verbringen, das einige wenige diktieren, macht nicht wirklich spass.

[ nachträglich editiert von Bibabuzzelmann ]
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29.02.2012 15:36 Uhr von DerMaus
 
+7 | -2
 
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Nehmen wir doch mal die Unternehmensspitze der Post, da sitzen ebenfalls verschiedene Gruppen: Schmarotzer, Abzocker, Vollzeitfaulenzer und pseudowichtige Laberköpfe. Wobei die meisten in alle vier Gruppen reinpassen.
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29.02.2012 16:02 Uhr von artefaktum
 
+5 | -1
 
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@BastB: "Letztendlich findet man in jedem größeren Unternehmen Mitarbeiter, die Probleme machen... "

Das größte Problem sind die Sozial-Autisten in Führungspositionen, die sich so was ausdenken. Die sind keine Lösung eines Problems sondern Teil des Problems.

Wer so ein Mitarbeiterbild im Kopf hat handelt höchst unprofessionell und sollte sich überlegen, ob er für so eine Position eine ausreichende moralische Reife besitzt. Nicht nur aus moralischen, sondern auch aus ganz praktischen Gründen (siehe. zB. Schlecker und wozu das geführt hat)
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29.02.2012 16:08 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+4 | -1
 
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@BastB: "Mitarbeiter" werden seit einiger Zeit "Kostenfaktor" genannt, in manchen Unternehmen....zeigt deutlich die Richtung, in die wir uns immer mehr bewegen.
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29.02.2012 16:39 Uhr von JustMe27
 
+2 | -2
 
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Ich als alter, langsamer, dauernd wegen meiner negativen Einstellung herum motzender Sozialfall würde denen aber was erzählen... ;)
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29.02.2012 17:13 Uhr von jaycee78
 
+2 | -2
 
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Warum werden schwache Mitarbeiter nicht einfach entlassen?
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29.02.2012 17:25 Uhr von Ramsi_Binalshid
 
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der motzbruder xDDD
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29.02.2012 17:51 Uhr von Götterspötter
 
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..... und im Polizeibericht steht dann "Es wurden Ego-shooter-Games auf seinem PC sichergestellt" .....

Wie gut das keiner weiterdenkt !
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29.02.2012 18:06 Uhr von Mailzerstoerer
 
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Bei der POST wird nicht erst: seit jetzt von oben herab gemobbt Beispiele gefällig hatte nach einem Herzinfarkt leider öfter und vorallem lange Krankschreibungen bekam eine Abmahnung mit den Worten "..nicht der Arzt entscheidet ob man krank ist, sondern der Arbeitnehmer..."
Eine Kollegin hat sich morgens krankgemeldet, da ruft einer der vielen Chefs bei ihr an und sagt "..dann pfeiffen sie sich ein paar Pillen mehr ein und kommen arbeiten.."
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29.02.2012 18:25 Uhr von montvache
 
+0 | -1
 
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Also da würde ich: ja sofort sagen, warum ist das noch nicht zum Einsatz gekommen. Um Mitarbeiter richtig zu motivieren, damit die Arbeitsleistung auch der Zahlung entspricht, muß man doch vorher wissen, was im argen liegt. Und dann kann man entsprechend vorgehen. Jeder MA muß dort eingesetzt werden, wo es für ein Unternehmen am rentabelsten ist. Sonst landen wir später auch da, wo beispielsweise
andere sind - bei Rentenweiterzahlung nach dem Tode.
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29.02.2012 18:28 Uhr von montvache
 
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an "der Maus": Wie Sie sich da äußern, das ist ja wohl die übelste Art. Zu welcher Kategorie zählen Sie sich dann wohl? Zu den
Dauermeckerern???? Oder zu denen, die der Ansicht sind, dass ein Unternehmen eine Kuh ist, die gemolken werden muß? Ich würde sagen, Ihre Aussagen sind eine Beleidigung
gegenüber den angesprochenen Personenkreisen.
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29.02.2012 18:50 Uhr von Floppy77
 
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Die Kategorie für die Manager der: Führungsetage: Schmarotzer!
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29.02.2012 19:41 Uhr von Bibabuzzelmann
 
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Auch interessant fals es nicht jeder gesehn hat ^^

http://www.zdf.de/...
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29.02.2012 23:27 Uhr von Celestine61
 
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ein Sprichwort sagt: "Der Fisch fängt am Kopf an zu stinken".
Die meisten Unternehmen sollten ihre "Führungsriegen" einmal gründlich unter die Lupe nehmen, in Kategorien einordnen und das Gehalt kürzen. Ausserdem die Dienstwagen abschaffen und all die anderen "kleinen" Vergünstigungen.
Zufriedene Arbeitnehmer leisten mehr als gemobbte, unglückliche Arbeitnehmer.
Hier gibt es ein mittelständisches Unternehmen mit einem Chef, der seine Mitarbeiter nicht mit der Peitsche zur Arbeit prügeln muss, da er für ein gutes Betriebsklima sorgt.
Ein Beispiel: als wir diesen heißen Sommer hatten, da ließ der Chef einen Pool aufbauen (nichts Teures) und die Mitarbeiter haben diesen in den Pausen eifrig genutzt.
Die Arbeit lässt sich besser erledigen, wenn sie einem Spaß macht und dazu gehört nuneinmal Zufriedenheit auf allen Seiten.
Menschlichkeit ist für die meisten Führungskräfte allerdings heutzutage ein Fremdwort oder warum nehmen die psychischen Erkrankungen so dramatisch zu?

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