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29. Februar: Ein "Übertag" für Milliardengewinn des deutschen Staates

Am heutigen 29. Februar ist es mal wieder so weit, denn dank des Schaltjahres arbeitet die deutsche Bevölkerung nicht nur ein paar Stunden länger, sondern einen ganzen Tag.

Dank des zusätzlichen Arbeitstages werden der deutschen Wirtschaft 1,245 Milliarden Euro mehr zugeführt.

Erst in 3,5 Millionen Jahren wird der alle vier Jahre eintreffende "Übertag" wieder gekippt werden müssen, denn dann könnte sogar wieder ein Tag abgezogen werden.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Jahr, Staat, Februar
Quelle: www.welt.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.02.2012 11:43 Uhr von ted1405
 
+4 | -7
 
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@tante_mathilda Sehe und staune:

Bereits das Jahr 2100 ist KEIN Schaltjahr, obwohl die Jahreszahl durch 4 teilbar ist. Also wird bereits in 88 Jahren die Regelung einmal kurzzeitig gekippt und nicht erst in 3,5 Millionen Jahren. ;-)
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29.02.2012 12:45 Uhr von eini1
 
+12 | -0
 
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@ted: ich glaube du hast das nicht ganz verstanden.
Das was du beschreibst ist die übliche Schaltjahrregel damit der Kalender bei der derzeitigen Tageslänge korrekt bleibt.
Alle 4 Jahre einen Zusatztag, alle 100 Jahre nicht, aber alle 400 Jahre schon.

Das was tante_mathilda beschreibt ist die Tatsache, das sich die Erdrotation stetig verlangsamt, dadurch synchronisiert sich in 3.5 mil. Jahren die Erdrotation mit der Umlaufdauer und ein Jahr hat genau 365 Tage, somit ist gar kein Schaltjahr mehr nötig. Weiter mil. Jahren später muss man dann wiederum einen Tag alle paar Jahre abziehen weil die Umlaufdauer 364,X Tage betragen wird.

Edit: Es gibt übrigens auch Schaltsekunden, weil die Erdrotation nicht haargenau 24h beträgt, auch das wird sich auf Dauer verschlimmern.

[ nachträglich editiert von eini1 ]
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29.02.2012 14:38 Uhr von sicness66
 
+5 | -0
 
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Stimmt: Heute haben wir der Schuldenuhr gesagt, dass sie bitte mal ne Pause machen soll. Oh mann...
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29.02.2012 15:53 Uhr von DerMaus
 
+2 | -0
 
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Milchmädchen: sicness66 hats erfasst. Wo Einnahmen sind, da sind auch Ausgaben. Die News ist also eine klassische Milchmädchenrechnung.
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29.02.2012 15:54 Uhr von SN_Spitfire
 
+0 | -0
 
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Ich lass: mir heute mein Gehalt vom "Staat" bezahlen, denn ich hock mit ner dicken Erkältung zuhause...

[ nachträglich editiert von SN_Spitfire ]
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29.02.2012 16:12 Uhr von PrinzAufLinse
 
+1 | -3
 
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mal den mathematiker raushängen lasse:

Die Erdumlaufzeit um die Sonne ist (in Tagen) ziemlich genau
x = 365 + 104629/432000

Stellt man nun den 2. Summanden auf der rechten Seite als Kettenbruch dar,
so hat man: 104629/432000 = [0; 4; 7; 1; 3; 6; 2; 1; 170].

Nun schauen wir uns die ersten Näherungsbrüche an.

Es gilt für die Näherungsbrüche y0 = 0
(benutzt man diese Näherung, hat ein Jahr stets 365 Tage, wie im alten Ägypten; nur in großen Zeitabständen wurden verlängerte Jahre eingeschoben).

Man hat y1 = [0; 4] = 1/4
(d.h. man hat alle 4 Jahre ein Schaltjahr mit 366 Tagen bei Benutzung dieser Approximation, Julianischer Kalender 46 a.C.).

Der Gregorianische Kalender (1582) benutzt y5 = [0; 4; 7; 1; 3; 6] = 194/801.
Im Laufe der Jahre 1, 2, ... , 800, 801 hätte man beim Julianischen Kalender 200 Schaltjahre, es sollten aber nur 194 sein. Deshalb streicht man die Schaltjahre bei Jahreszahlen die durch 100 aber nicht durch 400 teilbar sind
(Z.B. 2000 ist ein Schaltjahr, 2004 Schaltjahr, 2100 kein Schaltjahr, 2400 ein Schaltjahr).

Hinweis: Sollte dies nun jemand neugierig gemacht haben, so kann dieser Näheres
zu Ketten- und Näherungsbrüchen in jedem guten Buch über Zahlentheorie nachlesen.

[ nachträglich editiert von PrinzAufLinse ]
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01.03.2012 01:17 Uhr von sicness66
 
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@PrinzAufLinse: Nur mal so gefragt: Und nun ? Oder hattet ihr das heute in der 8. Klasse in Mathe ?
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01.03.2012 04:15 Uhr von spoonyluv
 
+0 | -0
 
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@Prinz: Gab da mal so nen Spruch, der hieß: Nobody likes a smartass ;)
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01.03.2012 04:23 Uhr von Zitronenpresse
 
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Warum fangen wir nicht einfach: nach jeden Monat ein neues Jahr an?
Dann sind wir - schwups - alle plötzlich 12 mal Reicher als vorher!

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