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Frankreich: Genozidgesetz scheitert an Verfassungsrat

Das neue Genozidgesetz in Frankreich schränkt laut dem französischen Verfassungsrat die Meinungsfreiheit ein und ist damit ungültig.

Die türkische Regierung hatte Nicholas Sarkozy vorgeworfen, mit dem Gesetz auf Stimmenfang zu gehen. In Frankreich leben nämlich 400.000 armenisch-stämmige Wählerinnen und Wähler.

Mit diesem Machtwort möchte der Verfassungsrat herausheben, dass er sich nicht in die Angelegenheiten von Historikern einmischen möchte.


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WebReporter: Beach.Boy
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Türkei, Frankreich, Gesetz, Armenien, Meinungsfreiheit, Genozid
Quelle: www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.02.2012 20:23 Uhr von Beach.Boy
 
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28.02.2012 20:39 Uhr von Beach.Boy
 
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28.02.2012 21:09 Uhr von Konstantin.H
 
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Oh kommen: die armen ShortNews user damit nicht klar das der Verfassungsrat von Frankreich den Genozid für ungültig hält?!
Ha,ha wie ich immer und immer wieder über euch Lachen kann!
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28.02.2012 21:13 Uhr von Zitronenpresse
 
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@Zuckerstange: Es interessiert mich ja herzlich wenig aus welchen Land Beach.Boy kommt, aber eines sollte Dir klar sein: ein Massaker rechtfertigt nicht das Andere!

Mit anderen Worten: Das Gericht hat richtig entscheiden. Ob die Entscheidungsträger anderer Nationen, die Dreck am stecken haben ebenfalls das richtige tun, muss für eine derartige Entscheidung ohne Belang sein. Und genau das ist passiert.

Statt das falsche zu tun, und dann mit dem Finger auf Andere zu zeigen, ist genau das richtige passiert.
Auch ohne Vorbildanspruch war es das einzig richtige.
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28.02.2012 21:37 Uhr von Acun87
 
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zuckerstange: die armenier sollen erst ihren völkermord an den türken anerkennen. die armenier haben mit dem abschlachten angefangen. man sollte sich an einen tisch setzen und durch eine neutrale untersuchungskomission von historikern zu einem urteil kommen. die armenier lehnen diese offerte der türken seit her wehement ab.

so kommen beide parteien nicht weiter.

es gibt viele historiker die diese vorfälle gegen die armenier nicht als völkermord einstufen. von völkermord kann nur die rede sein, wenn eine ausrottung gegen eine andere ethnie verordnet wird.

hier sind einige beispiele:

1. FAZ.net: http://www.faz.net/...

2. WOLFGANG-GUST.net : http://www.wolfgang-gust.net/...!OpenDocument

3. WELTWOCHE.ch: http://www.weltwoche.ch/...

[ nachträglich editiert von Acun87 ]
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28.02.2012 22:08 Uhr von Acun87
 
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@ derbelgerath: fast all deine aufgeführten punkte wurden zuerst von der armenischen freiheitsbewegung gegen türken und kurden begangen.

das in diesem fall so etwas wie blutrache ausdgeht vom türkischen volk ist normal findest du nicht auch ?

es steht aber in den sternen geschrieben ob es ein holocaust gewesen ist. es gibt keinerlei beweise dass geplante tötung von armeniern verordnet worden ist.

du willst mir weiß machen, dass du diese vorfälle mit der massenvernichtung der nationalsozialisten an den juden gleichsetzt ?

geh tee trinken und juck mich nicht.
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05.03.2012 10:54 Uhr von ElChefo
 
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Beach.Boy: "1. Mein Land ? Deutschland?
Jo da hast du Recht, wir Deutsche müssen noch haufen Genozide aufarbeiten, zum Beispiel die an den Herero ;)"

Anerkannt, entschuldigt, entschädigt. Alles schon geschehen.

"2. Nein, es ist nicht strafbar in der Türkei über einen nicht vorhandenen Genozid zu sprechen. Darüber diskutieren nämlich seit Jahren Historiker bereits und Zeitungen sind voll mit verschiedenen Ansichten."

Ah, stimmt ja. Ist ja auch schon ein Unterschied. Erklär das mal Hrant Dink. Dummerweise hören Tote so schlecht zu.

"3. Die Türkei leugnet keine Massaker an den Armeniern. Nur will sie die falsche Anschuldigung von wegen Genozid nicht anerkennen da es sehr viel dagegen spricht."

Im Gegenteil, sie rechtfertigt die massenhafte, genozidgleiche Tötung von Armeniern zu der Zeit sogar.

"Jo verlierer wollen immer eine Revanche"

Darin sind die Türken ja Weltmeister. Gerade nachdem sie ihr Reich verloren haben.

"So lange er nicht die Meinungsfreiheit einzuschränken versucht kann er tun und machen was er will ;)"

Die Leugnung von Verbrechen hat nichts mit Meinungsfreiheit zu tun.

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