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München: Bizarres Hausverbot in Buchhandlung - Frau soll dort gegessen haben

Ein etwas grotesk erscheinender Vorfall in der Münchner Buchhandlung "Hugendubel" erzürnte kürzlich die beinahe tägliche Besucherin Anita Schricker. Die Frau hatte sich meist im Leseraum Fachbüchern über Leberzirrhosen und Kreislauferkrankungen gewidmet.

Detektive der beliebten Filiale am Stachus hatten der 58-Jährigen zunächst ein fünfmonatiges Hausverbot erteilt. Grund: Sie hätte schon öfters dort Lebensmittel verzehrt, mit fettigen Fingern Bücher beschmutzt. Zudem wurde sie beschuldigt, sie hätte benutzte Taschentücher in die Regale gestopft

Dem widersprach die Frau, die seit einem Jahr nur zum Lesen in die Filiale ging, allerdings nie ein Buch gekauft hatte. "Das sei eben der Grund", so die Frau, "bei Hugendubel muss wohl gekauft werden." Den Vorwurf wies man entschieden zurück: Lesen sei bei ihnen eine Unternehmensphilosophie.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Frau, München, Essen, Hausverbot, Buchhandlung
Quelle: www.abendzeitung-muenchen.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.02.2012 19:11 Uhr von LuckyBull
 
+8 | -3
 
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Also ich gehe gerne zum Hugendubel, auch oftmals ohne ein Buch zu kaufen. Gerade in der kalten Jahreszeit stellen viele Ehefrauen oder auch die Ehemänner ihre Partner dort "ab", um allein Einkäufe vorzunehmen. Bin noch nie nur wegen des Lesens angegangen worden.
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28.02.2012 21:39 Uhr von Jaecko
 
+11 | -0
 
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Wegen dem Lesen allein sagt ja keiner was. Nur hab ich selber schon was dagegen, wenn ich mir ein Buch kauf und dann feststell, dass da auf etlichen Seiten jemand seine Fettfinger verewigt hat und evtl. noch irgendwo ein Senf-Siegel draufdrückt.
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28.02.2012 21:46 Uhr von brainbug1983
 
+15 | -0
 
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"bei Hugendubel muss wohl gekauft werden." Aha...ich kenn die Buchhandlung jetzt zwar nicht, aber was meint denn die gute Frau wie n Geschäft bitte überleben soll?
Probelesen ist ja in Ordnung, dafür wird die Leseecke wohl auch gemacht sein, aber wenn ich ein Jahr lang hingeh und dort ein Buch nach dem anderen durchles find ich das ganze schon ziemlich dreist.
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28.02.2012 22:03 Uhr von IlIlIlIlIlIlIlIlIlI
 
+21 | -2
 
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Solche Schmarotzer hab ich ja gern... Solche Leute, die anscheinend viel zu viel Zeit haben und noch dazu geizig sind, verdienen schon aufgrund dessen Hausverbot. Ein Jahr lang fast täglich in einer BuchHANDLUNG herumhängen, nie was kaufen und dann auch noch motzen... Ich glaub es hackt-
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29.02.2012 04:14 Uhr von iarutruk
 
+1 | -0
 
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warum haben die verantortlichen des buchhandels nicht früher reagiert? die hätte ich schon nach einem monat den weg zum ausgang gezeigt. da kann man zu der sache stehen wie man will, aber ein schonmal gelesenes buch sieht nicht mehr neu aus und ist daher unverkäuflich. dann noch essen, die ist doch nicht ganz recht im kopf.
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29.02.2012 07:26 Uhr von maxyking
 
+3 | -1
 
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OMG: ein Buchgeschäft das auch mal gerne ein Buch verkauft will SKANDAL da wird aber eine Entschuldigung der Bundeskanzlerin notwendig sein um das wieder gut zu machen bei der armen Frau mit ihren Wurstfingern.

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