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Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz verlangt 1,9 Milliarden Euro Schadensersatz (Update)

Die Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz verlor bei der spektakulären Pleite von Arcandor beinahe ihr gesamtes Vermögen. Davon will sie sich nun einen großen Teil auf dem Klageweg zurückholen (ShortNews berichtete).

Die angestrebte Klage wird vor dem Oberlandesgericht Köln landen. Hintergrund sollen falsche Beratungen gewesen sein. Obwohl sie ihr Geld damals konservativ anlegen wollte, investierten die verschiedenen Berater das Geld in riskante Anlagegeschäfte.

Insgesamt stehen zwölf Klageanträge im Raum. Einer davon, über 1,2 Milliarden Euro, richtet sich gegen die früheren Führungsmitglieder des Bankhauses Sal. Oppenheim. Die verbleibenden 700 Millionen Euro verteilen sich auf die anderen elf Beteiligten. Das erklärte jetzt eine Gerichtssprecherin.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Update, Pleite, Schadensersatz, Quelle, Arcandor, Schickedanz
Quelle: www.focus.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.02.2012 13:34 Uhr von no_trespassing
 
+17 | -1
 
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Großindustrie mit Banken im Clinch: Kirch-Erben verklagen Deutsche Bank, Schickedanz verklagt Banken...mal sehen, wann noch mehr Fälle auftauchen.
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28.02.2012 13:38 Uhr von iarutruk
 
+4 | -13
 
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wer sich falsch beraten lässt, ist doch selbst schuld. außerdem, wenn man 1,2 milliarden irgendwo investiert, dann berät man sich bei mehreren stellen. so ist das geld mal verloren gegangen und sie hat pech gehabt. die dame wird sowie so noch irgendwo in lichtenstein schweiz luxemburg oder anderswo ein paar notgroschen haben. denn die gerichtskosten müssen ja auch irgendwie bezahlt werden und die dürften bei diesem streitwert nicht gering sein.
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28.02.2012 13:44 Uhr von jaycee78
 
+3 | -6
 
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bitte schnenneres Verfahren als bei Leo Kirch: Bis der seine 800.000.000 Euro bekommt, sind nur noch Knochen von ihm übrig.

http://www.fnp.de/...
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28.02.2012 13:50 Uhr von Seridur
 
+3 | -1
 
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und? wuerd ich an ihrer stelle auch versuchen, was zu verlieren hat sie dabei ja nicht wirklich wenn man es mit dem potentiellen gewinn vergleicht.
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28.02.2012 13:51 Uhr von saber_
 
+14 | -0
 
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irgendwie ist es doch schoen zu sehen das auch banken mal ans bein gepisst werden kann...

beratung hin oder her... jeder wird dich so beraten wie er grade am meisten geld fuer sich rausziehen kann....


ist irgendwie schon ein super beruf... verkaufst reichen leuten deine beraterleistung, legst deren geld an... wenns klappt - super! wenn nciht, scheissegal...war eh nicht dein geld
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28.02.2012 14:13 Uhr von Registerbrowsen
 
+4 | -1
 
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Ist die noch frei?
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28.02.2012 17:05 Uhr von sicness66
 
+6 | -1
 
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Sehr interessant: Hier wird die Bank zur Rechenschaft gezogen, weil sie sich bei einem Unternehmen nachhaltig verzettelt hat. Wann werden die Banken für die größte Finanzkrise seit 100 Jahren zur Rechenschaft gezogen ? Ach nee, da war ja noch das Volk...
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28.02.2012 17:21 Uhr von jaycee78
 
+1 | -2
 
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@Minipet gilt das auch für Telekom-Aktie? http://www.welt.de/...

Sind die Anleger auch selbst schuld oder müssen andere dafür büssen, weil die Anleger keine Milliardäre sind?
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28.02.2012 17:40 Uhr von mort76
 
+0 | -1
 
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trespassing, normale Menschen haben sowieso keine Chance, gegen diese schwerreichen Konzerne zu gewinnen...insofern soll sie es durchziehen.
Wenn die Herren Berater für ihre Abzocke mal die Konsequenzen zu tragen haben, soll mich das nicht stören.
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29.02.2012 08:16 Uhr von dubberle
 
+0 | -0
 
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Es bleibt zu wünschen, daß möglichst viele solcher Klagen Erfolg haben, wenn die Banker tatsächlich falsch beraten haben und - das ist noch viel wichtiger - daß die, die dafür verantwortlich sind, mit ihrem Privatvermögen haften, das die ja meist mit völlig überzogenen Boni zusammengetragen haben.
Ein Beispiel: Der Vorgänger von Ackermann ha