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Tod durch 49 Messerstiche: Kölner steht bald wegen Totschlags vor Gericht

Ein 27 Jahre alter Mann muss sich im April wegen Totschlags vor einem Gericht verantworten, weil er auf seine Ex-Freundin 49 Mal einstach und ihr dann die Kehle durchschritt.

Der Mann drang im September letzten Jahres gewaltsam in die Wohnung seiner damaligen Freundin ein, weil sie die Tür nicht öffnete. In der Wohnung befand sich neben der 23-jährigen Frau auch ein 21-jähriger Mann, den sie über das Internet kennen gelernt hatte.

Daraufhin rastete der 27-Jährige aus und tötete seine Freundin. Die Polizei konnte den Täter noch vor Ort verhaften. Die Staatsanwaltschaft konnte keine Merkmale eines Mordes entdecken und erhob Anklage wegen Totschlags.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Gericht, Ex-Freund, Totschlag
Quelle: www.express.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.02.2012 10:03 Uhr von Seridur
 
+5 | -1
 
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49 messerstiche? bei dem stimmt doch was nicht im kopf.
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28.02.2012 10:42 Uhr von iarutruk
 
+4 | -3
 
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man sollte mal diesen anwälten jedem einzelnen ein messer in den ranzen rammen, mit dem kommentar -only just for fun.- wäre interessant, wie sie darauf reagieren würden.
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28.02.2012 11:35 Uhr von Canay77
 
+4 | -1
 
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Bitte: klärt mich mal auf. 49 Messerstiche + durchgeschlitzte Kehle

"Die Staatsanwaltschaft konnte keine Merkmale eines Mordes entdecken und erhob Anklage wegen Totschlags. "

Was benötigen die noch? Wie kommen die auf die Idee das es kein Mord war? Ich verstehs nicht...
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28.02.2012 11:39 Uhr von Perisecor
 
+2 | -3
 
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@ ImmerNurIch: Du hast die News offensichtlich nicht verstanden.

Es geht hier nicht um fahrlässige Tötung (§ 222 StGB) wie du in deinem Beitrag denkst, sondern um Totschlag (§ 212 StGB).


[edit]
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28.02.2012 11:43 Uhr von Perisecor
 
+1 | -4
 
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@ Canay77: Hier wird halbwegs verständlich darauf eingegangen, was für Mord an Merkmalen erfüllt sein muss:
http://www.spiegel.de/...

Im hier vorliegenden Fall ist die Staatsanwaltschaft offensichtlich der Meinung, dass nicht alle Mordmerkmale in ausreichender Prägung vorliegen.
Das kann, auch bei 49 Messerstichen, durchaus der Fall sein.


Jura ist eben nichts, was jeder Laie mal eben zwischendurch erlernen oder auch nur verstehen kann. Das bedeutet im Umkehrschluss aber nicht, dass das System nicht gut ist.
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28.02.2012 12:44 Uhr von Canay77
 
+1 | -1
 
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@Perisecor: danke für den Link. Aaaberr:

Niedrige Beweggrunde -> Vorhanden, aus Eifersucht
Grausam -> Mehr als nur das bei 49 Stichen + Kehle

Dann noch der Satz dem ich voll und ganz zustimme
"Es gibt Juristen, die der Meinung sind, dass sich der Mord vom Totschlag weder im Unrechtsgehalt noch was die Schuldfrage betrifft gravierend unterscheidet."

Also wo hat der Richter die Linie gezogen?
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28.02.2012 13:00 Uhr von sagnet23
 
+0 | -1
 
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@Canay77: Eifersucht als Mordmerkmal -> Ja
besondere Grausamkeit -> kann man drüber streiten ob 1 Messerstich weniger grausam ist als 49 Stiche.
Grausam wäre es dem Opfer langsam stück für Stück Fleisch herauszuschneiden bis es verendet.
Mag sich schon seltsam anhören, die juristen begründen solche Sachen aber immer sehr genau.

Im Artikel steht aber der entscheidende Hinweis: "Der Täter rastete aus", will heissen er war emotional nicht in der Lage eine Vorsätzliche Entscheidung zu treffen. Weiterhin fehlt auch die Heimtücke, er ist erst ausgerastet als er den I-Net bekannten sah.

Übrigens, bevor hier die USA zitiert werden die ja härter durchgreifen: Dort kennt man zwar nur Mord, aber der wird in unterschiedliche Grade unterterteilt, auch dort werden solche Umstände als Strafmildernd gesehen.
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28.02.2012 13:10 Uhr von Canay77