28.02.12 08:26 Uhr
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Gewerkschaft der Flugsicherung will kompletten Frankfurter Flughafen lahmlegen

Am Frankfurter Flughafen streiken momentan mehrere Mitarbeiter. Über 100 Flüge mussten bereits gestrichen werden. Die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) fordert eine massive Gehaltserhöhung. Der Flughafenbetreiber weigert sich jedoch (ShortNews berichtete).

Jetzt will die GdF sogar den kompletten Flughafen lahmlegen. Dafür riefen sie alle Fluglotsen auf, sich an dem Streik zu beteiligen und die Arbeit niederzulegen. Sollte das tatsächlich passieren, müssten 300 bis 400 Flüge gestrichen werden und der Betrieb wäre quasi lahmgelegt.

"Wenn alle teilnehmen, dann gehen wir davon aus, dass eigentlich nichts mehr fliegt", erklärte Gewerkschafts-Bundesvorstand Marksu Siebers erfreut.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Frankfurt, Flughafen, Streik, Gewerkschaft, Flugsicherung
Quelle: www.bild.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.02.2012 10:41 Uhr von T¡ppfehler
 
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Wegen der 200 Mann, auf die man leicht verzichten: kann, wackeln demnächst tausende Arbeitsplätze bei anderen Firmen.
Besonders betroffen ist die Lufthansa mit ihrem Hauptstandort in Frankfurt. Nur weil die Lufthansa so groß ist, wird sie es überleben. Die Regionalfluggesellschaften sind schon am Sterben, für sie wird es immer enger.
Dann werden die 200 Mann, die jetzt streiken sowieso nicht mehr gebraucht und können bis zur Rente weiter streiken.
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28.02.2012 11:26 Uhr von Didatus
 
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Forderungen zu hoch: Ich kann es verstehen, dass die mehr Geld wollen. Vor allem weil ihre Kollegen in München auch mehr verdienen. Fraport ist denen aber auch schon entgegen gekommen und hat zugestimmt die Gehälter denen in München anzugleichen, aber das ist dieser Vorfeldgruppe nicht genug. Die wollen noch mehr und fordern teilweise 70-80% Gehaltserhöhung. Das ist unverschämt sondern auch einfach unmöglich. Wie soll ds gehen? Damit würden die mehr verdienen, als Ingeneure und andere besser ausgebildete Angestellte bei Fraport. Selbst andere Mitarbeiter mit ähnlicher Ausbildung würden dann weit weniger verdienen als die Vorfeldgruppe. Wenn die Vorfeldgruppe also ihre Gehaltsforderungen tatsächlich erfüllt bekommt, fangen die anderen auch alle an zu fordern, weil sie sich (zu Recht) benachteiligt fühlen würden. Da würden Kosten auf Fraport zu kommen, die gigantisch wären. Einfach nicht tragbar. Die GdF soll mal ihre Forderungen herunter schrauben und realistisch bleiben.
(Die Informationen die ich habe stammen aus WDR Politsendungen, daher kann ich hier schlecht Quellen verlinken. Falls einer was aus dem Internet hat immer her damit)
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28.02.2012 11:32 Uhr von artefaktum
 
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@T¡ppfehler: "Wegen der 200 Mann, auf die man leicht verzichten kann (...)"

Hä? Meinst du, ein Unternehmen bezahlt 200 Mitarbeiter, auf die es leicht verzichten kann? Meinst du, Fraport ist ein caritativer Verein?

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