27.02.12 21:41 Uhr
 357
 

Wien: Forscher machen Sprengstofferkennung auf 100 Meter möglich

Mit einem neuen zum Patent angemeldeten Verfahren ermöglichen Wiener Wissenschaftler die Analyse von Sprengstoffen, die sich in Behältnissen befinden. Dies gelingt aus einer Entfernung von bis zu 100 Metern. Hierfür nutzen die Wissenschaftler die sogenannte Raman-Spektroskopie.

Im Rahmen dieses Verfahren streut sich das eingesetzte Laserlicht an den Molekülen der zu messenden Probe. Durch die dabei entstehenden Lichtteilchen, auch Photonen genannt, werden Schwingungen in den Molekülen erzeugt. Dabei geben die zu messenden Materialien Energie ab, was den Inhalt verrät.

Die Forscher messen hierfür den Teil des Laserstrahls, der in das Objekt eindringt und im Inneren gestreut wird. Allerdings messen die Forscher nicht an der Laserauftreffstelle sondern daneben, um das Lichtsignal des Inhaltes zu erhalten, was die Zusammensetzung verrät.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Marius2007
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Wien, Wissen, Sprengstoff, Entfernung