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Kassel: CDU warf ehemaliges Vorstandsmitglied wegen Neonazi-Eskapaden raus

Daniel Budzynski, ehemaliges Vorstandsmitglied der CDU im hessischen Kassel, ist von seiner Partei ausgeschlossen worden. Grund war seine Enttarnung als Neonazi durch den Hessischen Rundfunk.

Am vergangenen Wochenende hatte das Parteigericht getagt und Budzynski ausgeschlossen. Der Kreisvorsitzende Eva Kühne-Hörmann kommentierte die Entscheidung am heutigen Montag mit "Wir sind froh, dass es nun offiziell ist".

Zuvor hatte das Magazin "defacto" des HR aufgedeckt, dass Budzynski Mitglied der Gruppe "Freier Widerstand Kassel" ist. Die Organisation wird vom Verfassungsschutz beobachtet. Dort trug er den Decknamen "Daniel Budze" und verbreitete im Internet Nazi-Gedankengut.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: CDU, Neonazi, Verfassungsschutz, Kassel, HR
Quelle: www.hr-online.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.02.2012 19:07 Uhr von jupiter12
 
+9 | -8
 
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Bedenklich bedenklich wie kann es moeglich sein das Vertreter des braunen Gedankengutes eine solche Partei Karriere hinlegen koennen?
Die CDU war schon mal Auffangbecken dieser Menschen,
vielleicht ist das ja auch die Erklaerung dafuer das der Verfassungsschutz auf dem rechten Auge Blind ist.....

spekulationen ueber spekulationen.........
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27.02.2012 20:11 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+2 | -0
 
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Zur deutschen Parteienlandschaft - und zwar auf allen Ebenen (Kommunal-, Landes- und Bundespolitik) gehört eine sozialistische, eine liberale, eine konservative und eine ökologische Partei. Aufgabe der Parteien ist es, zu integrieren. MaW.: Im Idealfall sollte sich jeder Bundesbürger in einer dieser Parteien dieses Spektrums wiederfinden. Eine besondere Aufgabe kommt dabei freilich den sog. Volksparteien SPD und Union zu: So ist es Aufgabe der Union, politisch genau so weit an den rechten Rand zu rücken, wie es notwendig ist, dass eine rechte Partei, rechts von der CDU, nicht erstarken kann. Das gleiche gilt übrigens auch am anderen Ende de pol. Spektrums: Wenn es links von der SPD eine Partei geben kann (Die Linke), dann hat diese Partei zwar ihre Darseinsberechtigung, schließlich wird sie ja gewählt, letztenendes ist dieses Erstarken aber auf ein Versäumnis der SPD zurückzuführen. Von einer sozialdemokratischen Partei erwarte ich ein eindeutiges Bekenntis zum Sozialen.

Die CDU wird ihrer Funktion da schon besser gerecht: Rückt rechtes Gedankengut gefährlich in Richtung 5% (und das passiert alle paar Jahre wieder), so MUSS ein Rechtsruck durch die CDU gehen, um das rechte Spektrum so gut abzudecken, dass NPD und Konsorten nicht die Parlamente stürmen. Und das es dann auch mal "rechte Überbleibsel" in der CDU bleiben, kann halt passieren.
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27.02.2012 20:18 Uhr von jupiter12
 
+1 | -3
 
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Abdul. deutsche Parteien haben sich an den freiheitlich demoktratischen Werten des Grundgesetze zu orientieren.

Nicht mehr und nicht weniger!

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