27.02.12 16:17 Uhr
 2.145
 

Bis zu zehn Prozent der Jugendlichen leiden an einer sozialen Phobie

Aktuelle Studien gehen davon aus, dass bis zu zehn Prozent der Jugendlichen unter einer sozialen Phobie leiden. Sie ist damit die häufigste psychische Störung bei Kindern und Jugendlichen. Erste Warnzeichen sind extreme Schüchternheit und hohes Desinteresse an allem Neuen.

So haben meistens die Jugendlichen eine soziale Phobie, die in der Schule gehänselt oder von der Gruppe ausgeschlossen wurden. Wird eine soziale Phobie nicht geheilt, können Folgekrankheiten wie Depressionen die Folge sein.

Im Moment gibt es in Deutschland zwei Therapieansätze. Einmal die kognitive Verhaltenstherapie und als zweites eine psychodynamische Kurztherapie. Doch bis jetzt sind sich die Experten noch nicht einig, welche Therapie die größeren Heilungschancen verspricht.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Skipp76
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Kind, Prozent, Krankheit, Therapie, Jugendlicher, Phobie
Quelle: www.gesundheitsnewsnet.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

USA: Arzt meint, dass Donald Trumps bizarres Verhalten auf Syphilis hinweist
Studie: Wenn die Eltern Alkohol trinken, berauschen sich auch die Kinder häufig
Horror-OP in Kanada: Bei vollem Bewusstsein operiert

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
27.02.2012 16:23 Uhr von LhJ
 
+26 | -1
 
ANZEIGEN
jup: da kann ich ein Lied von singen.
Ich wurde in der Schule auch längste Zeit gemobbt, bis hin zur körperlichen Gewalt (sogar in Gruppen gegen mich).
Da verwunderte dann auch die Misantrophe Einstellung nicht mehr. Später folgte dann eine dicke Depression die ich aber zum Glück los bin. Durch meine beruflichen Erfahrungen bin ich schon erheblich lockerer und aufgeschlossener Geworden.. aber wie sich Leute auf ner Party amüsieren können kann ich mir nur durch Alkohol erklären, da habe ich noch immer ein großes Defizit und bin da eine Spaßbremse.

Ich würde es eher begrüßen, wenn es solche Thearpien nicht bräuchte, weil das Mobbing in der Schule nicht so weit geht.
Mir kann keiner erzählen dass das kein Lehrer mitbekommt. Auch die Eltern müssen mehr geschult werden. Ich habe mich in meiner Jugend durch das Mobbing sehr verändert, meine Eltern stempelten das alles als "Null Bock Phase" ab und erledigt war das. Auf der anderen Seite hatte ich niemals auch nur Ansatzweise das Gefühl irgendwas erreichen zu können, wenn ich mich einem Lehrer oder meinen Eltern anvertraue. Auch hier muss meiner Meinnung nach dringend etwas getan werden.
Es kann doch nicht sein, das eine Horde dämlicher Arschlöcher einem das Leben in der Schule zur Hölle machen und man später mit erheblichen psychischen Schäden da raus kommt. Wir reden hier nicht über einmal "Dreck von den Schultern klopfen" und weitergehen.
Kommentar ansehen
27.02.2012 17:04 Uhr von nyquois
 
+15 | -0
 
ANZEIGEN
@LhJ: Jip, hatte auch damit zu kämpfen. Was mich immer noch wütend macht, dass die Lehrer nichts dagegen unternehmen wollen und es einem sogar noch ankreiden. Ich bekam schlechte Noten im Verhalten weil ich "oft in Schlägereien verwickelt war". 4 Leute auf einen drauf bezeichne ich aber nicht als Schlägerei. Wenn man sich dann einmal einem Lehrer anvertraut hat, hieß es man würde etwas unternehmen, aber im Endeffekt verlief das immer im Sand. Die wissen doch gar nicht wie hilflos man sich in so einem Moment fühlt. Das ist zum kotzen, solche Lehrer sollten ein Berufsverbot bekommen.
Kommentar ansehen
27.02.2012 17:13 Uhr von SnakePlissken
 
+1 | -10
 
ANZEIGEN
sozialen Phobie ? Wie wirrwarr diese Studie doch ist !

Was wäre dann sozial Richtig in deren Augen, als Soldat in den Krieg ziehen, teuren Schnick Schnack kaufen, die keine Sau eigentlich braucht ?

Warum gibt es keine Studien über Menschen, die gewollt in den Krieg ziehen, um andere Menschen zu ermorden ?
Kommentar ansehen
27.02.2012 17:14 Uhr von bpd_oliver
 
+10 | -0
 
ANZEIGEN
@LhJ und nyquois: Klingt, als wären wir auf der selben Schule gewesen. Lehrer... das ist auch so ein Kotzthema für mich. Die sehen zwar, was los ist, aber drehen sich um und tun so, als hätten sie nichts gesehen. Ich hab heute noch mit den Folgen zu kämpfen, Vertrauen zu anderen aufzubauen fällt mir immer noch schwer.
Kommentar ansehen
27.02.2012 17:24 Uhr von flo-one
 
+8 | -0
 
ANZEIGEN
@ihr zwei da oben: es kann noch viel schlimmer ausgehen z.b das man sich komplett ausklingt und nix mehr macht und sich selbst auch nichts mehr zutraut...
therapien helfen nur solange man die hilfe hat ,danach kanns ganz schnell wieder bergab gehen.ich für mein teil bin heute noch geschädigt und hab auch kaum hoffnung das sich das ändert.vertrauen kenn ich nichtmehr...

[ nachträglich editiert von flo-one ]
Kommentar ansehen
27.02.2012 17:48 Uhr von SnakePlissken
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Ptsss: Diese was Gewalt an andere in ihrer Jugendzeit ausüben, haben das Potenzial zum Soldat werden.

Immer noch nicht verstanden ?

Solche gehören therapiert dann gibt es auch keine Sozialen Phobien mehr !
Kommentar ansehen
27.02.2012 19:00 Uhr von CrazyCatD
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@flo-one: Das was du da beschreibst ist eine Depression und das ist mit das Schlimmste was passieren kann, mit einer guten (wenn auch länder dauernden) Therapie kann einem aber auch da echt geholfen werden, man muss sich aber auch helfen lassen wollen und dem nicht von vornherein ablehnend gegenüber stehen.
Kommentar ansehen
27.02.2012 21:41 Uhr von Floppy77
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Soziale Phobien kann man auch bekommen, wenn man über Jahre die Kommentare bei SN verfolgt.

Es sind auch nicht nur die Mobbingopfer die einer Therapie bedürfen, das Übel muss an der Wurzel gepackt werden. Die Leute die auf anderen rumhacken haben doch allesamt selber die größten Probleme.

[ nachträglich editiert von Floppy77 ]
Kommentar ansehen
28.02.2012 00:52 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Haben wir bald jeder Erkankung diagnostiziert und zu allem eine Therapieform gefunden? Ich wurde ebenfalls in der Schule drangsaliert und oft von irgendwelchen Leute vermöbelt. Aber ich hab mir auch echt alles gefallen gelassen, sogar kleine Mädchen hatten irgendwann ihren Spaß daran, mich geistig und körperlich kaputt zu machen. (Hat sich schnell rumgesprochen, dass es da jmd. gibt, der alles über sich ergehen lässt und sich nicht wehrt). Ich bin tatsächlich ab und an depressiv, das liegt aber sicher nicht an dieser frühen Erfahrung, sondern an der aktuellen Blödheit der Menschheit ^.^
Dennoch ist eine Therapie schon irgendwie notwendig, aber ich persönlich halte überhaupt nichts von solchen "medizinischen" Therapien. Schön beim Onkel Doktor über die Probleme reden, wird sich schon ne Lösung finden...ja, nee, is klar.
Hab mich selbst therapiert, bzw. ein Hobby gefunden, dass mir damals sehr geholfen hat: Theater spielen. Ich sag nich, dass es das Allheilmittel ist, mir hats geholfen. Jeder Mensch ist anders und reagiert anders, aber mir hat es generell nie gefallen, zu irgendeinem "Arzt" zu gehen, der mich dann behandelt...da bekomme ich das Gefühl "Bekloppt" zu sein, ein mir doch sehr unangenehmes (weil es wahrscheinlich wahr ist xD)

Refresh |<-- <-   1-9/9   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Hamburg: 15.000-Volt-Leitung landet auf ICE - Fahrgäste saßen stundenlang fest
Mord an Kim Jong Uns Halbbruder: Malaysia beruft Nordkoreas Botschafter ein
NRW will Wahlkampfauftritt von Recep Tayyip Erdogan verhindern


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?