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Iran: Religiöse Minderheit der Bahai lebt immer mehr in Angst

Die religiösen Minderheiten im Iran sehen sich immer größer werdendem Druck ausgesetzt. Dies merkt vor allen Dingen die seit 1983 verbotene Gemeinschaft der Bahai. Seit deren Verbot und der islamistischen Revolution sind insgesamt 200 Anhänger der Gemeinschaft hingerichtet worden.

Der Iran hat jedoch in seiner Verfassung einen Schutz für religiöse Minderheiten verankert. Im iranischen Parlament finden sich neben Moslems auch ein Jude, drei Christen und ein Zoroastrier.

Allerdings ist der Schutz der Minderheiten begrenzt. Man darf seine Religion ausüben, aber kein iranischer Staatsbeamter werden. Die 300.000 im Iran lebenden Bahai allerdings gelten als "vom Glauben abgefallen". Das gesamte Führungsgremium ist inhaftiert, dazu 97 weitere Mitglieder der Gemeinschaft.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Iran, Angst, Religion, Verfolgung, Minderheit
Quelle: www.tagesschau.de

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26.02.2012 14:06 Uhr von Borgir
 
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