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Gleiches Markenrecht für alle: China macht es Fälschern leicht

Großen Firmen, die ihre Produkte auch in China anbieten, stehen schwere Zeiten bevor. Aufgrund der chinesischen Rechtsprechung ist es gar nicht so einfach, das eigene Produkt dort markenrechtlich schützen zu lassen.

Diese Erfahrung hatte zuletzt Michael Jordan gemacht, dessen eigener Name von der Firma Qiaodan genutzt wurde. Er verklagte das Unternehmen. Anwalt Thomas Pattloch meinte, es sei immer schwieriger, seine eigenen Produkte zu schützen, denn es werde versucht, die einheimischen Hersteller zu unterstützen

Im Fall "Lacoste vs. Crocodile" wurde letztendlich entschieden, dass beide ein Krokodil nutzen dürfen. Der bekannteste Fall ist die Firma "Proview", die sich den Namen "iPad" sicherte. Nach Klagen und einigen Achtungserfolgen wird sich dieser Prozessmarathon noch lange hinziehen.


WebReporter: just.mic
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: China, Fälscher, Markenrecht, Gesetzgebung, Lacoste
Quelle: www.wiwo.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.02.2012 13:44 Uhr von Didatus
 
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Proview: Der Vergleich mit Proview hinkt aber ganz gewaltig. Proview hatte sich den Namen I-Pad vor etlichen Jahren sichern lassen, als bei Apple noch eher die Erinnerungen beim Newton lagen und weit entfernt von einem iPad (oder iPhone). Allerdings hat Proview schon seit etlichen Jahren den Namen I-Pad nicht mehr genutzt und so kam Apple auf die Idee die Namensrechte abzukaufen. Allerdings wusste Proview nicht, dass der Interessant an den Namensrechten Apple ist, da Apple das über eine dafür gegründete Firma mit dem Namen IP Application Development (oder so) gemacht hatte. Proview verklagt nun Apple, weil die sich betrogen fühlen (obwohl das mit der Zweitfirma durchaus gängige Praxis ist, um interne Projekte nicht zu verraten) und weil Proview behauptet die Namensrechte nicht für China verkauft zu haben. Proview sicherte sich also nicht den iPad, um von Apples Popularität zu profitieren, sondern Proview sicherte sich den Namen schon lange vor Apples Gedanken daran. Ist daher nicht wirklich passend in diesem Artikel, wo es darum geht, dass chinesische Firmen Markennamen klauen.
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26.02.2012 13:48 Uhr von iarutruk
 
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@antipro das mit dem firmen- oder marken namen verbieten ist so eine sache. viele sehen diesen logos schon als design an. und was meinst du wo lacoste gefertigt wird? jawohl, in den selben produktionsstätten, die die einheimischen händler, soie auch die ausländischen vetriebskunden. bei der kleidung ürde ich sagen, enn es sich um markenerzeugnisse handelt, gibt es keinen qualitätsunterschied mehr. das wort plakiate dürfte man garnicht verwenden. wenn nun ein urlauber sich 5 lacoste artikel kauft und mit nach hause nimmt, sollte man das dulden. wenn eine privatperson aber einen container mit 5.000 stück ins heimatland liefern lässt, dann sollte man diese ware beschlagnahmen und an kaufhäuser versteigern, statt zu verbrennen.

bei uhren ist es das gleiche. werke werden in asiatischen länder gefertigt und die, z.b. schweizer hersteller montieren nur noch ihr ziffernblatt. hier besteht allerdings ein qualitätsunterschied zwischen plakiat und original (made in asia/suisse)
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26.02.2012 13:51 Uhr von blz
 
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@AntiPro: Da stimme ich dir zu. Allerdings versprechen manche Marken einfach gute Qualität. Bei der rießen Auswahl an Produkten hilft mir das mich zu orientieren.
Allerdings ist eine renomierte Marke natürlich kein Garant für ein perfektes Produkt...
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26.02.2012 16:23 Uhr von astaroth92
 
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es müsste doch in der überschrift heißen: CHINA MACHT ES CHINA LEICHTER

ich finde es nicht gut bei anderen zu klauen, nur weil man selbst nichts gutes auf die beine stellen kann

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