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Überstundenbetrug bei der Bundeswehr: Feldwebel nun zu Geldstrafe verurteilt

Ein ehemaliger Staffelfeldwebel des Luftwaffengeschwaders Jagel muss nun eine Geldstrafe von 19.800 Euro zahlen. Weiterhin wurde er zu zwei Jahren Haft, ausgesetzt auf Bewährung, verurteilt.

Der 52-Jährige soll rund 50 ihm unterstellte Soldaten dazu gebracht haben, Überstunden einzureichen, die sie niemals geleistet haben. Diese ließen sie sich gebührend auszahlen und der Feldwebel verdiente kräftig mit. So entstand ein Schaden von etwa 80.000 Euro.

Wegen der Vorwürfe musste der Feldwebel im November 2011 die Bundeswehr verlassen.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Bundeswehr, Betrug, Geldstrafe, Überstunden
Quelle: www.welt.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.02.2012 18:16 Uhr von ZzaiH
 
+19 | -18
 
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hmmm: er betrügt um 80.000 und wird zu 20.000 strafe verurteilt...ist ein mindestverständnis von mathe keine vorrausetzung mehr fürs richteramt...
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25.02.2012 18:18 Uhr von Noseman
 
+25 | -2
 
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@Zzai H: Hier gehts nur um die Strafe nach Strafrecht.

Die 80.000 Schaden muss er gemäß Zivilrecht natürlich zusätzlich zurückzahlen.
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25.02.2012 18:26 Uhr von HeiligerSchnitter
 
+3 | -1
 
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Werden die 50 ihm unterstellten Soldaten denn ebenfalls belangt? Immerhin haben sie bei diesem Betrug mitgewirkt.
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25.02.2012 20:34 Uhr von Perisecor
 
+2 | -2
 
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@ ZzaiH: Ach, die Voraussetzungen sind oft extrem niedrig, sieht man ja auch an deinem Kommentar hier (danke Noseman für die Erklärung an ZzaiH).
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25.02.2012 20:44 Uhr von p0inT1
 
+3 | -0
 
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@alle: Ein Staffelfeldwebel ist meistens ein Spieß, im Dienstgrad meistens ab Hauptfeldwebel aufwärts.

Hier wird er Feldwebel genannt weil er "wahrscheinlich" schon degradiert wurde, weil niedrigster dienstgrad in seiner laufbahn, wegen diesem vorfall und dann entlassen wurde. Mit 52 Jahren kein optimaler weg, weil er in 3 Jahren schon in Pension gehen würde...
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25.02.2012 23:48 Uhr von Numanoid
 
+3 | -0
 
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Selten dämlich: Laut Quelle war er Stabsfeldwebel, also Gehaltsstufe A9 und wäre mit dem Dienstgrad in 2 Jahren in Pension gegangen. Wer das für so ein paar Kröten aufs Spiel setzt, hat es nicht besser verdient.
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26.02.2012 02:33 Uhr von iarutruk
 
+1 | -0
 
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und wieder ein hartz IV´ler mehr. denn mit diesem betrug der die vorzeitige entlassung mit sich bringt, verliert er auch den anspruch auf pension, was natürlich ganz in meinem sinne ist.

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