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Hannover: Studie zeigt, es werden meistens die falschen Autofahrer geblitzt

Eine Studie aus Hannover zeigt auf, was viele schon vermuteten. Es werden meistens die falschen Temposünder geblitzt. Geschwindigkeitskontrollen werden meistens am Tage durchgeführt. Geblitzt werden zum Beispiel Pendler, Handwerker und auch Mütter, die auf dem Weg zum Einkaufen sind.

Das sind hauptsächlich Menschen in der Altersgruppe von 25 bis 44 Jahren. Doch diese verursachen laut Statistik die wenigsten Unfälle. Bei Jugendlichen der Altersklasse zwischen 18 und 20 Jahren sieht das anders aus. Vor allem am Wochenende, wenn sie zur Disco rasen, wird nicht geblitzt.

Dieser Umstand lässt vermuten, dass es den Behörden nicht immer um die Sicherheit im Verkehr geht. Reinhard Manlik vom ADAC sagte: "Oft stehen Messanlagen dort, wo möglichst viel geblitzt und eingenommen werden kann. Autofahrer werden dadurch kriminalisiert."


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Studie, Jugendliche, Autofahrer, Hannover, Blitzer, Blitzgerät
Quelle: www.bild.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.02.2012 10:38 Uhr von DoJo85
 
+18 | -28
 
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25.02.2012 10:40 Uhr von Trueman80
 
+24 | -7
 
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Gutes Beispiel: Befinde mich nach einem späten Termin auf einer 3 stündigen Heimfahrt. Über eine Stunde lang ist die Geschwindigkeit entweder offen oder auf 120km/h begrenzt. Dann über einen sehr kurzen Streckenabschnitt ist es plötzlich mal auf 100km/h begrenzt, ohne das sich an der Streckenführung der Autobahn irgendwas verändert hätte.

Und genau da werde ich geblitzt, weil ich immer noch der Meinung war das Limit liegt bei 120km/h. Das nenne ich Abzocke, wenn über 1-2km plötzlich 100km/h ist und genau dort wird dann geblitzt.

Und ich habe auf der Heimfahrt wirklich einige Heizer gesehen, die bei 120km/h mit über 160-180km/h an mir vorbei gedonnert sind. Aber die kennen sich auf der Strecke aus und fahren bei besagtem Blitzer streng nach Vorschrift. Um genau dahinter wieder aufs Gas zu drücken.

Funktioniert also bestens, weil ich mal 20km/h zu schnell war und das noch unbeabsichtigt, werde ich prompt geblitzt. Aber wenn so mancher dauerhaft 60-80km/h zu schnell ist, geht das schon klar, so lang für 5 Sekunden der Fuß vom Gas genommen wird, weil man ortskundig ist. So wird für Sicherheit gesorgt.

[ nachträglich editiert von Trueman80 ]
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25.02.2012 11:45 Uhr von Rammel
 
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Weitgehend richtig Man muss zum einen festhalten, dass jeder Geblitze nunmal zu schnell unterwegs war. Ob die jeweilige Geschwindigkeitsbegrenzung sinn macht, ist ein ganz anderes Thema.


Hervorzuheben ist hier vielmehr die Aussage, dass vorzugsweise tagsüber, also innerhalb von Bürozeiten der zuständigen Behörden geblitzt wird.
Außerdem befinden sich die Meßstellen tätsächlich fast ausnahmslos an ertragreichen Stellen, nicht unbedingt an sinnvollen Stellen.

Es geht meistens um nichts anderes als um das Geld der Bürger - Verkehrssicherheit steht an zweiter Stelle.


@DoJo85
Natürlich waren die geblitzten Leute zu schnell unterwegs. Aber es sollten doch vorzugsweise die erwischt werden, welche durch ihr Fahrverhalten die Verkehrssicherheit wesentlich beeinträchtigen - und eben dies passiert zu selten.

Es ist wichtiger die Youngster mit 90 innerorts zu erwischen als die Mutter, die auf freier Landstraße 80 anstatt 70 fährt...

[ nachträglich editiert von Rammel ]
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25.02.2012 12:34 Uhr von MA-Sani
 
+6 | -0
 
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Selber Schuld? Ne, das ist zu einfach! Natürlich ist der Kraftfahrer selber schuld wenn er geblitzt wird. Aber es war und ist nicht Aufgabe der Messungen hohe Einnahmen zu erzielen sondern die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Wenn das der Messbeamte sein Gerät immer an der selben Stelle aufbaut und diese selbst nach Auskunft der durchführenen Behörde nicht als Unfallschwerpunkte gelten, dient das offensichtlich nicht der Erhöhung der Verkehrssicherheit, zumal es sich teilweise um gut ausgebaute übersichtliche Strecken handelt wo weder Mensch noch Tier durch eine Geschwindigkeitsüberschreitung gefährdet wären.
Ich will keinen Raser entschuldigen, die gehören bestraft, aber wie schnell ist man innerorts mal mit 60 km/h unterwegs oder fährt auf einer geraden Überlandstracke mal 110 km/h?
Wenn man dann geblitzt am Vormittag in der Rushhour geblitzt wird, weil man nach Abzug der Toleranz 8 km/h zu schnell war und dafür dann 15€ plus Gebühren bezahlen muss, ärgert es ein schon.
Ja, ich war zu schnell, und ich habe diese Owi auch Anstandslos bezahlt, nicht das jemand meint ich würde das hier nur schreiben weil geblitzt worden wäre. Ich bin als Taxifahrer tätig und habe in den letzten fünf Jahren zwei mal für überhöhte Geschwindigkeit gezahlt, jeweils 15€.
Mich regt es nur auf wenn auf nächtlichen Zufahrtsstrecken einer Discothek wo Geschwindigkeiten von über 100 km/h innerorts nicht selten sind, so gut wie nie gemessen wird, und wenn überhaupt dann durch die Polizei, aber tagsüber an Ortsein- und ausgängen oder abends auf einem Schulweg geblitzt wird über den der Feierabendverkehr läuft.
Zur Erklärung noch dies die regelmäßigen Messungen werden in unserem Landkreis durch kreiseigene Messfahrzeuge durchgeführt, die Polizei kann auf Grund der aktuellen Personalstärke kaum Messungen durchführen.
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25.02.2012 13:16 Uhr von hans_peter003
 
+4 | -9
 
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Trueman80: schonmal dran gedacht dass geschwingkeitsbegrenzungen auch als lärmschutz errichtet werden, sind da möglicherweise häuser auf diesem streckenabschnitt gebaut? pfosten!
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25.02.2012 14:40 Uhr von CarlZeiss
 
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Kann ich bestätigen. Ich fahr immer vernünftig und wurde bisher nur zwei mal mit 7kmh zu schnell geblitzt an stellen wo ich das begrenzungsschild nicht gesehen hab. Diese ganzen tuner Affen kommen immer heil davon. Die warnen sich gegenseitig über facebookgruppen etc
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25.02.2012 19:13 Uhr von uss_constellation
 
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Feste Anlagen: Bei den festen Anlagen geht es immer und nur ums Geld. Wenn eine solche Anlage in Betrieb geht und die Stadt sich verkalkuliert hat wird sie sofort wieder abgebaut.

Bei den mobilen ist der gleiche Tenor zu hören. Wenn nach einer Weile keiner in die Falle tappt wird wieder abgebaut.

Für mich unverständlich ist außerdem die Praxis zu blitzen und dann Monate später ein Ticket zu verschicken. Das natürlich ohne Bild und an den Halter. Und der soll sich dann erinnern wer zu dieser Zeit an diesem Ort unterwegs war? Wisst ihr noch was ihr letzten Mittwoch zum Mittagessen hattet?
Bei jeder Anlage gehört sofort dahinter ne Streife, die die Fahrzeuge direkt anhält und die Mandate ausstellt. Da kriegt man sicher direkt den Fahrer und auch die Fahrzeuge ohne Kennzeichen vorne. Dann ist das gerecht.
Wenn wie von der Polizei gefordert die Halterhaftung kommt melde ich meine Autos auf meine Oma um. Bin mal gespannt wie sie das dann machen mit den Punkten. Die hat keinen Führerschein.

Es wird höchste Zeit, dass die Automobilclubs mal entschlossener gegen sinnlose Geschwindigkeitsbegrenzungen vorgehen. Da gibt´s nämlich einige. Und ich bin der Meinung, das nicht alles was Gesetz oder Vorschrift ist auch richtig ist.

[ nachträglich editiert von uss_constellation ]
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26.02.2012 03:44 Uhr von interpunk
 
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@trueman80: hört sich nach A9 an ;)
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26.02.2012 08:53 Uhr von Trueman80
 
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@hans-peter: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten. Aber Du beiweist hier ja regelmäßig, das du Dich von magelnder Sachkenntnis nicht aufhalten lässt.

Bist selbst völlig Ahnungslos, ob sich dort Häuser befunden haben, einfach mal ne Annahme tätigen und jemanden verbal beleidigen. Glanzleistung. Und was den "Pfosten" angeht, so kannst Du mit Deinesgleichen reden.

@interpunk
Hab gerade mal geschaut. Es war die A2.

[ nachträglich editiert von Trueman80 ]
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26.02.2012 10:09 Uhr von Ernst_Spielman
 
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das die polizei nur geld machen will: das die polizei nur geld machen will, dachte ich, ist allseit bekannt. die scheißen doch auf unsere sicherheit solange sich an uns verdienen lässt.

...ich wurde noch nie geblitzt...
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26.02.2012 17:47 Uhr von sagnet23
 
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Natürlich: wird nachts nicht geblitzt.
Leider gibt es noch nicht genug Anlagen die "Dunkel" Blitzen (Siehe München, da ist irgendwo ein Tunnel da sieht man keinen Blitz)
Und wenn ich so einen Frischling nachts Blitze mit normalem Licht und der kommt von der Fahrbahn ab, dann wird rumgemeckert (zu recht!) dass das eine Vekehrsgefährdung ist.

Alsö das Problem liegt nicht bei den Behörden direkt, sondern darin dass veraltete Technik verwendet wird.

Und wenn kein Bild vom Täter gemacht werden kann, und der Junge mit Papas Auto unterwegs war, wird sich Papa überlegen, ob er seinen Nachwuchs auch dann noch schützen kann wenn er vomn Ordnungsamt zu einem Fahrtenbuch verdonnert wird.
Übrigens bin ich der Meinung, in solchen Fällen sollte wie bei LKW´s schon normal einfach der Halter Haften, spätestens wenn´s dem an den Lappen geht wird er reden.
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27.02.2012 21:09 Uhr von uss_constellation
 
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Nein, die Halterhaftung: ist der falsche Weg. Die Polizei muss ihre Ermittlungsarbeit korrekt machen, denn genau das gleiche, nämlich ordentliches Verhalten, wird auch vom Delinquenten erwartet. Halterhaftung = Sippenhaft. Ne Geschwindigkeitsübertretung ist ja ein meist überschaubares Delikt. Aber spätestens wenn ein Auto mal als Mordwaffe missbraucht worden ist, dann werden einige den Unterschied zwischen Halterhaftung und Lenkerhaftung erkennen. Halterhaftung ist nur der faule und bequeme Weg für die Ermittlungsseite und führt die Unschuldsvermutung ad absurdum.

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