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Texas: Staatsanwalt zweifelt an Legitimität der Todesstrafe

Craig Watkins ist Staatsanwalt im US-Bundesstaat Texas und setzt sich auf entschlossene Art und Weise für Haftinsassen ein, die zu Unrecht zum Tode verurteilt wurden. In Texas wurden in der jüngsten Vergangenheit mehr als zwei Dutzend Fehlurteile wieder aufgehoben.

Watkins ist einer der Top-Ankläger in Dallas County und fordert eine Reformierung des Justizsystems. Er stellt die Todesstrafe in Frage. Er findet es deshalb legitim, zu hinterfragen, ob der Staat in der Vergangenheit völlig unschuldige Menschen hingerichtet hat.

Obwohl Watkins gegen die Todesstrafe ist - sein eigener Ur-Großvater wurde vor etwa 80 Jahren hingerichtet - möchte er niemanden seine Sichtweise aufzwingen. Er möchte außerdem darauf hinweisen, dass Afro-Amerikaner generell öfters zum Tode verurteilt werden, als weiße Amerikaner.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Anwalt, Todesstrafe, Justiz, Staatsanwalt, Texas
Quelle: abcnews.go.com

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.02.2012 20:57 Uhr von Mailzerstoerer
 
+6 | -2
 
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Respekt für den Staatsanwalt: der die eigenen Gesetze kritisch hinterfragt, möchte nicht wissen wieviele Todesurteile vollstreckt wurden, wo der Verurteilte im nachhinein für unschuldig erklärt wurde.
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24.02.2012 21:02 Uhr von SNnewsreader
 
+3 | -3
 
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Mailzerstoerer: das ist das eine und grad die Amis....

In der Bibel steht:"Du sollst nicht töten!"

IRGENDWAS STIMMT DA NICHT ....

Einen unschuldigen Menschen zu töten ist Mord. Einen schuldigen zu töten ist gegen Gott und die Menschlichkeit.

mfg
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24.02.2012 21:13 Uhr von magnificus
 
+5 | -4
 
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Jetzt kommt gleich: wieder "Diederich Heßling" und erzählt uns, wie notwendig und sicher dieser Mord in Staates Namen ist.
Wartet ab, ihr werdet ihn erkennen.

Die Todesstrafe gehört ins Mittelalter, nicht in ein Land was sich als Demokratie bezeichnet, mit Menschenrechten in der Verfassung ganz vorn.
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24.02.2012 22:47 Uhr von zabikoreri
 
+6 | -0
 
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Wenn die Todestrafe: als Abschreckung funktionieren würde, müßte die Mordrate in den Ländern mit Todesstrafe sehr gering sein.
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25.02.2012 00:12 Uhr von CoffeMaker
 
+0 | -6
 
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"als Abschreckung funktionieren würde, müßte die Mordrate in den Ländern mit Todesstrafe sehr gering sein. "

Das kannst du garnicht wissen da du nicht weißt wie hoch die Mordrate wäre wenn sie die nicht hätten, vielleicht ist sie so weil es Hinrichtungen gibt und wäre viel höher ohne diese..
Und sag nicht das das Wissen der Todesstrafe nicht abschreckt, natürlich schreckt sie ab, jeder Mensch kalkuliert was er riskiert. Würden hier die Raubüberfälle mit Knast bestraft werden würde auf den Bahnhöfen nicht soviel geschehen, weil wer riskiert Knast wegen 5€? Also ich nicht. Bevor ich das riskiere muss es schon um sehr viel Geld gehen.

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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31.03.2012 19:24 Uhr von CherryCoke61
 
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@ CoffeMaker: Man weiß aber, wie hoch die Mordrate in Bundesstaaten, die die Todesstrafe hatten, war, und wie sie nach Abschaffung der Todesstrafe ist. Insofern hat er nunmal Recht. ;)

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