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Bad Arolsen: Bücherdieb ist wieder auf freiem Fuß (Update)

Ein Mitarbeiter des Hessischen Wissenschaftsministeriums ist laut Polizei am Dienstag auf frischer Tat erwischt worden, als er 53 Bücher aus der Fürstlich Wallonischen Hofbibliothek des Bad Arolser Schlosses stehlen wollte. Er stand schön länger unter Verdacht, da dort immer wieder Bücher verschwanden.

Bei der Durchsuchung seines Hauses in Darmstadt fand die Polizei ca 13.000 überwiegend aus dem 18. Jahrhundert stammende Bücher, die einen Gesamtwert im Millionenbereich haben (ShortNews berichtete). Das älteste ist die "Physiologia Kircheriana Experimentalis" (1680) von dem Gelehrten Athanasius Kircher.

Der Beamte, der sich bis dato ungehindert in mehreren Bibliotheken bewegen konnte und dort großes Vertrauen genoß, ist laut Polizei wieder auf freiem Fuß, doch wurden die Ermittlungen gegen ihn und seine Suspendierung vom Hessischen Wissenschaftsministerium bestätigt.


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WebReporter: CrazyCatD
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Diebstahl, Buch, Hessen, Beamter, Bibliothek, Bad Arolsen
Quelle: www.arcor.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.02.2012 17:47 Uhr von CrazyCatD
 
+2 | -0
 
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Ich kann auf jeden Fall die Quelle empfehlen, da ich nicht alles hier unterbringen konnte, und diese noch einige weiter Informationen beinhaltet die durchaus lesenswert sind.
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24.02.2012 17:51 Uhr von jaycee78
 
+2 | -5
 
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Warrum hat er die Bücher nicht einfach kopiert? Dann hätte er nur eine Abmahnung erhalten und 1000 Euro zahlen müssen.

Diebe wandern in Deutschland schnell in den Knast.
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24.02.2012 17:57 Uhr von kranfuehrer
 
+3 | -0
 
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Uns Joschi: Joschka Fischer hat damals vor vielen vielen Jahren sein Studium unter anderem durch Bücherdiebstahl finanziert.
Wer hätte das Gedacht, bzw gewusst?

[ nachträglich editiert von kranfuehrer ]
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26.02.2012 01:34 Uhr von iarutruk
 
+2 | -0
 
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@jaycee78 rechne mal ein buch im durchschnitt mit 250 seiten. dann wären das 3.250.000 seiten diese 5 cent zum kopieren, muss er 162.500 € bezahlen. + kopierer und betriebsmittel 20.000 € + energiekosten 5.000€ + 1.000€ strafe ergibt das eine summe von ca. 185.000 €. diese kopien kann er nicht veräußern, da es keine originale sind. also würde er dieses geld, für was bitteschön, investieren?

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