24.02.12 15:57 Uhr
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Zinskartell: Großbank UBS kooperiert, um Strafe zu entkommen

Internationale Großbanken stehen im Verdacht, den Londoner Interbankenzins Libor manipuliert zu haben, also ein Kartell gebildet zu haben (ShortNews berichtete). Jetzt hat sich UBS zu einer Zusammenarbeit mit internationalen Ermittlungsbehörden entschieden, um einer Höchststrafe entkommen

"Die Taktik der UBS ist vernünftig, und sie wird häufig angewandt", so Steven Francis, ein Londoner Anwalt für Aufsichtsrecht. Bei Ermittlungen wegen Preisabsprachen sei es üblich, dass der Erste, der mit den Behörden kooperiert und damit zum Whistleblower wird, eine geringere Strafe zu erwarten hat.

Damit steigt auf der anderen Seite aber die Wahrscheinlichkeit, dass die anderen Kartellmitglieder, wie Citigroup oder JPMorgan, höhere Strafen bekommen. Eine Strafe wird die Bank aber wohl trotzdem nicht auskommen, dazu sei der Fall um das Libor-Kartell zu wichtig, glaubt der Anwalt Francis.


WebReporter: rgh23
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Strafe, Manipulation, Kartell, Zins, UBS
Quelle: diepresse.com

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